Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 42 (15.10.1925)
- Date
- 1925-10-15
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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15. Oktober 1925 Frankfurter Berichte. Der Misrachi auf dem Konsretz. Vor gut besetztem Saale — das Publikum bestand zum überwiegenden Teile aus Jugendlichen — sprach Herr Lazarus Barth, Berlin, über: „Die Stellung des Misrachi auf dem 14. Kongreß". Da die Probleme des Kongresses fast ausschließlich nicht religiöser Natur gewesen seien, sei im Misrachi meist keine einheitliche Meinung den verschiedenen Problemen gegenüber entstanden. Im Misrachi seien ja Politiker und Wirtschaftler aller Schattierungen vertreten, die nur in religiösen Dingen einer Meinung seien, in anderen aber stark divergierten. Der erste offizielle Redner des Misrachi auf dem Kongreß, Farbstein-Warschau, wird von Herrn Barth in auffallend scharfer Form desavouiert. Seine Rede fei nicht Ausdruck des Misrachi gewesen, und es sei ein bedauerlicher Regiefehler, daß man nicht die Rede Raw Meier Berlins, der erst in dem zweitem Zyklus zu Worte kam, an den Anfang gestellt hätte. Aber trotz des nicht sehr guten Eindrucks der Rede Farbsteins bringe man dem Misrachi allgemein bedeutend mehr Sympathie entgegen als früher. Die Angelegenheit des Vertrauensvotums, die der Redner nun zur Sprache bringt, ist nach seiner Meinung gar nicht so wichtig und sei unnötig „aufgebnuscht" worden. Da alle flammenden Proteste des Misrachi gegen flagrante Verletzungen der Tauroh von der Exekutive stets „ad acta" gelegt worden seien — von derselben Exekutive übrigens, die jederzeit dem Misrachi die höchsten Versprechungen gemacht habe — habe man in Misrachikreisen aus religiösen Bedenken der Exekutive kein Vertrauen votieren wollen. Deshalb habe man sich der Stimme enthalten. Nachdem als Folge dieser Abstimmung die Exekutive das Amt niederlegte, sah man erst, was man angestellt hatte, da durch einen bedauerlichen „Regiefehler" man vorher sich nicht genügend über die etwaigen Folgen orientiert hatte. . Da es nun außer Weizmann niemanden gibt, der die neue Leitung hätte übernehmen können, mußte Misrachi trotz der religiösen Bedenken, die er nach wie vor gegen die Exekutive hegt, nunmehr für diese Exekutive votieren. In der Vudgetkommission habe der Misrachi die „rettende Tat" getan: er habe aus sein Sonderbudget verzichtet, das so oft Anlaß zu Angriffen gegeben hat. Er habe auch das Versprechen erhalten, daß nunmehr ganz bestimmt in allen Kwuzoth alle religiösen Einrichtungen geschaffen würden. Nunmehr kam der Redner auf die Schulchan-Aruch- Diskussion bei der Misrachi-Konserenz zu sprechen. Der böse „Israelit" habe die Tatsachen entstellt. Es folgte dann die bekannte „Richtigstellung", die ja schon in diesen Blättern veröffentlicht war und über deren Wert man streiten kann. Jedenfalls hat die „Sachlichkeit" des Redners, die öfters gerühmt wurde, ihn nicht dazu verführt, zu sagen, Latz nicht nur der böse „Israelit", sondern auch seine eigenen Gesinnungsgenossen bei der Konferenz ihn „falsch" verstanden haben und, z. T. sehr energisch, von seinen Aeuherungen abgerückt sind. Es ist