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Der Israelit · 1925-07-09 · Heft 28 (9.7.1925) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 28 (9.7.1925)
Date
1925-07-09
Page
– (sequence 13)
Language
German
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frankfurter Berichte. - Ägrrdas Zisroel-Iugettdgruppe. 1'Die Jugendortzanisation der Agudas Jisroel in Deutfch- WA^o^aßWter vom 2^-4. August in Würzburg einen Bündesstlg.' Den Mitgliedern unserer Jugendgruppe ist GMßÄühett-gHotert,in der am 21. Juli stattfindenden MiWMerversämmlung (siehe. Inserat) Näheres über das Programme öes -Bundestages zu hören, wobei auch die Hshl d'ek 'Delegierten stattftndet. - r M^shamidraschOstrnostratze. .'d^rvon/.Herrn Rabbiner M. Karpel ''"i geleitete tzW^"-E"tr findet wieder regelmäßig täglich zwischen 7~45‘bi&&45 abenbd statt. Es wird darauf hingewiesen, d-EWelegenheit 'zu tiefem rcir>.->-Lernen geboten wird. N'e^< T^eilüehmer sind, jederzeit willkommen. Der Isr a e l i t anstlNMte. Die Gedenkfeier, die im . ganzen eine knappe Stunde dauerte, war so schlicht und so eindringlich, wie sie dem Wesen und dem Charakter Rektor Falks angemessen schien. Liwjath Chen-Vorträge. An den nächsten Sabbaten fallen wegen Abwesenheit des Dozenten die Vorträge im Liwjath Chen aus. Die Wiederaufnahme der Vorträge wird an dieser Stelle bekannt gegeben. . Nr. 28 Seite 13 Jeden Nachmittag 2—7 Uhr Lerngelegenheit im Veremslokale. Iahrzeits-Stiftungen: Samstag: Loeb Schwab-Stiftung. Dienstag: David Held-Stiftung. Agndas Jisroel-Jugendgruppe. Sonntag, 8 Uhr vormittags, „Gemoro"; Herr Leop.Oppenheimer. — 2 Uhr nachm., „Mischna"; Herr Jacob Landau (ebenso Samstag 6 Uhr abends). — 9 Uhr abends „Lektüre"; Herr Dr. Abt. Briefkasten. E. Iin H. Sie meinen, die Ableitung des des Sargenes von Sarg kann nicht stimmen, weil wir „Oraun" - sagen. Im Osten sagt man statt Sargenes „Kittel". Wie die jüdische Totenbekleidung in anderen Ländern bezeichnet wird, weiß vielleicht jemand von den Lesern mitzuteilen. Montag, ftr9 Uhr abends. „Gemoro für Fortgeschrittene"; (Mch Donnerstag) Herr Hirschberg, Hegelstratze 13. — l/29 Uhr, (gemeinsam mit der Esra) Turnkursus. — V*9 Uhr Dinim Herr G. Schnerb. — 9 Uhr Gemoro Herr Holpern. Dienstag, M Uhr abends (auch Donnerstag), „Gemoro": Herr Dr. Willy Hosmann (auch Samstag 3 Uhr). — 3/49„Gemoro ' Herr Schnerb. KsW aH Rektor Folk im Mekor Chajim. AmLtzSynntaglabenö um 6 Uhr versammelte sich in den VerenitzrauMen des Mekor Chajim eine überaus große- Gemeinde von Verehrern, Freunden, Kollegen und Schülern, des Rektor Falk, um das Andenken des großen,stillen. Lehrers zu ehren. Weihe herrschte im Wüme^ - iw deM alle. Lichter brannten. Neben der Familie des Verstorbenen hatten auch das Lehrerkollegium der. - Israelitischen Volksschule, viele Lehrer der Realschule^ Mitglieder des Vorstandes und des Gemeinderates). sämtliche Dozenten des Mekor Chajim, Herr Rätzbmatsassestor. Posen und Herr Rabbiner Dr. Jos. UMu er , auch in Vertretung des Herrn Rabbiners, ihren' 'Ehrenplatz. Was da saß und still lauschte, gehörte..zür geistigen Familie des Verstorbenen. Zunächst betrat der Präsident des Mekor Chajim, Herr JöfefMiiAg e r, das Podium, um im Namen der Verwaltung-zu. danken. Es waren herzliche Worte der Verehbürtg jütid des Dankes, in die eine warme persönliche Note--hineinspielte. Mit Thoraworten verbrämt, klang die Rede in. ein Gelöbnis aus, das Andenken Rektor Falls im- Vereine zu ehren und sein Werk fortzusetzen. Darauf