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Der Israelit · 1927-06-30 · Heft 26 (30.6.1927) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 26 (30.6.1927)
Date
1927-06-30
Page
– (sequence 13)
Language
German
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M Juni 1S27 Der Israelit Nr. 26 Seite 13 Persovanea. v Budapest, 21. Juni. Rabbi Chajim Fürst, allbekannter und beliebter Religionslehrer, tritt -in den Ruhestand, Er lehrte und unterrichtete ein Halbjahrhundert hindurch in Großtapölcany in Religion unter Anwendung der besten und bewährtesten Methoden, mit .MklstMNg UMWMMs van weit unö breit zu ihm ihre Kinder Mitten ^zu seinen . «schülern zählten die Vornehmsten dSS jüdischen össentlichen Lebens. Seine Schüler gedenken jetzt, da er mit einer eng bemessenen Pension sich von der mühseligen Arbeit zurückzieht, seine Verdienste im Rahmen .einer Festlichkeit zu würdigen. Sie wollen u. a. zum Ättchen der Dankbarkeit und' Hochachtung ein Album -yerausgeben,, das auf Grund ihrer Jugenderinnerungen wer; grojjen SßreJung her (Schule Stabbi Fürsts auf bas . Judentum gerecht werden {aö. Rlüeilungen firti 88 Herrn Jost es Szosser, Oberverwälter Budapest, .Amerikai-ur 29. Geldspenden an Magyar Ol aß Bank, .^Budapest, Kiraly-utcai fiok, zu senden. Wir wollen hoffen, daß die Schüler des großen Lehrers, dessen glänzendes Beispiel sie durchs Leben begleitet .um Denen mm Jom tm Ml» in iM gefußt hat, freudevoll Lött Anläß SkgrSjfSN, lhllr Mil-' .reSfchuld. eisten Teil abzutragen. r, Hamburg,. 20. Juni. Im Mitteilungsblatt für die - Aerzte Großhamburgs veröffentlicht der Borsitzende des Hamburgischen Aerztlichen Vereins — Prof. Hegler — eme berühmte medizinische Autorität, einen Nachruf auf -Dr. Max B u r ch h a r o t? si. dessen wir schon vor Skntgsrr Wochen hier gedachten. Wie die geschlossene Per- KllttMM Sims auimäMn. orttiotiom Mannes MH Mf d-N Si.^ijuLcn mtrSU,. l80f lillMOöMiör AVMllll Zeugnis ab: . Vor kurzem starb im 68. Lebensjahr Dr. Max B u r ch- -hardt. Geboren am 29. Mai 1809 in Croppenstedt, einem Dorf in der Nähe von Halberstadt, besuchte er Mort das Gymnasium, studierte in Würzburg und Berlin -und promovierte in Würzburg am 6. Juli 1892 mit einem 'Beitrag zur Behandlung der Herzschwäche mittels großer mwmmni m1593^°°c34?er sich in Wandsbek, später in Hamburg, nieder. Mit der <Zeit erwarb er sich eine ausgedehnte Privatpraxis, besonders innerhalb der jüdischen Bevölkerung des Bezirks ^Harvestehude — Rottzerbaum und war außerdem gesuchter -Geburtshelfer. Ein besonderes Maß von Menschen- Benntms sowie von diagnostischer Veranlagung, gepaart mit einer gesunden, aus allen Fortschritten der Medizin lillll 6«8K8WüM Äritf* mat^te i^n, den feinen Veob- , üMer Der Kütur, dm Msbrrctteu Freund seiner $r«n- ' ken begreiflicherweise zum vielgesuchten Arzt. Aber seine Patienten, deren großer Kreis ihn aufrichtig verehrte, sahen in ihm doch noch mehr: die kraftvolle, in sich geschlossene starke Persönlichkeit, welche die wahren Wurzeln ihrer Kraft nicht bloß aus Wissenschaft und Lebens- -klugheu schöpfte, sondern aus den Tiefen seiner gläubig religiösen Weltanschauung. Er gehörte zu jenen seltenen, DtlHMffffflffJ 5Uergteperpnti3>teiten, aufrichtiger rmvllcher Glaube an di« Werte m? ®«**- -sch.'