Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 10 (10.3.1927)
- Date
- 1927-03-10
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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MW yixv* thf.-is&ftyir/r. 10. März 1927 Der Israelit Nr 10 Seite 18 snefkasten. I. C. in D. Die Barmizwo findet nächstes Jahr n"S-,N «L'l NV^s statt. Lehrer «Strauß, Me er Holz. Abonnements Preis vom 1. März bis 1. Juli 1927 Mk. 2.24. M. H. Oslo. Mk. 10.— N. Kronen 5.— eingegangen und wettergegeben. Familiennachrichten. Geburten: Eine Tochter, Dr. Meser Polen und Frau geb. Falk. Frankfurt a. M., Sandweg 79. VsrmlMSi übi SM m ©mn mmm H. Anschei, Kaukehmen, Ostpr., 12. März 1927. w *m 'n mj?’i ri^-nr vnp ri2L». — Walter, Sohn des Herrn Jfaak Faust. Frankfurt a. M., Rückertftratze ö8, am rr7p'i 'S naip in der Synagoge Börneplatz. frankfurter R. Dob Bet Messerer V'STv Am 21. Februar 1927 verschied hier R. Dob Messerer im Alter von 87 Jahren. Ein rm»2 mm st v'rr o’nxi a-21, ein wahrhaft frommer Mann ist in ihm heimgegangen, ein reines, makelloses Leben der rastlosen Arvert, geregelt und' abgeklärt durch pncai miau, durch heiße Liebe zur Thora und peinliche Beobachtung aller -Ea ist erloichen. Dort im Osten, im kleinen Städtchen Mjadel am Narotschsee, kannte man ihn näher, dort wußte man ihn zu schätzen. Sein Gottvertmuen, fein lauteres, heiteres Wesen zogen ihm die Herzen der Menschen zu und, o£><j£e*dt> eir *ri2*=sn 7» n-na xx>ar, muröen tfjrrt doch bl« jercitjert Thrrn gwtsU, övs sin tlsinss russischst TiäNchen Mer? Haupt zu vergeben hat. In seinem Hause war ungefähr 30 Lahre lang ein sein Haus war wv-ni» im n 2. die Navbonim waren mit ihm innig befreundet und zollten ihm höchste Achtung. Auf sein Wort haben alle gebaut, sowohl Luden wie Ehristen, und nicht wenig hat er dazu beigetragen, daß die christliche Bevölkerung mit den Juden in Frieden und Freundschaft lebte, denn sie pflegten, nach ihm urteilend, zu, sagen, daß man einem from ITX e IT bUnfytinßZ ^fs, WfS' solle mag elmgermatzen sein Wesen lllusMeren. Nach einem Brande, der das ganze Städtchen total zerstört hatte, war Reb Dob der einzige, der seine sämtlichen Schulden an Juden sowohl wie an Ehristen anerkannt und bezahlt hat. — Er war aber auch der erste, den man in dem benachbarten Städtchen sehr bald eine Wohnung zur Verfügung gestellt und von allen «eiten so viel Geld ins Haus gebracht hatte, daß er sich sehr rasch wieder emporarbeiten konnte. Mit ungefähr siebzig Jahren ist er nach Frankfurt zu seinem Sohn geiommtii; lato MM MM MlMlW «r M MIM in nie Synagoge geführt werden. Mit 81 Jatji'en unterzog er sich einer Augenoperalion, hauptsächlich zu dem Zwecke, ungehindert «112N 0212^ ausüben zu können. Dort im Osten wird man den Verlust dieses trefflichen Mannes tief und aufrichtig beklagen, aber auch hier in Frankfurt wissen, vorwiegend seine östlichen Brüder, was pe in Rew Dob Messerer verloren haben. Von irdischen Sorgen hier in Frankfurt durch seine Söhne befreit, konnte er feine Tätigkeit hier nur auf bie 33orf>eretiu«g für bte [Emigleil Lc[ii>riinlen, oon ^cr «r einen Of L 0 lern girr je^em (Schabbos jctfy unb genojj. 