auffallend, daß der Redner, der sich das Thema „Misrachi auf dem Kongretz" gestellt hatte, das aussehenerregende Verhalten der Misrachi-Fraktion in der Universitätsfrage mit Stillschweigen überging, so sogar erst nach der zweiten Aufforderung durch einen Diskussionsredner kurz streifte. Ist dieses Schweigen vielsagend oder ist es — ein Regiefehler? In der Diskussion sprach - Herr Joses Klibanski, der — es ist zu hoffen — die Meinung der Mehrheit der deutschen nud speziell der Frankfurter Misrachisten gegenüber der etwas exzeptionellen Ansicht des Herrn Barth vertreten haben dürfte. Er bemängelte das schwächliche, keineswegs mannhafte Auftreten der Misrachi-Vertretung auf dem Kongreß, die sich wieder durch papierne Versprechungen habe bluffen lassen. Die Exekutive verdiene eben einmal von religiösen Juden kein Vertrauen und sei keineswegs eine 'rettende Tat gewesen, dieser Exekutive die Verfügungsfreiheit über das Budget anzuvertrauen. Die meisten Gelder bringe der Misrachi aus, und es fei keine Sicherheit dafür da, daß sie auch in seinem Sinne Verwendung fänden. Ein Linkszionist erging sich in temperamentvoller Weise in Angriffen gegen den Misrachi, der „kleinbürgerlich-reaktionär" sei. Kein Mensch denke daran, die religiösen Gefül le der Frommen zu verletzen. Die misrachistischen Arl.iter sollten in die Histadruth gehen, niemand würde ih e religiösen „Gefühle" antasten. (Nicht wahr, man hätte sie vielleicht auch vom „Chillul Jom Kippur" dispensiert? Ä. B.) Vr Frauenwahlrechtsfrage habe Misrachi geze.'zt, wie kleinbürgerlich-reaktionär er sei. Herr Ba th antwortete den beiden Rednern . nd erklärte noch«, .als die Votum-An- "egenheit für ein: politische Notwendigkeit, da niemono anders für die E ekutioe da war. In der Sache Frauenu chlrecht sei run ja völlig demokratisch gewesen: Man habe ei.« Plebiszit veranstalten wollen. Das Univerfitätsproblem gehöre nicht zum Thema. (!) Erst auf nochmalige Aufforderung des Herrn Dr. Klibansky sprach Herr Barth dennoch über die Sezession des Misrachi aus dem Kongreß wegen der Universitätserklärung. Natürlich war es — es kam dem Redner selber etwas komisch vor — wieder ein „bedauerlicher Regiefehler", der ebenso natürlich „aufgebauscht" wurde. Die ganze Sache sei ein Mißverständnis gewesen, heroorgerufen durch das Nicht-Deutsch-Verstehen eines Misrachi- DerJsrselir delegierten. Es seien nur etwa 8—10 Misrachisten weggegangen, und diese seien bald wieder gekommen. Die Erklärung über die Universität sei sehr harmlos, von Bibelkritik fei keine Rede, nur von unbeschränkter Lehrfreiheit'. Und die würde kein Misrachist verbieten. (?) Die Versammlung wurde geleitet von Herrn Dr. May, der zu Anfang und am Schluß kurz sprach. Wer diese Versammlung sehenden Auges besucht hat, der konnte wohl merken, daß die zwei Seelen, die in der Brust des Misrachisten wohnen, sich durchaus nicht so gut vertragen, wie — man es sich vortäuscht. Und es ist traurig, zu sehen, wie hier das sicherlich tiefernste Wollen um die Tauroh einen Windmühlenkampf dauernd von neuem aufnehmen muß gegen die „Solidarität", gegen den Organisationswillen und gegen politische und diplomatische Winkelzüge. Es ist zu hoffen — und wer