.f'bil der Religion seiner Väter vereinigt mit scharfer ^Ersos-i-ng naturwissenschaftlicher Probleme. Und dies, Meint mir ,gab feinem eigenen Wesen jene Sicherheit und abgeklärte Ruhe, von der auch aus seine Kranken etwas überstrahlte und ihnen die Gewißheit gab, nicht bloß in der Hand eines guten, kenntnisreichen Arztes zu (sin, fMöoFii miß WW MlliW W «mm m *in*m Menschen, bei dem sich kl-ättf AökflllNd, MlyÜWnMS Gemüt und kindlich frohe. Frömmigkeit zu einer harmonischen Lebenseinheit verflochten, die in erfreulichem .Gegensatz zu der vieispältigen Zerrissenheit unserer Zeit stand. Gilserberg, 26. Juni, Seinen 89. Geburtstag beging in bester Rüstigkeit und Geistesfrische Herr Rentner Mojes Stahl dahier, der älteste Einwohner unseres Ortes. -40 Jahve b^kisivsts er das Amt des Gemeindeältesten. ' Lnffel, M. gnni. Msk M 76 ZaWll mrWkD hler der Fabrikant Moritz Lied erg , dsr sich grvM Beliebtheit in allen Kreisen erfreute. 17 Jahre war er Gemeindeältester und 6 Jahre Kreisvorsteher. Außer- ' dem war er Präsident der Sinailoge. Hamburg» 26. Juni. Weite Kreise unserer Gemeinde sind durch den ganz plötzlichen Heimgang eines edlen Mannes in tiefe Trauer versetzt worden. Jacob Mendel jj^püpeij gan^ plötzlich m Frankfurt a. M_, too er sich einer DOrme^ffftfi?" urTte,r3ogf Lksglg; kt Uebersührung am 24. Sttoan hier bestattet. Die ihn im Leben gekannt hatten, wußten, welch eine Fülle von allzeit bewährtem Gottvertrauen, von edelster Menschlichkeit und echtjüdischer Schlichtheit mit diesem Mann von uns ging. Fernerftehende hätten die Größe des Verlustes ermessen können an den Nachrufen, die an seinem ©rabe Rpbbinsr Dr, (S. Bamberger, flls jllyMhsiMnns^ ßf. (EarkpQtfjf Altana, als natjer Berwandter harten. llksäM? sprachen von der in allen Zeiten seines Lebens Gott bewahrten Treue, die ' das Leben dieses Mannes adelte, und die ihn in schwersten Schicksalsfügungen —.er verlor den einzigen hochbegabten Sohn im blühenden Alter von 18 Jahren — voller Ergebung und voll wahrer Gottesfurcht sein und bleiben ließ. Ein Schwiegersohn von Julius Hirsch, dem großen Jesaja-Erklärer, . formte er an Leben und Charakter dieses hervorragenden Mannes das eigene Leben und den eigenen Charakter und suchte unö fanü fe>rrr?8 m Äne^ anst^n^nben Berufes, ZU mannigfacher rncuMührr «n»;ubcsch-n Betätigung vielfache Gelegenheit. Sein Heimgang wird m weitesten Kreisen unserer tücnuim jujfMttifl unü tißf ößtmmrt Der gulk MMßi oen Cf pdj erworben har, ÄkLd in unsö?8V TöMtzllltzL IlÜH runge ais -Vorbild eines tiefen, niemals zu erschütternden »lwchaun genannt und gerühmt werden. mmn Vermischtes. Hl 3L 3umi 3n Dem in Kummer m oervsfenltichten hebräischen Äeoicht von Jbn ESkü, Sette 14, ist das letzte Wort, das ausgevruckt wurde, als;smp ov zu betrachten. Die betveffenoe Nummer darf üayer nicht vernichtet werden. Ächentlengsfeld. 