9^wn fycil -er berx Aup ar> angetreten. Möge uns seinm2i verstehen n-axm- Schauturnen des Jüdischen Turnerbundes. Der größte gesetzestreue jüdische Turnverein Deutschlands, der Jüdische Turnerbund Frankfurt a. M., veranstaltete in der vergangenen Woche sein erstes Schaumrden. In erster Linie waren es die Eltern, die hierzu erschienen waren und somit ihr Interesse an der körperlichen Ertüchtigung ihrer Kinder bekundeten. Der nicht klMMSllMk MM IM jMl MMlikll MfMUW galt nilyl nur allein dem hervorragenven Turnen ver jungen Turner und Turnerinnen, sondern auch den. beiden verdienstvollen Lehrern, Herrn Gauturnwart Ferdinand Fleck und Herrn Friedel Eisenhuth. Das Schauturnen wurde mit einem von einer Schülerin vorgetragenen Prolog eröffnet, der auf den großen Erfolg des vergangenen Jahres hinwies, und Eltern und Mit- Glieber .ermähnte bem 92er«m ouch femsrhin mit Rat un^ Uni jur Eeiie zu stehen, üstns nun ntsr^ll Arciübungen, Geräteturnen, Neigen unb Äottstanze. 8s war eine wahre Freude, die kleinen Knaben bei ihren Mutsprüngen am Pferd zu sehen. Auch die Miwels ernteten mit ihren Nachahmungsübungen großen Beifall. Verschiedene Turnergruppen mit Freiübungen vervollständigten den ersten Teil des Programms, das Herr Dr. F r e i m a nm mit einer Ansprache schloß. Er wies auf den großen Wert der Leibesübung gerade bei dem jüdischen Menschen hin, der neben der beruflichen noch zur geistigen Arbeit verpflichtet ist, und fordert alle noch Ms/ -M fll? Mitten. Ser gwtttt Seil war hsuptsöHliH Den Schütt? rinnen mit ihren Volkstänzen gewidmet. Pyramiden von den einzelnen Herren- und Knabenabteilungen ge- Mi \a 511 LükMWs SlÄBlf 8iLdz?«s«n für ihrs' Mlloss Arbeit am Gelingen dieses Turnens. Hoffen wir, baß dieser Tag den gewünschten Erfolg gehabt, dem I. T. B. neue Mitglieder und viele neue Freunde zu bringen. Porocheth-Spende. In dem Aufrisse zur Pyrocheth-Spende in der jüngsten Nummer des „Israelit" ist das Postscheckkonto falsch angegeben. Es muh richtig heißen: Nr. 51615 (Ludwig Strauß, Sandweg 3). Purim-Aefl der Agudas Jisroel. Es wird lioHnmls daraus hingewiesen, daß das Purim-Fest der Agudas Jisroel zu Gunsten des palästinensischen Schulwerkes der Agudas Jisroel am Sonntag Don 21 März mi m ÜM WUMN dos Nolls; bildungsheimes stattfindet. Eintrittskarten für Erwachsene Mk. 3.—. für Kinder Mk. 1.—, zu haben im Büro der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Töngesgaffe 18, 2. (Telefon Taunus 24); in der Konditorei Julius Grünebaum, Hanauerlandstr. 4 (Telefon Carolus. 44161). Neues aus der Agudas Jisroel-Jugendgruppe. Olrrlci littet) b«r (Sen0c«{o&rfamm^ttt^ |tnb kW i?evren Echnsrb, ll/Wz Uw* uni Salomon Wolf, sowie die Damen Johanna Roos und Elfe Salzmann aus dem Borstand ausgeschieden. Das Ergebnis der mit Punkt 5 der Tagesordnung-erfolgten „Ersatzwahl" mit Wiederwahl des Herrn Salomon Wolf und Neuwahl der Herren Lippmann Kurzweil. Menny Weichselbaum und Arnold Wreschner — bei der Mädchengruppe Wiederwahl von Frl. Johanna Roos — ist kein endgültiges, da der Vorstand die