Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 31 (30.7.1925)
- Date
- 1925-07-30
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 31 Seite 17 3Ö. Juli 1925 Der Israeli! Sprechsaal. , «Geistige Gastfreundschaft". Der Nedakteur des „Jüdischen Wochenblattes" sandte uns/unter Berufung aus das Pressegesetz, eine, den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechende Berichtigung, die wir nichtsdestoweniger loyaler Weise hier wiedergeben. 1. Es ist unwahr, daß ich je einen von Herrn Wolf S. Jacobsohn gezeichneten Artikel bekommen oder svnst mit diesem Herrn in Korrespondenz gestanden habe. Wahr ist, daß Herr Leopold Oppenheimer, Frankfurt a. M., der Redaktion des „Jüdischen Wochenblattes" am 10. März 1925 einen anonymen Artikel über „Keren Hathora nud Misrachi" übergab. 2. Es ist unwahr, daß ich mein Einverständnis, den Aufsatz zu drucken, zurückzog und damit mein Ver-,. sprechen gebrochen hatte. ' W a h r ist vielmehr, daß ich loyaler Weise den Gegenartikel von Herrn Dr. Arnold Barth, der in Briefform abgefaßt war, Herrn Leopold Oppenheimer zugänglich machte, mit dem Bemerken', daß ich bereit sei, die beiden Aufsätze zu veröffentlichen, „ da es für unser Blatt unmöglich sei, hier nur eine Seite zu Worte kommen zu lassen." Herr Oppenheimer schrieb mir darauf am 27. März 1923 wie folgt: „Unter Bezugnahme auf meine heutige Unterredung mit Ihnen, unterlasse ich es, nach nochmaliger Ueberlegung, den Brief des Herrn Dr. Barth, den Sie mir frdl. zur Kenntnisnahme'"einsandten, an Herrn Jacobsohn zu senden, da ich mir, wie ich Ihnen bereits sagte, von einer öffentlichen Kontroverse keinen Vorteil verspreche. Ich sende Ihnen deshalb in der Anlage das Schreiben des Herrn Dr. Barth zu meiner Entlastung zurück, und bitte, mir das Schreiben des Herrn I. gefl. wieder zusenden zu wollen. Hochachtungsvoll gez. Leopold Oppenheimer Bärenstrahe 12. Daraufhin gab ich Herrn Oppenheimer den anonymen Aufsatz, Herrn Dr. Barth den seinen zurück. 3. Es ist unwahr, daß in dem Artikel von Herrn N. N. Offenburg aus Hamburg in Nr. 15, Jahrgang 1925 des „Jüdischen Wochenblattes" — den Herrn Jacobsohn augenscheinlich meint — nur e i n Satz gestrichen worden sei. Wahr ist, daß aus Raumgründen so zahlreiche Streichungen vorgenommen werden mußten, daß sich Herr Offenburg am 13. April 1925 zu einem Befchwerdebrief an unsere Redaktion vearnlaßt sah. Zürich, 9. Juli. Durch gerichtliche Entscheidung ist festgestellt worden, daß die Synagogenplätze, die hier ein vererbbares und oerpfändbares Privateigentum bilden, im Falle eines Konkurses als.rechtsgültiges Pfandobjekt gelten und die darauf gewährten Darlehen daher Anspruch auf vorzugsweise Befriedigung aus dem Weiterverkauf des Synagogenplatzes besitzen. Auf die Motivierung der juristisch sehr interessanten Entscheidung wird zurückzukommen sein. London, 9. Juli. Die Adaß Jisroel-Gem ein de weihte am letzten Sonntag ihren neuen Friedhof ein. Die Zeremonie war mit einer eindrucksvollen Ansprache des Gemeinderabbrners Dr. S ch ö n f e l d verbunden, worin er den Willen der Gemeinde unterstrich, alle Institutionen aufrecht zu erhalten und zu entwickeln, die eine jüdische Kehilla ihren Mitgliedern .bieten muß. Briefkasten. B. in Bukaczowce. 