Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1927-01-13 · Heft 2 (13.1.1927) · page 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 2 (13.1.1927)
Date
1927-01-13
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2446951-2450442-2450444--73767-2531195
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

öirüc lni 13. Januar 1927 Personalien. Berlin, 10. Jan. Am 21. Jänuards.Is. begeht Herr Gustav Mesiow, 1. - Vorsitzender des Synagogenvereins „Mögen David": seinen 70, Geburtstag. Von dem Tage cvb (vor ca. 20 Jahren), da vorstehender Verein-Mündet wurde, bekleidet er als Mitbegründer in beispielloser Pflichterfüllung und aufopfernder Hingabe sein Mti m Es WWW HUB MW ücher Frische bildet er auch heute noch den Kopf der Gemeinschaft und.wurde er aus Dankbarkeit gelegentlich des oben erwähnten Ereignisses für seine aus vorbildlicher Pflichttreue basierenden Verdienste vom Synagogenverein „Mögen David" zum Ehrenmitgliede ernannt, verknüpft mit dem aulrichtigsten Wunsche, daß es U Ift »i» Jahr« mg» ft mty, m zW Time wirken md schrffen zu kann«. - Hofheim (Ufr.), 5. Jan. Nach einem kurzen, schmerzhaften Leiden hauchte Moses Re u s, Kultusoorstand, am Sonntag den 26. Dez. im Alter von nahezu 70 Jahren feine edle Seele aus. Dessen Heimgang bedeutet nicht nur für seine Familie und die hiesige Kultusgemeinde, son- 8flg |n pg; tzem umineise, sowie für das Gefamijudentum Bayerns — er war orthodoxes TagungsnÄglied des Verbandes Bayrischer Israelitischer Gemeinden —eine fühlbare, unersetzliche Lücke.- Seit 10 Jahren an der Spitze der hiesigen Kultusgemeinde stehend, hat er es meisterhaft und mustergültig verstanden, dieses Amt mit kluger Umsicht in gewissenhafter und uneigennützigster Weise zu verwalten und durch seinen versöhnlichen Sinn alle Gegensätze aus zugleichen, so daß alles mit hoher Achtung und Ehrerbie tung zu.-ihm srnporschaicts. Ssirr üstU>snUsgättg«is g« WM sich UM M zu 4!tUm Impo^nlett, ln Mauern noch nie gesehenen Trauerkundgebung aus allen Schichten der Bevölkerung ohne Unterschied der Konfessionen. An der. Bahre entwarf Herr Distriktsrabbiner Dr. Stein aus Schweinfurt mit tiefempfundenen Worten ein getreues und erschöpfendes Bild von dem Verstorbenen als Mensch, Familienvater, Kultusvorstand, Mitglied des Distriktsausschusses und des Kuratoriums der Talmud Thoraschule Burgpreppach. Für den Verband Bayrischer Israelitischer Gemeinden würdigte Herr Justizrat Dr. Honnnel aus Schweinfurt dessen Verdienste, für die israelitische Kultusgemeinde Hofheim Lehrer.Blumenthal daselbst, für den Stadtrat Hofheim. dem -er 7 Jahre als MM 8ÄK anseßÖItC; MMNIMM UE ML to MslMlSll« rühmten feine treue Mitarbeit KauftNLM Adler, Haßsurt, für das Handelsgremium und Kaufmann Leonhardt für den Gewerbe- und Handelsverein Hofhsim. Die Liebe und Anhänglichkeit der Familie brachte Herr Justizrat Dr. Hajum aus Frankfurt, als Schwiegersohn des Verstorbenen aus tiefbewegtem Herzen zum Ausdruck Dessen Verdienste im Distriktsausschusse und im . Kuratorium der Talmud Thora-Schule Burgpreppach wurden nochmals in einer besonderen Ansprache durch Lehrer Adler aus Königshofen gerühmt. Der Turnverein Lendershausen, dessen langjähriges Ehrenmitglied der Verschiedene war, war vollzählig mit umflorter Fahne erschienen. Seine sterblichen Ueberreste wurden zum historisch berühmten' Distriktsfriedhof Kleinsteinach überführt. Mit Moses rneus nmTöe -ein M MM WWkS GklNilM mm p drabe ptragm Sctycr zaM liwerocho. Wildungen, 2. Januar. Ihren 87. Geburtstag beging in körperlicher Rüstigkeit und Geistesfrische Frau Riekchen Löwen st e r n dahier. Richelsdorf, 2. Januar. Hier verschied der Rentner Rüben Löwen st e i n im 81. Lebensjahr, einer der letzten Veteranen von 1870/71. Er machte den Krieg als Feld- Gendarmerie-Wachtmeister