Wahl, weil der Wahlakt nicht den Statuten gemäß vollzogen wurde, Dr ungültig erklären mußte. Eine außerordentliche Generalversammlung mit der Tagesordnung: Ersatzwahl des Vorstandes wird in den nächsten Tagen einberufen werden. Äsmä m m Mmm m iti mm stnr ilN MM zu 1 M. für Kinder und 3 M. für Crwachfem alladend» lich sowie Sonntag den ganzen Tag erhältlich. Gebt Kleider, Schuhe und Wäsche für die Armen! Wohl weiß man, daß hier in Frankfurt die „Soziale Kommission der Agudas Jisroel" eine Kleiderausgabestelle unterhält, die wöchentlich Kleider, Schuhe und Wäsche an die Bedürftigen verteilt. Weniger kümmerte man sich aber darum, ob diese Kleiderausgabestelle den MllMMMM LNsvMAü m Den MMMlMM IM' kommen konnte und immer gibt es noch bei vielen Mischen Farnrlien Kleiderschränke gefüllt mit abgelegten Kleidern und getragenen Schuhen, die die soziale Kommission bestens verwerten könnte. Es ergeht daher die dringende Bitte an alle jüdischen Familien jetzt in den Wochen vor Peßach beim „Schütteln" alles Entbehrlichean Klei Lern.Schuhen,Hüten ufw. der sozialen Kommission zur Verfügung zu stellen, die die Sachen bereitwilligst im Hause abiyal&n läßt. Postkarte an die soriale Kommission Hai^üer 1-J ZhV Mytzs U»!l» (De»äI»I 17331 genügt. He eher bie Kteiberau^gabestelle bie Zuwendungen erhält, desto besser kann sie sie verwerten. Personalien. Frau Bertha Isaak hn Rothschilidschen Damenheime feierte dieser Tage in voller körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische ihren siebzigsten Geburtstag. Wir wünschen der allverehrten Dame einen recht fonrngett ensa^enb Vereinskalender. Benin Dekor Ltzaflm. S amstag vormittag nach Schluß der Synagoge Dinim. Herr Dr. E. Posen. — nachm. 33U Uhr im Dereinsloka Mikro. HerrDr. W. Hofmann. — abends 9 Uhr im Dereinsloka!. wipi m&n Q^ann. Herr B. Rachelsohn. (Schluß). Sonntags morgens nach Schluß der Synagoge (ebenso Mittwoch) ö*ih "n. Herr Redakteur S. SGlllvnüML. " vorm: 073 üdt uno ZümZk tag eine TMnve nach Nacht ©maio ^Pössachwi", Herr I. Soffer. — vormittags 9^ Uhr (ebenso Dienstag abend) 6% Uhr Gemoro, Herr R. A. G. Posen. — abends 61/« Uhr im Vereinslokale Langestraße 18. „Megillath Esther', Herr I. Soffer. Montag, morgens nach Schul (ebenso Donnerstag), Drisch na Vlitglieberlernen. — abends 7 ilfpr (clcnjo ®emorO| Aerxr ®olt{ner Dr. Joseph Breuer. — abends SV« Uhr (ebenso Donnerstag). Gemoro. Herr iDr. Tltefer Posen. Dienstag, morgens nach Schul (ebenso Freitag), Mischna, Herr Dr. Elieser Posen. Allabmdlich 8% Uhr im Vereinslokale Schaaslernen, Herr Herz H alpern. Agudas Ji»roel'J«>endzruppe. (Das Lesezimmer ist geöffnet: Sonntag nachmittag von 3-10Uhr abends, Montag-Donnerstags abd. ns« 7—IO Uhr, r>asf oorm. von IO—1 lihr, nachm. nanSUsILUßr). S o nn tag bis Fre i t a g morgens 8—s Uhr. a'vi'vs ob min» Herr Leopold O pp enheimer. « b ÄfiäÄAlö^tl. - iÜl Iß, DM Slllv. - 12—1 Ml WöMDW 'si' Ni. Herr Herz Halpern. — 2l/4—3l/4 Uhr nachm, prrpp mm, Herr Ch. Jacobowitz. Montag vorm, s—12 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeder Art. Herr Herz Halpern. — 12—1 Uhr Wettschiur »m» *n, Herr Herz Halpern. — M-10 Uhr abends ebenso Mittwoch abends BV vsin. Herr R.