dürfte es heißer hoffen, als gerade wir — daß wenigstens in den Herzen der Juden endlich einmal das Bewußtsein davon aufgeht, daß nicht durch Diplomatie und Rücksichtnahme auf „politische Notwendigkeiten" und nicht durch Kompromißsüchtelei für unsere Tauroh und für ein Erez Jisroel im Geiste der Tauroh gekämpft werden kann, sondern nur durch Entschiedenheit und Festigkeit. Der Tag wird und muß kommen, an dem die vereint sein werden, die in Wahrheit die Tauroh wollen, vereint zu dem Ziele: aa^a •jj'im mmb Freitag Abend in der Agudas-Jisroel Jugend-und Mädchengruppe. Auch dieses Jahr haben wir uns trotz der überaus schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse entschlossen, unsere mit so großem Erfolg durchgeführten Freitagabend-Zusammenkünfte wieder im alten Umfange aufzunehmen. Wir bitten vor allem unsere auswärtigen Freunde, diese Abende in ihrem Freundeskreise weiter zu propagieren. Für geistige und körperliche Nahrung ist bestens gesorgt. 1. Abend Schabbos Vereschcth: Jugendgruppe im Lokal des „Mekor Chajim", Langestraße 18 im Hinterhaus; Mädchengruppe im Agudoh-Heim, Hanauer Landstraße 17. Oesfnung der Lokalitäten %S Uhr. Ein jüdisches Kinderheim. In schöner Lage, in Franksurt-Süd (Sachsenhausen), liegt das Kinderhaus der Weiblichen Fürsorge. Den Grundstock für die Ermöglichung der Erfüllung unserer edlen Ausgabe legte Frau Bertha Schwarzschild zum Andenken an ihren verstorbenen Gatten, Herrn Max Schwarzschild, durch eine Stiftung von Mk. 100 000 und Frau Luise Goldschmidt durch Stiftung eines Zimmers mit Mk. 30 000. Das Haus dient zur vollständigen Versorgung von 40 bis 50 Kindern vom Säuglingsalter bis zum sechsten Lebensjahr. Es ist seit seiner Eröffnung fast immer voll belegt. Ausgenommen werden Waisenkinder (Kriegswaisen), Kinder, welche durch mißliche Wohnungsverhältniffe nicht im Elternhause bleiben können, uneheliche Kinder und solche, die keinen Menschen haben, der sich ihrer annimmt. Die Leitung des Hauses untersteht einer Verwaltung von Frauen im Ehrenamt. Die ärztliche Versorgung hat Herr Dr. Siegfried Oppenheimer ehrenamtlich übernommen. Schwester Oberin Frieda A m r a m steht seit 1912 dem ganzen Betriebe vor. Ihre Leistungen stempeln das Haus zu einer Musteranstalt. Außerdem ist die erforderliche Anzahl von Kindergärtnerinnen und Säuglingspflegerinnen angestellt und Töchter aus hiesigen jüdischen Häusern widmen uns ehrenamtlich ihre Dienste. Das Haus ist mit allen hygienisch wirtschaftlichen Einrichtungen ausgestattet. Beiträge sehr erwünscht und erbeten auf Postscheckkonto Nr. 14342. Althebräische Tempelmusik. Mitwoch, den 7. Oktober 1925, fand in der Aula der Israelitischen Realschule, Tiergarten 8, ein Vortrag von Max N e u m a n n unter Mitwirkung des Tenoristen M. Sakaschanski statt. Herr Dirigent Max Neumann sprach über die in letzter Zeit so oft diskutierten „Rekonftruktionsverfuche der althebräischen Tempelmusik". In den Hypothesen von Haupt und Arend konnte man manches Interessante hören; die vom Redner bevorzugte Arendsche Theorie bezeichnet z. B. die Neginoth beim Thoraoerlesen als Tonfiguren. Der Vortrag hätte es w.chl verdient, von der jüdischen Oeffentlichkeit mehr