15. Juni. Der Tag des 100jährigen Bestehens unserer Chewrath-Vachurim wurde am Sonnrag den 12. Juni in einer Weise gefeiert, wie dieses eines so wichtigen Ereignisses würdig ist. Die Borbereimng zur M lag m m aaHw «MM «a ajnr* skanves, der Herren Sally Plaut und Sally Lowenverg, die sich' in selbstloser Hingabe ihrer Ausgabe unterzogen. Den Auftakt zu der schönen Feier bildere das Ausrufen sämtlicher Chewrahmitglieder am vorausgehenden Schabvos wodurch die Gemeinde bereirs in Festesstimmung nerfe^t touebe. Am Sonntag ben 12. bs. MtS. begann Die "etg«ntü4r? orWr ASstIMMÜkMst. nachmittags 2.30 Uhr. an Dem sich die Gemeinde ausnahmslos beteiligte. Eifrige Chewrahmitglieder wettcifert.n rniteinander, die Synagoge in einen blumengeschmückten Hain zu verwandeln, der festtäglich beleuchtet war. Der Gottesdienst begann mit dem Bortrag von Gebeten und Psalmen durch den vierstimmigen Männerchor, dann bestieg Herr Lehrer GrünroaiD vre geschmückte Kanzel, um die FestneeMgi M yallrn, kk ®cme'nJ,<! ju» hßt&ti uiupfibins Anette. Der Redner ging «ns di« Dag? Gründung der Ehewrah zurück, deutete den Namen man 0'11N2, beleuchtete die Aufgaben der Chewrah, forderte Ehewrah und Gemeinde zur Eintracht und Liebe aus unü erflehte die Gnade und den Schutz des Allmächtigen. Es folgten Chorgesang und Sologesang des Herrn G r ü nwalü. Nach dem Gottesdienste begaben sich die Chewroh- M-ctglisdsr nebft Samen, sowie die als Gäste geladenen MM MM ocifljlnl- ,en zur Kaffeetafel nach dem „Landecker Hof". Dort vegruhte Herr Sally Plaut die Gäste mit herzlichen Worten, und Frl. Blanko Plaut trug einen Prolog vor, der die Aufgaben der Chewroh: „Lehre, Leben, Liebe" zum Inhalte hatte. An der prächtig geschmückten Kafseetasel, die kunstverständige Frauenhände geschmack- »ou. hergserchtet unb mit bett köstlichsten Backwaren reich h«Ueü, öevZittM W munMn M ammmWf Unterhaltung und Taselkongert sehr schnell, und um. 8 Uhr abends begann das eigentliche Festesten. Die hier dargebotenen lukullischen Genüsse wurden verschönt von Diw'reh Thora des Herrn Lehrer G r ü n w a l d. Das erste Wort galt der Chewroh. Im Laufe der Abendstunden wechselten noch verschiedene Toaste des Lehrers Grünwald mit Ansprachen und Schülervorträgen nk». Frl . Bertel Tannenberg brachte als Elfen-?<u9u Lr Chmsztz W Möiöunfl Dar, Herr MWmafö toastete auf den Senior der Chervröh, den Wjahrigen Moses Nathan, welcher der Chewrah bereits 60 Jahre als Irenes Mitglied angehört, zeichnete in einem Toast auf die Damen besonders die anwesenden Frauen der dahingegangenen Mitglieder durch ehrende Worte aus, dankte im Namen der Chewrah-Kadischa dem Geburtstag^kinde Jüt die <£intabun-g unb insbefonbere ben _ Dameii: grau Reseibach und die IMÜlfyM Genüsse. — Die Schüler und Schülerinnen: Max Abraham, Hans Löwenberg, Berti- Löwenberg und Käte Nußbaum leisteten das Bestmögliche durch Vorträge. Das Benschen wurde in üblicher Weise versteigert und ergab einen erklecklichen Betrag. — In später Nachtstunde trennten sich die Festteilnehmer in dem erhebenden Bewußtsein, einen Tag verlebt zu haben, welcher wahrer ms» >b? :m»sgewidmet war. BuroBflum