mit. Fast 25 Jahre war er Gemeindeältester hier. Er war bei der Bevölkerung der Umgegend sehr angesehen und beliebt, Er war Ehrenmitglied des Kriegervevsrns und des R. j. F. ' MMn. 9. Ä Mm «B5 mm Lr. HÜfÖWlim Zll iht Mann im blühenden Aller von 38 Jahren, der es verdient, daß seiner 'von der Nachwelt mit Dankbarkeit gedacht wird. Siegbert Cohn, einer hochangesehenen, durch Thorakenntnisse und Wohltätigkeit ausgezeichneten Familie — sein Großvater besaß als Kaufmann die mo-inrnnn —entstammend, trat er in die Fußtapfen seiner Ahnen und bewies durch die Tugenden, die ihn zierten, das streng religiöse Leben, das er führte, und durch den Adel der Gesinnung^ der ihn auszeichnete, daß er ihrer würdig war. Trotzdem er durch widrige Umstände gezwungen war, vom 16. Jahre an zum Unterhalt seiner Familie beizutragen, fand er doch noch Feit, sich in hervorragender Weise öffentlich zu betätigen. So war er lange Zeit Leiter der neutralen Jugendverbände, sorgte für UnterbringlUDg arm&r Ätnber t« bert (Sommer fräfcljeri tmb 8gW M M UUr L-r ßfrm*„ uni K«. hürfllgkn an. war im Auftrag des Wohlfahrtsamts .der jüdischen Gemeinde in einer großen Anzahl von Wällen Pfleger armer Familien und Waisenkinder und nahm es sehr ernst mit den ihm daraus erwachsenden i Pflichten. Als Vorstandsmitglied der Synagoge am .Kottbuser Ufer trat er mit Erfolg für die Erhaltung, des orthodoxen Ritus ein und in eben demselben Sinne wirkte er in der Bezirksschulkommission. In seinem -xMSMMil LKM Ml kr nnsBä injm nnö non einer itenm mm mid LiMmswuMgWl. Ihm miif&ig sin* -Seite trat seine mit allen 1 Eigenschaften einer »»rr ausgestattete Gattin, die den Verstorbenen in allem Gutem und Edlen unterstützte. Am Grabe sprach Herr Rabbiner Dr. Bleicherode, dessen. Schüler der teure Verblichene gewesen, Er schilderte in beredten Worten den lauteren Charakter, die Uneigennützigkeit und Selbstlosigkeit des Dahingeschiedenen und sein frommes Wirken besonders in der Waisenpflege. Rühmend hob et hervor, daß er an seinem Hochzeitstageeine.große Zahl yon Waisenkindern — genau entsprechend der der übrigen Hochzeitsgäste — bewirtete. Möge der Allerbarmer der tief gebeugten Mutter, der so schwer getroffenen Witwe llitb hfrn noch im 3arten Älter beftnblitfy&n fiin ÖM TW MS W Ä WN-^ München, 9. Jan. Die Woche stand im Zeichen der Trauerkundgebungen. Galt es doch, dem tiefempfundenen Schmerz um-den Heimgang des Herrn Dr. Heinrich Ehrentreu Ausdruck zu geben. So veranstaltete auch der Religlonsverbänd der Ostjuden in seinem Betsaal, der bis. auf den letzten Platz gefüllt war, eine würdevoll verlaufene Trauerfeier. heit M Sorit|du|<r lÄ bk Mr Worten ein, die vom Herzen kamen und zum Herzen drangen. Als zweiter Redner sprach Herr H. Strumpf. Auch dieser fand treffende Worte und zeichnete durch Anwendung passender Zitate unserer Weisen das Leben und Wirken des hsirngegongsnsn Rabbi, men der Lehrer der Talmud Thvra-Schul«, beklagt« ln ergreifenden Watten den Verlust des eigsntlichen Leiters und des Ehrenpräsidenten der Schule und würdigte den Talmud Chochom, indem er seine Wesensart durch taimudische Aussprüche zeigte. Herr Glasberg führte,.wie ein Maggid des alten Schlages, mit einer Fülle entlehnter und eigener Ausdeutungen von Bibel und Mrdraschstellen, das Bild des Zaddkks Ehrentreu in plastischer Weise vor. Mit einer mm ase^mut ^r^gitterten f fjffiffif Wg UMök TM pira em „El mole rachamim" vor und beendete damit die würdevolle Feier. Breslau, 5. Jan. lieber einen völkischen Uebersall -in Breslau werden dem Centralverein die folgenden Einzelheiten telegraphiert: In der Nacht vom 3. zum 4. Januar, gegen 2 Uhr wurde der Rechtsanwalt Keiler, Vorstandsmitglied der Ortsgruppe Breslau des Centralvereins. Vermischtes. Frankfurt a. 2ft., 6. Jan. Aus dem Büro der „Freien Vereinigung" wird uns geschrieben, daß die Mitglieder derselben, die Pentateuch-Erklärung von Rabbiner Dr. Wolf, Köln, zum ermäßigten Preise von 60 Pfg. pro Lieferung statt Mk. 1.