hielt Herr Redakteur S. Schachnowitz eine groß angelegte Gedenkrede. In ergreifenden Worten-schilderte .er die Persönlichkeit Falks, die Fülle von Tugenden uyd. Eigenschaften, die ihn krönten, und zeichnete kurz und prägnant dis Lehrtätigkeit Falks in ihrer einzigartigen Gründlichkeit und Anschaulichkeit, wie sie nur ein Mann bieten konnte, der so wie Falk aus dem Vällen schöpfte und dabei die Kunst besaß, in Bescheidenheit und Selbstverleugnung stille zu halten, wo er die Grenzen seines Könnens und Wissens erreicht glaubte. Wie.-lächerlich, mutete das Gesetz über die „kollegiale Schulleitung" in der Israelitischen Volksschule zu Frank- -futi äst, wo schon seit Jahrzehnten ein Rektor wirkte, cher. den Mitarbeitern nur Freund und Kollege sein wollte, der lehrend und lernend, gebend und empfangend, Men und allem zügewandt war. Wie Raba bar Nachmeni ln der Erzählung des Talmuds schied Rektor Falk in seinem letzten Vortrage — es war-'i'vn 's— mit dem Worte ^,Tohaur" von uns und Reinheit wird aus seinem Andenken -UNS-.alle Zeit erstieheM Man sah in großen Strichen das 'Bild des Mannes entstehen in seinem Leben, in seinem Denken und Wirken. Und den Dank, den nun Redner zum Schluß auszusprechen hatte, wollte er als ,,'T a u d o" gedacht wissen, als Bekenntnis und Gelöbnis, Dank auch der Familie, vor allem der edlen Gattin, die HAH eine Summe von Verzicht und Selbstlosigkeit mehr stillen Anteil an der gesegneten Tätigkeit des Mannes hcstteals man ahnen mochte. Es herrschte Weihe und Andacht im'Räume bis zum letzten Ausklange. Und wie zu Lebzeiten Rektor Falks sich jeder ehrerbietig erhob, wenn seine ehrwürdige Gestalt sichtbar wurde, so erhob sich jetzt die ganze Gemeinde spontan wie ein Mann, als Herr Oberkantor Possachowitsch zum Schluß in ergreifenden Tönen das kVm 'k zu Ehren des Toten A. in N. Wenn die Empfehlung allzu reklamenhaft ist, gehört sie in den Inseratenteil. Frugi, Hamburg. Der Artikel hat mit jüdischen Angelegenheiten nichts zu tun, und gehören die an sich berechtigtem Hinweise in eine politische oder Jnoustriezeitung. S. K. in U. Wir sind nicht der Meinung, daß ein nochmaliges Anschneiden der Angelegenheit im „Israelit" irgend zum Ziele führt. Besten Dank. B. O. 1. Wegen der Davoser Verlosung wenden Sie sich an Herrn Hermann Wronker, Frankfurt a. M.. Zeil. 2. Die ungefragte Zeitschrift ist im Verlage von Johann Ambrosius Barth in Leipzig erschienen und kostet pro Band Mk. 24.—. & Als Kochbuch für die rituelle Küche empfehlen wir Ihnen dasjenige von Elsässer. Es kostet Mk. 12.— und ist bei Kaussmann & Co., Frankfurt a. M>, Schillerstratze 19 erhältlich. R. D. L. Die Erhebung der Abonnementsgebühr durch Nachnahme ist der einfachste und billigste Weg sowohl für uns wie für alle Beteiligten. Nur so werden unnütze Korrespondenzen und Mahnungen gespart. — Die Preisermäßigung gilt nur für Kultusbeamte (Religionslehrer, Kantoren und Schächter). Owiw li/3. 1. Man nimmt an, daß zur makkabäischen Zeit der Silberschekel annähernd 16 Gramm wog. — 2. Die beiden angesragten Werke werden Sie durch jede bessere Buchhandlung bestellen können. Als deutsch-hebräisches Wörterbuch empfehlen wir Ihnen dasjenige von Margel. Vereinskalender. Verein Mekor Ehajim. Samstag morgen nach Schul Dinim. — mittags 12j/4 Uhr in der Frauensynagoge der Klaus 'S' Herr Professor Weyl. — nachmittags 4 Uhr im Vereinslokale „Mikro*, Herr Dr. W. Hofmann. — eine Stunde vor Nacht, im Hörsaal, „Midrasch", Herr Dr. W. Hof mann' Sonntag