beamtet zu werden. Aus der Reihe von heiteren Ladern, die Herr M. Sakaschanski mit einer in der Mittellage sicheren Stimme vortrug, seien hervorgehoben: „A Chasen auf Schabes", von Schorr, „Chosid und Misnagid", . „Wijo Wijo Ferdelech", ein Kutfcherlie und „die alte Kafchje", Volkslieder, die der Künstler mit vielem Verständnis wiedergab. „ Mnierplan des Mekor Chajim. Der Winterplan trat mit dem 12. Oktober in Kraft. Am Sonntag früh wie Mittwoch wird avn nvm gelernt (Red. S. Schachnowitz), Sonntag vorm 9.43 Uhr (auch Dienstag abend 6.30 Uhr) findet der Gemoro- Schiur des Herrn R. A. G. Posen statt. Neu snd Dinim und *pn Sonntag nachmittag 3 bis 5 Uhr (H. Halpern). Abends 6 Uhr spricht Herr Rabbiner Dr. Jos. Breuer: „Aus der jüdischen Gedankenwelt" ("i"jfl) oder Herr Red. S. Schachnowitz: „Aus der jüdischen Geschichte", evtl, nach besonderer Ankündigung auch andere Redner über beliebige Themen. Der Gemoroschiur des Herrn Rabb. Dr. Jos. Breuer bleibt auf Montag und Mittwoch abend 7 Uhr, der Gemoroschiur des Herrn Dr. C. Posen auf Montag und Donnerstag 8.30 Uhr abends. Allmorgendlich Mischna. Der Mikroch i u r findet Freitagabend im Hörsaale, Friedberger Anlage, statt. Der Samstag bringt neben dem üblichen Dinim-Schiur morgens und dem Newiim-Vortrag des Nr. 42 Seite 13 Herrn Prof. Weyl (12 Uhr nachm, in der Klaus) nachm. 3.30 Uhr Tefillohschiur des Herrn Dr. Hofmann und je nach Ankündigung abends Vortrag des Herrn Dr. Ehrmann. Das v'v-Lernen des Herrn Halpern findet allabendlich 8.45 Uhr statt. Wohltätigkeitsveranstaltung der Jsr. Volksschule. Die Israelitische Volksschule beabsichtigt, Donnerstag, den 5. November, ein grohangelegtes Wohltätigkeilsfest im Saalbau zu veranstalten, wozu erste künstlerische Kräfte bereits gewonnen wurden. Näheres wird noch bekannt gegeben. Mikrojchiur im Mekor Chajim. An diesem fuv findet der Mikroschiur des Mekor Chajim zum ersten Male Freitagabend nach Schluß des Gottesdienstes im Hörsaale, Friedbergeranlage, statt, womit der Winterplan des Vereins eröffnet ist. Rausch Chaudesch-Feier. Die Rausch Chaudesch-Feier der Agudas Jisroel- Jugendgruppe findet s. G. w. am Samstag, den 17. Oktober, abends 81/, Uhr im Lokal des Mekor Chajim, Langestraße 18, "statt. Herr Max Feuchtwanger spricht über das Thema: „Wie arbeiten wir für Erez Jisroel?". Anschließend Aussprache, Mitteilungen der Palästina-Zentrale, Nachrichten aus Erez Jisroel. Gäste (Damen und Herren) sind herzlich willkommen Liebe Kinder, die ihr die Simchas-Tauroh-Veranstaltuug des „Keren Hathora" in so „dichtgedrängter" Masse besucht habt! Wenn ihr, wie wir in unserer Unschuld uns gedacht hatten, nur in der Zahl von zirka 450, nicht von 900 (neunhundert) erschienen wäret, so hätte jeder von euch, was euch zweifellos sehr wichtig gewesen wäre, nicht ein, sondern zwei „Dütchen" bekommen. Außerdem hätten wir aber auch den 450 folgendes gesagt, was wir den 950 leider nicht sagen konnten. Weil die sich nämlich untereinander so viel zu sagen hatten, daß es des Schaufors des jüngsten Gerichts bedurft hätte, um sich Gehör zu verschaffen! Wir hätten euch also gesagt: Liebe Freunde! Wir feiern heute das Fest der Thorafreude, und wir haben Grund, es