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Der Israelit · 1924-11-13 · Heft 46 (13.11.1924) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
65 (1924)
Issue
Heft 46 (13.11.1924)
Date
1924-11-13
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 Nr. 46 gliedern zugestellt worden. Gäste erhalten noch Karten am Abend des Festes an der Kasse. Gruppe B der Agudas Iisroel. Die obengenannte Gruppe hat vorläufig, dank dem Entgegenkommen des Vorstandes des Bes hamidrasch Lhewras Thttin, Echwanenstratze 8, die F.auenadteiiung dieses Bes hamidrasch als Vereinslokal zur Verfügung gestellt bekommen. Es sind daselbst folgende nnw»» eingerichtet worden: «ff nachmittags 3—4 Uhr: apy fy Rabb. S. Weber. Sonntag zwischen Mincha und Maariv »"«n ">o n? vmn B. Rachelsohn. Sonntag nach Maariv maia nnaoa mit 'vv-m Rabb. M. Karpel. Sonntag bis Donnerstag zwischen Mincha und Maariv nviva ' im Bes hamidrasch Langestr. 31, A. L. Babad. rri'i 's mw beginnen die ö’wp- Um rege Beteiligung wird gebeten. Die zehn Gebote. Die amerikanische Filmtechnik hat in dem in unserer Stadt z. ZI. zur Aufführung gelangenden, aus zwei ziemlich ungleichartigen Teilen zusammengesetzten großen Film „Die 10 Gebote" unleugbar ein wunderbares Werk geschaffen, das einem religiös interessierten jüdischen Publikum gewisse Höhenpunkte von packender Wirkung bietet. Wir denken dabei nicht an den zweiten, modernen Teil des Filmwerkes, der nach bes Verfassers Absicht zeigen soll, daß die Wahrung her 10 Gebote auch «och im heutigen San Franzisko eine ebenso Entbehrliche Grundlage des Zusammenlebens der Menschen' ist wie im alten Israel, sonder^ p-sakknehc an den ersten, biblischen %z\* des Films. Es gewährt einen eigenen Reiz, die Persönlichkeiten, die in der Seele des Juden von Kind auf als vertraute, ewig lebendige Gestalten weben, tm bewegten Bilde vor dem sinnlichen Äuge üuferstehen zu sehen, und wenn es auch für manchen wahrhaft religiös empfindenden Menschen .etwas Bedenkliches haben mag, die Wunder selber ,ein Ereignis wie tpo m ns-np, konkret an sich vorüberziehen zu sehen, so müssen wir doch bekennen, daß die Art der Durchführung in dem Zehn Gebote-Film, grade hinsichtlich der Wunder, also in bezug auf das Spalten des Schilfmeeres und die Gesetzgebung selber, etwas durchaus Dezentes an sich trägt und den Dingen, aller greifbaren Sinnlichkeit ungeachtet, den Duft des Geheimnisses läßt. Die derbe Realistik kommt an anderen Stellen, so z. B. bei dem wundervoll lebendig gestalteten Auszug der Volksmassen mit ihren Tieren und Habseligkekten aus der ägyptischen Sklaverei in die Wüste in erfrischender Weise zu ihrem Rechte. Die Szenen, welche die Sklavereiarbeit selber darstellen, schienen uns bei der Hauptprobe zu rasch abgespielt ijied zu undeutlich. Daß der Filmdichter grade Mirjam zur Ehre der Priesterin des goldenen Kalbes erhebt und sie bei dieser Gelegenheit gleich mit Aussatz bestrafen läßt, ist eine Freiheit der dichterischen Fantasie, die man wohl verzeihen muß» wenn sie auch unangenehm berühren mag. Jedenfalls ist es für einen Bibelfreund der Mühe wert, sich diesen Film anzu sehen. Heber den oben bereits erwähnten zweiten, modernen Teil schweigt man besser. Es ist Filmware recht mittelmäßiger Qualität, und wir können nur bedauern, daß der Verfasser es für zweckmäßig gehakten hat, den gigantischen biblischen Bildern diesen Kitsch an die Rockschötze zu hängen. Vielleicht ließen sich Sonderdarbietungen des biblischen Teiles in den Rahmen eines auch sonst für die Jugend geeigneten Programms einfügen. Ein Lewandowski-üonzert. Im Hoch'schen Konservatorium sang am Mittwoch abend Manfred Lewandowski vor vollbesetztem Hause Arien, Lieder und hebräische Gesänge. Manfred Lewandowski ist ein Nachkomme des bekannten