— erhalten. Diese Erklärungen sind.sehr volkstümlich gehalten, in deutscher Sprache abgesaßt und können aufs Beste empfohlen werden, vor?.m Zinsen M \mt Mt mi m Dir LW nnö. m Dratfto geschnebene Eiriamnoen zu uböksetzen. Dis BsstellungM sind an das Büro der Freien Vereinigung, Rechnsrgrabenstraße 5, zu. richten. Frankfurt a. M., 6. Jan. Zu dem Bericht über den Prozeß gegen die Schächtverleumder in Gelnhausen ist noch nachzutragen, daß der günstige Erfolg in der Verhandlung gegen Reis und Marx in Gelnhausen dem Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Frankfurt a. M. zu verdanken ist, in dessen Händen die Vorbereitung und Durchführung lag, und der mit aller Kraft feit Monaten die Interessen des Judentums in der so wichtigen Angelegenheit verficht. Berlin. 3. Jan. Der preußische Kultusmjin.ister wtderfjffiörm Srantmormnü einer öMWalMMn Msrngö Den Angaben einer Broschüre über Die PsMst Ln dsu höheren Schulen der Rhemprooinz im Jahre 1925. Laut den Angaben des Ministers waren von den preußischen Studienassessoren in der. Rheinprovinz 178 evangelisch, 628 katholisch, einer jüdisch, in Brandenburg 613 evangelisch, 50 katholisch, 25 jüdisch, in Hannover 256 evangelisch, 47 katholisch, in Westfalen 192 evangelisch, 396 katholisch, in Hessen-Nassau 228 evangelisch, 98 katholisch, jüdisch. Berlin, 6. Jan. Am 2. Dezember fand das Gründungsfest des Jugendbundes „Veth-Zion" statt. Die Fest- SftaSfeltter Är. -ß artb-au, «rxrta^rti«' bie Irr bcri lagert ber 5u enlgü-niven. Aur bas Ehanukcrlkcht, das' Hicht der Lieh« zum Glauben der Väter, löst das Trauergewand des jüdischen Volkes und umgürtet es mit Freude. Es trocknet die Tränen der mit Kummer Beladenen und erfreut das Gemüt der vom Schicksal geschlagenen, angefeindeten und verfolgten Brüder. Die geistige Armut der Jugend kann nur der Makkabäergeist heben. Es gibt keine jüdische Jugend ohne Judentum. Jude sein heißt im Sinne Juda Makkabis leben und streben, dulden und tragen für len Glauben, der. uns zu einem unsterblichen Volke gemacht hat. Das Judentum kann nur dann seiner Erlösung und Befreiung entgegensehen, wen die Jugend der Gegenwart die Fahne Makkabis vorantragen wird. Diese von der kühnen und mutigen Vertreterin un- Ixmiay 'll«ssNch?ii SlwsöiunsiDtlTc wrgiefragenen und Dann ins Deutsche übersetzten Ehanukagedanken übten einen solchen Eindruck auf die große Zuhörerschaft aus, daß von berufener Seite darauf hingewbesen. wurde, daß hier ein Novum in der Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin vorliege, indem eine jüdische Frau derart die hebräische Sprache beherrsche. Der Erfolg bli-eb nicht aus. Cs ergab sich sin Usbsr- MM. .M Mm 3hp«ÖBuhö i« Du ÜLKL Ertzl. M StKSNSK HÄtN zu Nirsien, n>ö 7-11 asn-iin gelernt nnb gelehrt werden wird. Eine Unterstützung der noch zu gründenden Bibi 0 t he k des Jugendbundes wäre sehr am Platze. deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, in dessen Begleiitung sich der Fabrikbesitzer Peiser befand, in der Kaiser Wilhelmstraße plötzlich von vier jungen Burschend im Alter von 20 bis 22 Jahren, die von einem Bier-. Soiertfopf^Bunbcs tarnen, xi£»er|«tten whb ÖU^(jäntdli. 8!echisanwa!t Keiler, der sich energisch zur Wehr .setzte, erhielt einen Schlag über den Kopf. Peiser wurde an der Schulter erheblich. verletzt. Bald darauf überfielen die Burschen auch einen Kellner. Die drei Ueberfallenen waren Juden. Die Angreifer trugen Hakenkreuze, so daß man wohl annehmen muß, daß dem Uebersall ein wohldurchdachter Plan zugrunde lag. Bor. der herbeigeholten Polizei flüchteten W BuMsi, Mluchten aber, Me Verfolger durch Revolverschilsse von der Verfolgung abzuhalien. Später gelang es, zwei von den vier Burschen festzunehmen und sie auf die Wache zu bringen, wo sie als Handwerkergesellen festgestellt wurden.