-A. Murttn Katz. — i/29 - V2iO Uhr Turnkurs gemeinsam mit dem Esra, Aula der Realsch. Am Tiergarten 8. — 729—7210 Uhr rw'L» 'i mm, Herr Hirschberg. Hegelstraße 13. - 3/49-10 Uhr Herr Emanuel Wols. Schabbos TU Uhr vorm, rmnw- — 7-10—11 Uhr rnrr pim t*“.1®*- ¥*Tat\4&'~ 10—11 Uhr ynv inblv 712P, Herr Louis Kahn. — 111/4 Uhr vorm. ..Mischna", Herr Herm. Frankenthal. — 7-12—7«1 Uhr Kizzur-Schulchan-Oruch. Herr Gerson Schnerb. — 12—» Uhr nvim Herr Lehrer Hirfchberg. — 1 Uhr nachmittags nm». - 3-4 Uhr mm. Herr Lippmann Kurzweil. — 3—4 Uhr x»r> '3, Herr Dr. W. H o fm a n n. — 3—4 Uhr »p V»1N. Herr Emanuel Wolf. — 4—5 Uhr D7X m Herr A. Pun. - üoi nramaiiOgR üb ssurrr - 3/44-8/4* Uhr und Montag avend van 748 — 7410 Uhr „Gemoro Kidouschin', Herr T a r f ch i ch. — 57z bis Nacht, Geist d. jüd. Gesetzeslehre. Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Herrn Dr. Ehrmann. — Mauzoe Schabbos von 8 bis 10 Uhr hebr. Sprachkurs für Herren. Herr Elijohu Bilitzky. t Agudas Iivroel'MSdchenxruppe. Sonntag abds. 7-7-8 Uhr Stenografie-Kursus Herr A. Guth. Montag 9-10 Uhr 7^n. Herr S. Unna. Kl. Obermainftt. 30. — D I en 5 i o g 7— 8 Uhr ©iettöaröfle-ÄirefrtÄ, fterr Dl Gulh» — 7~o Uhr Sprechstunde U( ^ts2e«wsrmittlung. — i/s9-7-10 Uhr unnu, Frau Hilde Joseph. — 9-10 Uhr ivsr'in, Herr Dr. Weger, geschl. Arbeitsgemeinschaft. Donnerstag 7—8 Uhr Sprechstunde der Stellenvermittlung. — 728 bis 10-Uhr nach Dereinbamna Führerinnenkurs. Herr A. Merzbach. Röderoergweg 9. — 3IS bis 3/4io Uhr »w. Herr Lehrer Hilf chberg. — 9—10 Uhr Kleideraus- 8«r; MMimnWMi - r1? ÄA gememchaft. Mau Dr. Nofenbaurn. Grüne" stratze 42. Freitag abends 8 Uhr zur n77v Arbeitsgemeinschaft. Herrn Dr. E h r m a n n, Hanauerldstr. iS. - abends gemütlicher Heimabend bei Frau Dr. Lange. Wittelsbacherallee 9. Schabbos nach Schluß der Syagoge m'mi'M'rr». Frl. Marcus. — 4—5 Uhr nachm. *w&» Herr Lehrer Hirschberg. — 174 Std. vor Nacht «»»»■». Äsrr Arnold Merz back». Kay. 13—21. M Mi. - lUL-lQl/. u|l DSsMM i SMl ben Herrn Jul. Lewin. — nach Nachi Schachspiel zur freien Verfügung. — 8—10 Uhr hebr. Sprachkurs für Damen, Herr Elijohu Belitzki. Liwjsßh Lhen-VerelU. Samstag 43/4 Uhr. im Hörsaale Friedberger- Anlage, Midrasch-Dorttag, ,Don Amalek bis Haman". SkMNKBlN 8W8MBN Ui Ds» Soruttss ßts Döimeistss Sinschl. allabmbüch von — 9Uhr ma7a D», Herr Rabb. M. Karpel. v-N-Vereiv Ostendstraße ir Rabbiner S. Weber, mam ^v» von Samstag abend bis einschließlich Donnerstag abends nach u»7a an»». V. 3. A. (Frankfurt a. M.) Stellenvermittlung: 1. Student sucht in Universitätsstadt Nebenbeft^Sffisuna an <Scf>nlc, letyceober berql. . 8. Es Hestedt 9ttei>srlLlssnn^smüg!ichKeil für einen Arzt und Rechtsanwalt in Ostpreußen. Die neue Adresse ist: Rechtsanwalt Marttn Katz Frankfurt am Main, Röderbergweg 71. Sehetzelte». mp'1 »av AM«8 AtSNsamstaAmsrsön 8.— Samstagnachmittag 4.30 Samstagabend 7.10 lvochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 6.— Tefilin-Legen am Morgen 5.35 l)urim vniv. Msst- MV Zreilag Ittorgönc. 0.10