festlich zu begehen. Können wir doch unserem Gotte nicht dankbar , genug dafür sein, daß er uns als Kinder von Eltern geschaffen hat, die uns schon in frühester Jugend das Leben der Mizwaus lehren, die uns später in Schulen schicken, in denen wir stets und immer Tauroh lernen dürfen, uns außerdem dazu anhalten, auch außerhalb der Schule Tauroh zu lernen. Sa kommen wir dazu, auch später, wenn wir dem elterlichen Hause entwachsen sind, in der Tauroh unsere Lebensaufgabe zu erblicken. Aber, wir wissen es ja alle, es gibt leider viele, viele jüdische Kinder, deren Eltern es gerne möchten, daß sie Tauroh lernen, die jedoch in ihrer Stadt oder gar in ihrem Dorf keine Gelegenheit dazu haben. Weil in ihrer Stadt oder in ihrem Dorf nänilich kein Lehrer ist, geschweige denn eine Taurohschule. Und weit und breit gibt es keine Jeschiwoh, die die Aelteren besuchen können. Da tritt nun „Keren Hathora" auf den Plan. Keren Hathora will, das ist sein höchster Wunsch, daß jedes jüdische Kind, in der kleinsten Stadt und im fernsten Dorf, Tauroh lernen kann. Um alle Juden, in allen Ländern des Golus soll sich das Band der Tauroh schlingen. Das will Keren Hathora. Und auch ihr, liebe Freunde, seid mit berufen, dies heilige Werk zu unterstützen. Ihr wißt, daß zum Kriegsühren drei Dinge'gehören: Geld, Geld, und nochmals Geld. Und wenn Keren Hathora Krieg führen will gegen die Unwissenheit, gegen die Unkenntnis, dann braucht es dafür sehr viel Geld. Wenn euch aber jemand sagt: „Der Keren Hathora muß aber viel Geld haben, wenn er die Kinder am Simchas Tauroh so schön beschenken konnte!", wenn euch jemand das sagt, dann ermächtigen wir euch, ihm zu antworten: Nein, Keren Hathora hat nicht so viel Geld, jedenfalls nicht so viel, als er braucht, fein heiliges Ziel auch nur annähernd zu erreichen. Und all die schönen Dinge, die man uns geschenkt hat, waren von lieben Kinderfreunden gestiftet. Und auch der Chosen bereschis, Herr Jsaac Wolf, hat uns mit seinen Gaben eine Freude bereitet. (An dieser Stelle hätten wir euch so laut „Jascher Kauach" rufen lassen, daß die Schule, was doch furchtbar schade gewesen wäre, eingestürzt wäre wie die Mauer von Jericho.) Ihr, liebe Freunde, sollt also mithelfen am Werk des Keren Hathora. Keren Hathora wird in den nächsten Tagen Büchsen anfertigen lassen, die in jedes jüdische Haus kommen sollen, damit jeder sein Scherflein täglich dem Keren Hathora geben kann. Diese Büchsen, liebe Freunde, könnt ihr euch abholen, und zwar im Laufe der nächsten Woche bei Herrn Zuntz, Börnestraße 26. Da habt ihr gleichzeitig Gelegenheit, euch das alte Rothchildsche Geburtshaus, das einzige Haus, das noch von der einstigen „Judengasse" steht, anzusehen. Die Kinder, die bei der Leerung dieser Büchsen sich als die eifrigsten Sammler und Propagandisten gegeigt haben, bekommen vom Keren Hathora ein ganz entzückendes kleines Sefer geschenkt. Aso frisch ans Werk! Personalien. Am 22. Oktober sind es 25 Jahre, daß Fräulein Amalie R o s e n b e r g sich bei der Familie Oppenheimer, ^chützeubrunnen 8, befindet. Aus einem frommen jüdischen Hause stammend, hat sich durch treue, hingebungsvolle Anhänglichkeit Frl. Rosenberg die Liebe und