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Der Israelit · 1925-09-10 · Heft 37 (10.9.1925) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 37 (10.9.1925)
Date
1925-09-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr. 37 Der Israelit 10. September 1925 1Q1Q Oib Epidemien nehmen ab. In den zurück- Ivlv liegenden 3 Jahren wurden 2000 Personen mehr verpflegt als in der vorhergehenden Epoche. Die Poliklinik leistet durch Gratisausgabe von Heilmitteln, durch Schutzimpfungen und prophylaktische Maßnahmen Außerordentliches. 1920 Zunehmende Geldentwertung! Monatsbedarf 550 Millionen Mark! 1091/99 0^6 Besucher, die aus aller Welt wieder lu/LlILL nach Jerusalem kommen, sind begeistert, von der Größe des Liebeswirkens, das das »Schaare Zedek« ausübt! Nur durch die Unterstützung, die diese uns an Geld und Materialien gewähren, ist es möglich, den Betrieb durch die Schwere der Zeiten zu steuern! 1Q9Q Geldentwertung wird katastrophal! luLu Hätten wir nicht rechtzeitig den Weg eingeschlagen,die verfügbarenGelder sofort in Materialien und Medikamenten anzulegen, wir hätten stilllegen müssen! IQnA Die Stabilisierung und einsetzende wirtschaft- IuL4 liehe Depression üben auf den Spendeneingang unheilvolle Wirkung aus. Die Gaben aus Amerika fließen durch die dort herrschende Tendenz der Zentralisierung der Unterstützungsaktionen sehr spärlich. Dabei wächst die Bevölkerung Palästinas und damit auch die Inanspruchnahme des Hospitals. Die glückliche Geburt einer TOCHTER zeigen hocherfreut an Harry Katzenstein u. Frau Flora geb. Hausdorff Rotterdam Pr. Hendrjkjaan 18a Trenn tre 8. Sept. J925 ■ Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an S. Sigmund Birnbaum u. Frau Jeanni geb. Lang Amsterdam 13- EIul 5 Oosteinde 18 2. Sept. ' . »Schaare Zedek« d>W w in Jerusalem in den letzten 11 Jahren durchlebte und was es trotz der widrigen Umstände leistete, soll unseren Freunden vor Augen geführt werden, damit sie uns helfen, weiter dieses einzigartige Werk reinster Menschenliebe am Leben zu erhalten Wir sehen uns nun jetzt im Jahre 1925 einem außerordeutlichen Notstand ausgesetzt! Die Wohltaten des Schaare-Zedek-Hospitals, der bestgeführten und modern geleiteten Anstalt Jerusalems, kommen unterschiedslos allen Kranken der heiligen Stadt und des heiligen Landes zugute. Helfen Sie uns — Spenden Sie uns reichlich! Die Zeit ist für alle eine schwere — wir wissen es wohl — aber für arme Kranke ist sie doppelt hart. Der Segen für die Guttat bleibt nicht aus DerVorsland desliid." »Schaare Zedek« in Jerusalem, Sitz Frankfuit a. i Geldsendungen an unser Postscheckkonto Nr.7785 Frankfurt a. M. oder an den Kassier Carl Mosbacher (i, Fa. Carl Pessel & Co.) Frankfurt a.M., Vogelsbergstr. 32 erbeten. Briefsendungen: An Herrn Emil Goldschmidt, Frankfurt a. M., Röderbergweg 63 1QM ^er Krieg bricht aus. Wir sind vom Kranken- 1*114 haus abgeschnitten, sind zu erheblichen Einschränkungen gezwungen. Da telegraphiert der deutsche Generalkonsul, flehentlich bittend, die Beschränkung aufzuheben, damit keine Schwerkranken abgewiesen werden müssen. Krankheit und Tod kennen keine Schranken der Politik oder Krieges. Das »Schaare Zedek« ein Rettungsanker in der heiligen Stadt. 