^ Der verletzte Herr Peiser muhte das Krankenhaus auffuchen und sich dort in ärztliche Behandlung begeben.^ polt&etftcfjen ftnb ttcx$} mifyt abgeshttsp«. ' : - 5 Themmh, 22. Dez. In der Chemnitzer Jüdischen Gemeinde wird zwischen den dort vorhandenen Gruppierungen ein-scharfer Kämpf geführt. Die Gemeinde besteht aus etwa 1200 deutschen und 2400 nichtdeutschen Juden.! Auf Grund der Bestimmungen des Gemeindestatuts über das Wahlrecht hat aber die herrschende Gruppe 17 Sitze, die Jüdische Volkspartei, trotz ihrer zahlenmäßigen Ueberlegenheit, nur 4 Sitze. An der Spitze der Chemnitzer Gemeinde steht Herr Georg Mecklenburg. Führer der mm 8M ist Brr AM Dr. M M I. M MWs M sich so zugespitzt, »daß die Gemeindeoerlreter der Jüdischen Volkspartei, die Herren Dr. Sichel, Scharf/ Pfeffer und Mufchinsky, gegen Herrn Mecklenburg wegen öffentlicher verleumderischer Beleidigung Klage erhoben. Her Mecklenburg hat die Privatkläger in Versammlungen und Flugblättern als „destruktive Elemente", „Friedensstörer der Gemeinde" und „Zerstörer und Schädlinge" des Judentums bezeichnet. Ueber die Beleidigungsklage wurde in mehr als zehnstündiger Verhandlung eingehend verhandelt. Das Gericht erkannte auf Freispruch. In der Begründung heißt es: Mecklenburg wußte, daß die Minorität, die bisher nur 4 Sitze hatte, bei Erteilung bes gleicher* |ecrrer Sruppe ^ä^rlic^ - W«P= Wti fvTmW. wt y?f«nd sich in mii KvmpMllüng *unD zwar ohne zu bedenken, daß man Weltanschauungen nicht mit Gewalt regelt. Im entscheidenden Augenblick ging ihm sein Temperament durch. Dies letztere, feine Unbeherrschtheit, wenn es sich um den Kampf für seine Richtung handelt, muß ihm zugute gehalten werden. Er habe also auf Grund des § 193 StGB, nicht bestraft werden können. Wie des JTA-Vertreter mitgeteilt wird, besteht die Absicht, Berufung einzulegen und das Urteil durch das Landgericht nachprüfen zu lassen. Cassel, 27. Dez. Am 26.- Dezember fand hier eine Bezirks-Tagung der Agudas Jisroel statt. Am 20. Dezember begingen Schlossermeister Sally ® r ü n 4 ()<t ( uttb ®^efrau SBeiit, ge6. Sltflensberg ßjoAj^ext. ist (ßilfiicjUi HL gJHc Ehrenobermeister der hiesigen Schlosserinnung. Für den Kreisoorsteher M. Lieber, der wegen vorgerückten Alters sein Amt nredergelegt hat, wurde von den Gemeindeältesten in Cassel und Hoof der Kaufmann Leo Lazarus zum Kreisvorsteher gewählt und vom hiesigen Vorsteheramt der Israeliten bestätigt. Vriestasten. Abonnent in Saarbrücken. Mb. 16.15 am 8. Januar einaeaanaen ohne Namennennuna. 8kkkkffkk!8kk 1888k m Mklökll: . . T AN Diele. Allen, öle llllf vm AIUSK „mu werf uns nicht zur Zeit des Alters", dtsder irtit Zusendungen reagiert baben, sei mitgeteilt, doß die Beträge eingegangen und sofort ihrem Zwecke, zugeführt worden sind. A. L. in D. Einen Wohltätigkeitsball mit erstklassigem Cabarett" können wir auch -dann nicht billigen, wenn es zu Gunsten des ..Jüdischen Ailfswerks" geht. Wir müssen daher von einer Ankündigung absehen. W. H. W. in Germiston. Betrag eingeganqen. Sie schulden für beide Abonnements, noch 11 sh. D. P. Heidelberg. Einer jüdischen Z itung kann unmöglich zugemutet werden. Stl ckbriefe zu veröffentlichen oder sonst welche Bolizeidienste zu IMlkll: frankfurter Berichte. Dringende Bitte der Jüdischen Frauenvereinigung! exrezrt um Z8üN her Sübifef&n 55ifaii‘ßnt>öretn4guTtg t»iri> txvts , Irelen - an un^ Seju^e ’ ^e: ilcter/affung von Wasche, Kleibern und Betten. Besonders dringend notwendig sind: warme Unterwäsche, Strümpfe und Schuhe für Kinder und Erwachsene, Bett- und Leibwäsche, Bettstücke und -Decken.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.