Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 11 (11.3.1926)
- Date
- 1926-03-11
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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11. März'1926. Der Israelit Nr 11 Seite 13 Personalien. Hachenburg (Westerwald), 3. März. Einer unserer Besten ist von uns gegangen. -Am 3. -ra verschied im 75. Lebensjahre unser Samuel Weinberg. Der Typus eines aufrechten, echt frommen Jehudi vom alten Schlage, wie er leider immer seltener in unseren Landgemeinden zu finden ist, war er stets bestrebt, ovn dstzu verbreiten und feine Kinder zu guten Juden zu erziehen. Eine harmonische, in sich geschlossene Persönlichkeit wie er war, war er von unbestechlichem Rechtlichkeitssinn, sowohl im persönlichen als auch geschäftlichen Leben. Unter einem rauhen Aeußern verbarg er ein gütiges Herz. Sowie er ein liebevoller Gatte und Vater war, so trat; er auch Jedermann freundlich entgegen. Kein Fremder verließ sein Haus, ohne seine Gastfreundschaft genossen zu haben. Schwere Schicksalsschläge der letzten Jahre schlossen ihn nur enger seinem Gotte an. Er war ein echter ams oTrotz Alters- und Krankheitsbeschwerden war er immer einer der Ersten im Gotteshause. Wie freute er sich, wenn er als Chäsen funktionieren konnte, selten schön und verständnisinnig war feine Sidrovorlesung. — Möge sein S'chus der hinterlastenen Familie beistehen, rraw/v Vermischtes. Frankfurt a. IN., 4. März. Wie alljährlich fand im Januar die Verwaltungsausschußsitzung der Achawa statt. Der anstelle des Verstorbenen Julius Heymann neugewählte Vorsitzende, Herr Reallehrer E. Gut, begrüßte die Versammlung. Die Hauptsorge des Vorstands galt der Frage des Fortbestandes der Achawa. Aus oem Kassenbericht, den Herr Julius Hetz-Fuld erstattete, fei hervorgehoben, daß die Verteilungsquote im Jahre 1925 M Mk. 40.— festgesetzt werden konnte und im ganzen Mk. 5819 an Pensionen und außerordentlichen Unterstützungen zur Auszahlung gelangten. Wie üblich, erhiel-, ten Ehepaare eineinhalb und jedes minderjährige Kind ein Viertel Quote. Wenn diese Summen auch nicht an die Leistungen des Vereins in den Jahren vor dem Kreg heranreichen, so vermögen sie doch in der heutigen Zeit manche Not zu lindern. Auch wird in der Zukunft eine Pensions- und Hilfskasse für jüdische Lehrer nicht überflüssig sein. Gegenber der von Herrn Steinhardt (Magdeburg) ergangenen Anregung, die Achawa mit den übrigen Pensionskassen zu verschmelzen, sieht der Vorstand weiteren Vorschlägen entgegen. In Anpassung an die Zeitverhältnisse wurden die Beiträge neu festgesetzt. Der Jahresbeitrag für aktive Mitglieder beträgt Mk. 4.—, für Ehrenmitglieder Mk. 6.—, oas Einkaufsgeld bis zum 27. Lebensjahre Mk. 5—, bei späterem Eintritt für jedes Jahr Mk. 1.— mehr. Der Vorstand wird im April prüfen, ob bei den bestehenden wirtschaftlichen Verhältnissen eine Generalversammlung abgehalten werden kann. Um auf andere Weise die Verbindung mit den Mitgliedern wieder herzustellen, soll in der nächsten Zeit ein Rundschreiben an diese ergehen und nach Möglichkeit für das Geschäftsjahr 1926 wieder ein Jahresbericht gedruckt werden. Der Vorstand erhofft sich davon eine Belebung der Werbe- und Sammeltätigkeit. Er rechnet besonders auf die Mitwirkung der alten Vertrauensmänner? Diese werden hiermit dringend gebeten, wie in früheren Jahren wieder die Beiträge einzukassieren und auf Postscheckkonto 47452 Frankfurt a. M., Achawa, Pensions- und Hilfskasse israelitischer Lehrer in Deutschland z. H. des Herrn Julius Heß-Fuld einzuzahlen. Als einstweilige Grundlage möge das Mitgliederoerzeichnis von 1921 gelten. Die Einsendung von Berichtigungen dieses Verzeichnisses ist sehr erwünscht. Ferner werden alle aktiven Mitglieder gebeten, neue Ehrenmitglieder zu gewinnen. Nur wenn alle Beteiligten sich der Aufgabe freudig anehmen, wird es gelingen, die Schäden der letzten Jahre zu überwinden, damit im Laufe der Zeit die Achawa wieder in vollem Umfange ihre segensreiche Tätigkeit ausüben kann. Zu^riften wolle man an den Kassenführer der Achawa, Herrn Julius Heß-Fuld, Frankfurt a. M., Brentanostraße 6, 1. richten. Borken (Kurhessen), 7. März. Die Ortsgruppe des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten hat anläßlich des Volkstrauertages in der Synagoge eine Ampel mit 8 elektrischen Birnen auf achteckigem Holzuntersatz anbringen lassen zur Erinnerung an die im Weltkrieg gefalle-. nen 8 jüdischen Helden von hier. Einmal im Jahre, an soll die Ampel brennen, um damit anzudeuten, daß ihr Kampf auch gegen die Feinde und Verleumder des Judentums gerichtet war. Lehrer Katz hielt die Weiheansprache. 8 Frontsoldaten sprachen das v<p. nos Vy lllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllllli 54 Unt.Aufsicht der JTanyipnWjllfl BERLINS ■ I Cll II Ivl I WW CIIU Qipsstraße 11, Norden 612 LI."».? Speierer&tr. 23, Nollend. 2867 7 empfiehlt seine bekannten 30 Conditorwaren jegl. Art in bekannt.Qualität 2867 "3** “IBM M37 Wiederverkäufer erhalten Sonderpreise Belo>d»s blaeöfter-Celdiirre EMAILLEWAREN, Fleischtöpfe mit Deckel 14 16 18 20 22 24 26 28 cm 1.10 1.30 1.50 1.80 2.10 2.50 3.- 3.45 M. Kasserollen mit Stiel 10 12 14 16 18 cm 45 55 65 80 95 Pfg. STEINGUT Teller, glatt, tief und flach. Dessertteller, glatt. Obertassen, weiß. Obertassen, bunt . .. Tassen mit Untertassen weiß . 150 . 120 . 110 . 180 . 200 Kaffeeu. Teetassen m. Untertass., w. Porz. 280 Eierlöffel, Bein . ..6 Stück 1.25 Salatbestecke, Kunsthorn. 750 Esslöffel U. Gabeln, Aluminium .... je 150 Kaffeelöffel, Aluminium . . 80 Stahlbestecke mit Holzheft . . 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