1Q1R Zunehmende Not und Teuerung und Mangel lulü an Lebensmitteln. Epidemien herrschen. 22000 Behandlungen in der Poliklinik! Allge- 1*1 ID meine Entkräftung und Unterernährung. Hunger in den breiten Schichten der Bevölkerung. Der Botschafter in Konstantinopel telegraphiert um Heilmittel und befördert sie durch eigene Kuriere, damit das Schaare Zedek-Hospital helfen könne! Truppenverpflegung. — Flecktyphus bricht aus. 1047 Brot ist von 30 cts. bei Kriegsausbruch auf Frs. 1*11 f ,1.40 ^stiegen! Kartoffel von 15 cts, auf 70 cts. Petroleum von 30 cts. auf 5.80 Frs. Chinin von 52 Frs. auf 300Frs. Heizmaterial kein Angebot! 1600 Flecktyphuskranke verpflegt während die Epidemie wütete 4(MO Unter Anderem: 144Fälle Genickstarre — Iw 10 232 Fälle Fleckfiebep. 1161 Personen verpflegt in 16909 Tagen. Die Teuerung hält an. 22500 Fälle in der Poliklinik! Statt Karten HANNAH HEYMANN LEO B. BODENHEIMER Verlobte Herderstr. 28 Theobaldstr. 4 FRITZ STERN SELMA STERN geb. Schlenker danken für die anläßlich ihrer Vermählung ihnen erwiesenen Aufmerksamkeiten. Frankfurt a. M., Sept. lsss Ostendstr. 22 Elul-5685' HANNA HIMMELWEIT ILLO WALLACH HAMBURG Ottersbeckallee 14 KÖLN a. EDMeE MEYER EMANUEL BLOCH GABY MEYER ROBERT SAMUEL V e r .1 o b t e Mulhouse 41 Avenue Clemenceau Strasbourg 11 Rue Oberlin Früher Neckarsteinach; b)bx Mulhouse 41 Avenue' Clemenceau Mulhouse f Rue des Cöijüeirs, -' rr’wnya JOSEF, BRANDSTÄTTER BERTA BRANDSTÄTTER geb, Blumenkranz VERMÄHLTE Mainz Leipzig Mittlere Bleiche 9 Humboldtstri 13 n-s^n v— 8 Sept. 1925 B erichtigung. In der Yermahlungsanzeige Siegmund Mohrer und Betty Mohrer muß es heißen: geb. Buchbinder. rankfurfamMain Bleichstrasse 6t Praktische Ausbildung für den kaufmännischen Beruf, einschl. Fremdsprachen. Man verlange Prospekt PELZWAREN in großer Auswahl, guten Qualiiäten und bester Kürsdiner - Verarbeitung ju mäßigen Preisen Umarbeitungen u. Modernisierungen werden bestens ausgeführt u. billigst berechnet TH. ROSENBLUM Kürschnermeisfer GROSSER HIRSCHGRABEN 26 Telefon Römer 2009 gegenüber dem Goethehaus Nach mehrjähriger. Assistenten* und Ver* tretertätigkeit (Afolabre bei Zahnarzt Dr.Lang, Bad Homburg), habe ich mich Kaiserstraße;:« 13 als Zahnarzt nieder-gelassen. Dr. Felix Mela . . , Tel. Taunus 974. ’ SpreehsV: 9—1, 3~*6. 1 w 2 ' Cafe-Rest aurantRoy al Zeit 83 -—Telefon Römer 4132 Wiener und Kräikäuer Kiiche Menü ä Mk. 1.80 Direktor Adolf Mangel früherer Besitzer des Hotel Löwenhof, Frankfm. Separater Eingang für Restaurant Obermain ~ Anlage 1911 £ (gegenüber d, Rechneiweiher) A Tel. Hansa. 5209 £ ft HOHN, ♦ Kein Laden * # Eigene Erzeugnisse £ t Billiger Verkauf | % Gardinen, Bettdecken, Handarbeiten I and Wäsche aller Art. % Auf Wunsch Zahlungserleichterungoh. Preisaufschlag. Rabbiner-Semmar zu Berlin Das Wintersemester beginnt am Montag, den 19- Oktober. Die Aufnahmeprüfung findet am Sonntag, den .8. Oktober statt. Aufnahmegesuche, denen Nachweise über eligiöse Lebensführung u. talmudische Vorbildung u. ein Abiturientenzeugnis eines Vollgymnasiums oder einer Realschule in beglaubigter Abschrift beizulegen sind, sind zit richten an Dr. J. Wphlsemuth,. Berlin N. 24vLinlenstraßcI47 4984490824^64^0474798^ ^9458914 ^93894

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