nach Schul „Mizwas Haschern" (auch Mittwoch), Herr Red. S. Schachnowitz. — vorm. 9lU Uhr (auch Dienstag eine Stunde vor Mincho) im Beremslokale „Gemoro"; Herr Dajan Posen. — Montag bis einschl.Fr ei tag nach Schul Mischna, — abends 7 Uhr (auch Mittwoch) Gemoro; Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. — abends 8% Uhr (auch Donnerstag) Gemoro; Herr Dr. El. P o s en. Allabendlich 8 sl4 Ut)X Schaß-Lernen. Mittwoch, r/s9 Uhr abends, Zwanglose Aussprache — ^9 Uhr „Dinim für Fortgeschrittene"; Herr G. Schnerb (ebenso Samstag 6 Uhr). Donnerstag abend ft-9 Uhr (auch Sabbat 4 Uhr) „Sugiaus"; Herr L. Kurzweil. — */$ Uhr Besprechung verschiedener Themen. Samstag, 10 Uhr morgens, „Gemoro": Herr Dr. Posen, Am Tiergarten 42. — 10 Uhr, „Kizzur Schulchan Aruch" für Anfänger, Herr Louis Kahn. — 11 Uhr „Tnach"; Herr Dr. Hosmann. Eschenheimer Anlage 1. — 12 Uhr. „Mischna" für Fortgeschrittene Herr Lehrer Hirschberg. — ft»3 Uhr, „Sidro";HerrHalpern.— Vs7 Uhr, „Mischna für Anfänger"; Herr G. Schnerb. Alltäglich ist Vormittag Gelegenheit geboten, unter Leitung eines Dozenten zu lernen- Jeden Mittag 12 Uhr „Das Jaumi". Agudas Jisroel Mädchengruppe. Montag, J/a9 Uhr Einführung in die Gcv^.ordnung, Frl. B. Katz. - 9 Uhr abends. „Newiim", Herr Lehrer Unna. Dienstag, abends */$ Uhr, „Dinim", Herr Dr. Weg er. Mittwoch, abends ty«9 Uhr, zweiter Heimabend. Hanauerlandstratze 17. Donnerstag, abends Vs9 Uhr, „19 Briefe". Samstag, V2II Uhr „Tillim'^ Herr Louis Kahn. — 11 Uhr nmx -»pfi' Herr H. Frantzenthal. — 4 Uhr nun' Herr Lehrer Hirschberg. V. 3. A. (Frankfurt a. M.) Nachhilseuntec richt in allen Schulfächern vermittelt die V. I. A. Frankfurt durch Bbr. sind, phil. nat. Wols Bodenheimer, Hanauer Landstr. 26. Tel. H. 624. Stellen-Vakanz: Oberarzt der inneren Abteilung eines Krankenhauses. Gebekzeilen. öru's iiaer Freitag Abend 7.45 Samstagmorgen 7.45 Samstag nachmittag 5.— Samstag abend 9.35 lvochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Tefilin-Legen am Morgen 3.00 -Witwer, 40 Jahre alt, Hesse, in der Schuhbranche tätig, im Einu. Verkauf - vertraut, wünscht Einheirat ineinGeschäft. Off. A 46, Hauptpost!., Franks. a.M. Metzgerei u. Wurstlerei. - Einem tüchtigen, zuverl., - strengfrommen Metzger u. Wurstler ist Gelegenheit jeb., sich i. einer südd. Großtadt e. sichere Existenz zu gründen. Rabbinatsaufsicht Airdzugesich-Es wäre auch Die- Möglichkeit vorh, ein schon bestehendes Geschäft mit -fester Kundschaft pachtweise zu übernehmen.' Ausf- Off. unter M.M. 0.1753 an die Exp. -_ 3378 In einer größeren Gemeinde ist einem frommen, tüchtigen Fleischer und Wurstler Gelegenheit zur gegeben/ Off. sind u. 17629 an die Cxp. zu rchten. Geb. Schwede erteilt; Sprachunterricht ■ u. uoern. Uebers.-Arb. Off. u. A. 62 a. d. Ann.-Büro ' Ä.. Schmidt, Langestr. 7. Unverheirateter der deutsche Kinder unterrichten kann, für sofort gesucht. Angebote mit Res. und Gehaltsanspr. (Kost u. Logis wird gestellt) unter 17630 an die Exp. RET, Or. pi. sucht passende Stelle. rnw und b"1 frei. Off. unter 17624 an die Exp. Nach MdeuisciiM Erfahrenes, einfaches Fräulein zur Führung meines rit. Haushalts und Gesellschaft meiner Frau gesucht. Mädchen vorhanden. Ausführl. Angeb. m. Refer. und Gehaltsansp., ev. Bild, unter 17614 an die Exp. Student, Naturwissenschaft!. Dr. phil. vor dem Staatsexamen, sucht in einem streng orth. Hause eine UnioerfttätsstadtSeoorzugt. Off. unter 17625 a. d. Exp. 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