W, Hum, bra^en l-U hulM Tynagoge ein unö stahlen Den Almest^kc.sten. Die Tater konnten noch nicht ermittelt werden. Rotenburg» 26. Juni. Hier verstarb im 81. Lebensjahre Isaak N eu haus, Kriegsveteran von 1870/71. Rlaßbach -(Unterfranken), 14. Juni. Ein seltenes Jubiläum konnte am 11. Juni ds. Js. das Fleisch- und Wurstwarengeschäft M. A. Marx in M a ß b a ch begeben, Laut oorbandener amtlicher Urkunde vom 11- 1887 mut öiflr (BrolDöter ms WM an Lesern Tage Ui Kr»MM JUt UilSUMng Des Mktzgergewerbes in Mahbqch. Cassel. 28. Juni. Die 55. Jahresversammlung der Israelitischen Lehrerkonsersnz Hessens im Hotel Meier in Cassel findet am 4. Juli 1927, 10 Uhr vormittags statt. Auf der Tagesordnung stehen neben Rechenschaftsberichten Anträgen, Mitteilungen usw. ein Vortrag über: „Der mLrM Miror unü Me LlMZsHM". Mtt Bchch-BeEn^. Anrnol^unßM zu Simm MMSlilsliMM Essen MD dir gurn 28. Juni an Kollegen R o s e n b u s ch-Bebra zu richten. Preis 2.50 und 2.— Mark. Briefkasten. S. B. in L. Höfe find „höflich" und quittieren ihnen zugesandte Bücher mit Dankschreiben. Hierbei ist nichts besonderes zu berichten. §. M. E. 3ft MS wmn fflnifBiBiigt*leiber unmöglich.; irartffurt^r ^-richte. Trauerfeier um Rabbiner Dr. Breuer Wt- Noch vor Ablauf des Trauerjahres, aus Anlaß der n2L»-Setzung und verbunden mit der Entzündung einer von Verehrern gestifteten kunstlerifchen vnn n. Lampe [uno am Dienstag in der Synagoge Lfriedb. Anl. eine m ihm lve] ^r^rei^enbe ipejpebfeier zum Anben» ic.i an linieren yeimgegangemn r ,i statt. Gy- .-uyogc war vollbLsötzr wie an Betligen Festtagen. Mit dem Mlnryogever verstano es Herr Oberkantor Perjjachow . r i cy meisterhaft, die Stimmung in weihe- und wirkungsvoller Weqe vorzuberelten. Gleich darauf bestieg Herr Raooinalsaiiestor Gerjon P o j e n die vom großen iuabbmer ein Menilyenalter lang beherrschte Kanzel, uni in ergreifenden Worten dem heute noch frisch empfundenen ^--chmevze Ausbruck zu »erleU>en_ Wie. die Schüler imws, me nach la!muö!^r &$i Hilf IMlffl ceyr von lernet Bestattung, da sich ihnen die erste entsu/eidungsichwere halachijche Frage aufdrängte, den Riß um Gewände erneuerten, jv empfinden wir heute täglich von neuem in ungestilltem Schmerze die in uns gerisiene Wunde. weinte um Mojes: o->si» os ->? up- und (fr wmi mit ms m m Mwm f?ybfc gegen die, sis Hfübftn. Wüyrhöll war für ihn Die Tyora, für die ver große Rabbi in Lehre und Leben fein Bestes, sein Alles yingab.. An die dringlichen und zu Herzen dringenden n..rnn-Worte, die von dieser Kanzel über 30 Jayre an die Gemeinde ergingen, erinnerte der Redner und schloß mit einer Mahnung zu der bald' in der Gemeinde einkehren möchte. Kantor Sreinberger trug den 1121' -Eintrag ms Msmoxsiuch. Der DDirlamor Das SM7 A SSH «nv mH Um Msästw-GüSBie Willst Die GßDmlUier. Lage füt javljche Musik. Sonn tag abend. Die jüdischen Musik tage wurden Sonntag abend in dem bis auf den letzten Platz vollbesetzten großen Saale des Saalbaues mit einem Konzert des „Jüdischen Gelangvereines, München" eröffnet. cLr nennt sich G e i a n s - V e r e i n. lang aber — bis 4 m lW Diumiro mmm$ mmm AN«' gogengebele. Er besteht zu zwei Dritteln aus Frauen uno Mädchen und hat zu einem Drittel prächtige Männerstimmen. Beherrscht wird der Chor von der festen Hand des Herrn Josef Ziegler. Die Solo-Einlagen sang mit viel Inbrunst, die natürliche Härten im Organe ausgleicht, Herr Fleischmann -Naumow. Daß der ü,hor im (Lanzen Gut, mit Einfühlung und Hingabe sang, m i«s« tsstz &mim Wlomnm antmmen nimm Ebrnjo sehr aver, baß wir solche Chökö gern auf Den Konzertsaal beschränkt wissen möchten. Cm Schlußgeiang „Cm Ziegle", Variation des „Chad Gadjo" in Ilddischer Sprache, war so hübsch, daß er uns mit vielem versöhnte. Im Mittelpunkte des Sonntagabends stand ein Violinvirtuose, wie wir ihn noch seltM gehört haben, in Mlscya Elrnann aus Newyork. Elmann spürt chas- Vluk in fßinon ADern. unö Dicfcs ronum inr Wallen, wenn -er seiner WunbergeißL MättgS adlvtki, M in Wahrheit der Seele entströmen. Seine chassidischen Melodien hielten das gewaltige Auditorium, auch Nichtjuden, im Banne, und erschlosien ihm neue oder altneue Welten. Man glaubte das jüdische Golusleid schluchzen zu Horen, zuweilen übertönt und überstrahlt von sonmiaen Stlciucjen prophetischen Trostes, Der Beifall war lll groß. Daß er ihn!mmn immeü Mit neuen leider nicht gerade gleichlvertigen Zugaben quittierte. Montag abend. Am Montag abend traten im vollgesüllten Bach - Saale der Festhalle die Synagogenchöre der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main auf. Man hatte erfreulicher Weise eine reinliche Scheidung vorgenommen. Den ersten 2M Df§ Äl/klchK süllt-k der 6en«o»fl«n*or V o r - neplag nnm MiMirlung vBs Herrn &>«- kantor Groß aus. Hatten sich die 'Veranstalter der Jüdischen Musiktage zur Aufgabe gestellt, der großen Welt einen j ü d i s ch e n G o t t e s d i e n st in natura vorzuführen, so darf mit diesen Vorträgen der Zweck als vollauf erreicht angesehen werden. Der Synagogen-Freitagabend lebte in seinen schönen, trauten, einfachen und herzinnigen Gesängen auf. von „Lecho daudi" bis zum .KWlüllM ttilli". MM folTO Mkll 8ÄM öfi? bornskr auch JZphLi. Im Bsrzich« vnf allrs LirlU" ofenhaste lag die Bedeutung dieser Darbietungen, die unter dem sicheren Taktstocke E h r e n r e i ch s und unter Anführung des Herrn Oberkantor Groß als Solisten uns warm zu Herzen sprachen und dem Außenstehenden ein unverfälschtes Bild des jüdischen Gottesdi-enstes boten. Dök Wölls Ml Draöjfct M8»8k ttr Sfrfini8u" Chöre dev stsiDon lrvrrvlrst, Gsmrinsrsynazogen unter Leitung der Dirigenten Franz Rothschild und Arthur Holde. Die Solostellen sangen die Oberkantoren der liberalen Synagogen FleischmaNn-Naumow, S. Scheuermann und Saretzki. Es war — wer wollte es bestreiten? — ein K u n st genuß besonderer Art, warm im synagogalen Sinne wurde man dabei nicht. Die starke künstlerische Ueberfärbung ist dem religiösen Impuls nicht zuträglich und hebt dön wahren Charakter des Synagogengesanges nicht heeoor, sondern vertuscht ihn. Wer den an sich jchsnen sesong ln Psi,sstsksöllöN8. Don loniür

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