2 Zloty für Abonnement eingegangen. Familiennachrichten. Barmizwo: Csriel Hans. Sohn des Herrn Scholaum Hildesheimer, Halberstadt, npsr 's p'ty. Frankfurter Berichte. Zum Bundestag in Würzbum. Der Vorstand der Agudas Jisroel Jugendgruppe Frankfurt a. M. teilt mit: „Die Frankfurter Besucher der Würzburger Tagung treffen sich am Sonntag, den 2. August, 7.30 Uhr vormittags (pünktlich) im Hauptbahnhof vor dem betr. Bahnsteig zwecks gemeinsamer Abfahrt mit dem beschleunigten Personenzug 7.48 Uhr. Fahrkarten sind vorher zu lösen." Vereinskalender. Fortgeschrittene Herr Lehrer Hirschberg. — 7z3 Uhr, „Sidro"; Herr Holpern. — */,7 Uhr, „Mischna für Anfänger"; Herr G. S ch n e r b. Alltäglich ist Vormittag Gelegenheit geboten, unter Leitung eines Dozenten zu lernen- Jeden Mittag 12 Uhr »Das Iaumi". Agudas Jisroel Mädchengruppe. Montag, 7s9 uhr Einführung in me Geoetordnung, Frl. B. Katz. — 9 Uhr abends. ..Newiim", Herr Lehrer Unna. Dienstag, abends 729 Uhr, .Dinim", Herr Dr. W e g e r. Mittwoch, abends h,9 Uhr, zwei.er Heimabend. Hanauerlandstratze 17. Donnerstag, abends lJß Uhr, .19 Briefe". Samstag, V211 Uhr „Tillim" Herr Louis Kahn. — 11 Uhr nm yiö' Herr H. Frankenthal. — 4 Uhr fnuv Herr Lehrer Hirschberg. Beshamidrasch, Ostendstratze 18. Am l1 u Siunde vor Nacht, findet n^K im Beshamidrasch, Ostenstraße 18, ein Dortrag halachischen und agadischen Inhaltes» des Herrn Rabbiner M. Karpel v'j statt. '3 tn ma*ia rpay nam triam o-wa- V28-V29 Uhr allabendlich man mm. Herr Rabb. M. Karpe—' Bes Hamidrasch, Langestraße 31. Sabbat nachmittag 6 Uhr und Sonntag abend 872 Uhr spricht Herr Rabbiner Jssorovitz aus Telsch. V. I. Ä. (Frankfurt a. M.) Nachhilfeunterricht in allen Schulfächern vermittelt die D. I. A. Frankfurt durch Bbr. sind, phil. nat. Wolf Bodenheimer, Hanauer Landstr. 25. Tel. H. 624. Stellen-Vokanz: Oberarzt der inneren Abteilung eines Krankenhauses. Gebetzeiten, lannto nav Freitag Abend 7.25 Samstagmorgen 7.45 Samstag nachmittag 5.— Samstag abend 9.05 Wochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Tefilin-Legen am Morgen 3.40 Hierzu schreibt Herr Wolf S. Jacobsohn: „Zu der Berichtigung des Herrn Dr. Ernst Simon gestatte ich mir folgende Bemerkung: Zu 1.: Das, was Herr Dr. Simon als unwahr bezeichnet, habe ich garnicht behauptet. Zu 2.: Ich nehme den Tatbestand, der mir bis heute unbekannt war, zur Kenntnis, und nehme die Herrn Dr. Simon diesbezüglich gemachten Vorwürfe mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Zu 3.: Das, was Herr Dr. Simon als unwahr bezeichnet, habe ich ebenfalls nicht behauptet. Ich wiederhole vielmehr meine Behauptung, „daß Herr Dr. Simon einen ihm s. Zt. aus Hamburg zugegangenen Aufsatz, soweit er sich mit meiner Person beschäftigt und gegen dieselbe richtet, vollen Umfanges abdruckt, nur einen Satz, in welchem der Verfasser von der Leistung und notwendigen Unterstützung des Keren Hathora spricht, wegläßt." Dies halte ich aufrecht." Verein Mekor Ehajim. Samstag morgen nach Schul Dinim. — mittags 12V* Uhr in der Frauensynagoge der Klaus ttiarr Herr Professor Weyl. — nachmittags 4 Uhr im Vereinslokale ..Mikro", Herr Dr. W. Hofmann. — eine Stunde vor Nacht, .im Hörsaal, »Midrasch", Herr Gustav Kaus- 'monn. Sonntag nach Schul „Mizwas Haschem" (auch Mittwoch). Herr Red. S. Schachnowitz.— vorm. 974 Hör (auch Dienstag eine Stunde vor Mincho) im Vereinslokale „Gemoro"; Herr Dajan Posen. — Montag bis einschl-Freitag nach.SchulMischna, — abends 7 Uhr (auch Mittwoch) Gemoro: Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. — ahmbs 83/4 Uhr (auch Donnerstag) Gemoro; Herr Dr. El. Posen. Allabendlich 83/4 Uhr Schatz-Lernen. Jeden Nachmittag 2—7 Uhr Lerngelegenheit im Vereinslokale. Iahrzeits-Stiftung in: ruw, 1. August. Lehrer Mathias Apelt-Stiftung. Familiennachrichken. Barmizwo: Erich Cohen. Humboldtstratze 60. Synagoge Unterlindau 23. Pension findet junges Mädchen (auch Kind) in vornehm, rel. Hause. Off. unter 4098 an die Erp. Orthod. Fräulein sucht selbständigen Posten am liebsten in frauenlosem Haushalt. Off. unt. 17785 an die Erp. Junges Mälicken aus guter Familie im Kochen, Nähen und sämtlicher Hausarbeit nicht unerfahren, sucht Stellung in streng rituellem Haushalte, wo Zweitmädchen vorhanden und wird mehr auf gute Behandlung eventl. Familienanschluß als auf hohen Lohn gesehen. Off unter A. 67 an das Ann.-Büro I. Schmidt, Frankfurt a. M., Langestraße 7.' Vermischtes. Thüngen (Uffr.), 21. Juli. Herr Oberlehrer S. F r e u - denberger in Thüngen lädt sämtliche Absolventen des Israel. Lehrerseminars Würzburg aus dem Jahre 1885 mit ihren Familien zu einer Wiedersehensfeier im Hotel Goldschmidt in Würzburg am Sonntag, den 9. August dieses Jahres, nachmittag 5 Uhr, herzlichst ein. Zürich, 21. Juli. Die SchweizerischeLandesorganisation der AgudasJisroel in Zürich, Gerechtigkeitsgasse 30, hat mit den Inhabern einer Reihe von Hotels, resp. von Pensionen, die Aufnahme von Angestellten, die der Agudas Jisroel Organisation angshören, zu ermäßigtem Preise vereinbart. Folgende Hotels haben sich zu diesem Entgegenkommen gegenüber den Mitgliedern der Agudas Jisroel. bereit erklärt: Hotel Victoria (A. Kempler), Schuls-Tärasp; Hotel National (F. Kahn), Waldhaus-Flims; Hotel Mohren (I. Rosenblatt), Luzern; Hotel Schneider, Lugano; Hotel Centralhof (I. Guggenheim), Baden; Pension „Ivria", Zürich; Pension Liepmann, Bern; Hotel Edelweiß (Bes. Behrmann), St. Moritz; Pension Kahn (Bes. F. Kahn), Basel. Nähere Auskunft erteilt die Agudas Jisroel, Zürich, Gerechtigkeitsgasse 30. Agudas Jisroel-Jugendgruppe. Sonntag, 8 Uhr vormittags, „Gemoro"; Herr Leop. Oppenheimer. — 2 Uhr nachm.« „Mischna"; Herr Jacob Landau (ebenso Samstag 6 Uhr abends). —9 Ubr abends „Lektüre"; Herr Dr Abt. Montag, 7*9 Uhr abends. „Gemoro für Fortgeschrittene"; (auch Donnerstag) Herr Hirfchberg, Hegelsttaße 13. — V29 Uhr, (gemeinsam mit der Esra) Turnkursus. — 7»9 Uhr Dinim Herr G. Schn erb. — 9 Uhr Gemoro Herr Holpern. Dienstag. 729 Uhr abends (auch Donnerstag), „Gemoro"; Herr Dr. Willy Hosmann (auch Samstag 3 Uhrl. — ^9 ..Gemoro" Herr Schnerb. Mittwoch, ^9 Uhr abends, Zvanglose Aussprache — 129 Uhr „Dinim für Fortgeschrittene"; Herr G> Schnerb (ebenso Samstag 5 Uhr). Donnerstag abend 7*9 Uhr (auch Sabbat 4 Uhr) „Sugiaus"; Herr L. Kurzweil. — 7s9 Uhr Besprechung verschiedener Themen. Samstag, 10 Uhr morgens, „Gemoro": Herr Dr. Posen, Am Tiergarten 42. — 10 Uhr, „Kizzur Schulchan Aruch' für Anfänger, Herr Louis Kahn. — 11 Uhr .Tnach"; Herr Dr. Hosmann. Eschenheimer Anlage 1. — 12 Uhr, „Mischna" für Nach längerer Tätigkeit als Assistent in Uni* nersitäts-Zahnklinik und Prioafpraxis habe ich mich als Zahnarzt nie derg eiass en. Dr. med. dent. Oskar Grünsfelder Frankfurt a M., Bodtenheimer Anlage 6. Hansa 3039. J ERNA WOLFF HERMANN ROSENBAUM Verlobte Vegesack-Bremen Halberstadt Empfang: flat? vn6 Sonntag, den 2. August. Suche eine Familie, möglichst aus der Textil- oder Konfekt.- Branche, worin sich meine I7j8hrige Tochter bei vollem Famil.-Anfchlutz geschäftlich und hauswtrtschaftlich durchbilden kann. Angeb. unter 17751 an die Exp. 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