jüdischen Komponisten dieses Namens, des Schöpfers der modernen Synagogenmelodien, und mit seinem Tenor-Bariton guter Interpret dieses Synagogenkomponisten. Manfred Lewandowski — es fet dies zu seinem Ruhme gesagt — ist doch mehr Kantor denn Sänger, und ferne hebräischen Gesänge fanden ehrliche Bewunderer, wenn wir auch sagen müssen, daß „Kol Nidre" im Konzertsaale immer als gewisse Entweihung anmutet, von einer Menschenstimme mit dem vollen Terte gesungen, in noch höherem Maße als wenn es nur melodisch in instrumentalen Klängen sich ergießt. Die deutschen Gesangsvorträge, eine stattliche Folge, wurden schön und sauber durchgeführl. Rauschenden Beifall erntete der mit Gefühl und Schwung vorgetragene „DE sei Dir, Herr!" aus Arioso von Händel. Es berührte sympathisch, daß, im Gegensätze zu . andern ähnlichen Veranstaltungen, der Sänger die hebräischen Gesänge mit bedecktem Haupte vortrug und sich mit Rücksicht auf deren Würde Beifallsäußerungcn zwischen den einzelnen Stücken verbat. Dem äußeren Rahmen der Veranstaltung war viel Sorgfalt geschenkt. Am Flügel saß Dr. Reinhold Merten vom Frankfurter Opernhaus und Konzertmeister Eugen Wagner führte den Geigenbogen. Das gutbesetzte Haus kam auf seine Rechnung. LöstBlumenabzugunst e n unterernährter Kinder. Iüd. Frauen Vereinigung. C. V. Hansa 2825. Postscheckkonto 42258. Bereinskalender. Berel« WeLor HHajinr. Freitag abend nach Schluß der Synagoge im ftörfaal Friedberger Anlage „Mikro" Herr Louis Kahn. Samstag oorm. nach Schluß der Synagoge „Dinim": Herr Rektor Falk, — 1274 Ahr in der Frauensynagoge der Klaus N12X 'piO; Herr Professor A. W eyl. — nachm. 3*/* Adr im 23 er* einslokale Langestraße, „Tesilo kur s"; Herr Dr. Hofmann. — abends ’/29 Uhr Langestraße 18, Vortragszyklus des Herrn Dr. Ehrmann, „Chassidismus". <Auch für Damen). Sonntag und Mittwoch früh nach Schul mxD □wn; Herr Red. Schachnowitz. — Sonntag vorm. 9'/« Uhr und Dienstag abend v Uhr „Gemoro"; Herr R. A. G. Posen. — Sonntag abend 6 Uhr im Vereinslokale, Aus der jüdischen Gedankenwelt i"27i-Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. — Montag und Mittwoch abend? Uhr „Gemoro". Herr Raddiner Dr. Jos. Breuer. Montag abends 8si4 Uhr (auch Donnerstag) ..Gemoro", Herr Dr. Eliefer Posen. — Dienstag und Freitag früh nach Schul „Mischnah", Herr Rektor Falk. — Allmorgendlich nach Schul Mischna-Mitgliederlernen. Jeden Abend 9 Uhr p"MLerykn. Herr H. Halpern Alltäglich von 2—7 Uhr mittags: Gelegenheit zum Lernen jeglicher Art (auch Gchiur-Lemen). Dozent: Herr Herz Hglpery, Zahrz-eits-Stiftungen: Sonntag, 16. November, Erich Hofmann-Stiftg. Donnerstag, 20. November, Dr. Marcus Hirsch- Stiftung, Agudas Itsroet-Hrls- und Iugendgrnppe. Alltäglich von 8-12 Uhr vorm.: Gelegenheit zum Lernen von 12-1 Uhr „Das Jaumi". Herr Herz Halpern. Svnnta, 8 morgens Chumifch mit Rafchi; Herr Leopold Oppenheimer. — 2 Uhr mittags, Mitgliederlernen (Mifchna). Montag, 1/29 Uhr abends (auch Donnestag), „Mifchna"; Herr Herm. Hirfchberg (Hegelstratze 13). — */,9 Uhr ab dik "N (Mitglieder). — V# Uhr ad „Gemoro". Herr H. Halpern (auch Donnerstag). — 9 Uhr ab „Gemoro", Herr M. Novak (auch Dienstag. Mittwoch u Samstag). Dienstag, 729 Uhr abends „Gemoro", Herr Dr. W. Hofmann. Mittwoch, 7-9 Uhr abends „Gemoro" (Mitglieder). — 8 Uhr Aussprache. Donnerstag, 7-9 Uhr abends ril'Llv, Herr M. Kurzweil. — 9 Uhr abends „Dinim.,, Herr Gerson Schnerb. Freitag abend nach Schul „Sidrovortrag", Herr Emil Gott lieb. — abends 8 Uhr gemüt liche Zusammenkunft in den Räumen des Mekor Chajim. Samstag, 10 Uhr morgens ..Gemoro". Herr Dr. I. Posen. - ..Kizzur". Herr Louis Kahn. — 11 Uhr yin, Herr Dr. W. Hofmann. — 'pis film Herr H. Frankenthal. — 12 Uhr „Ge moro", Herr H. Halp ern. — „Misckna", Herr Lehrer Hirfcyb.rg. — 2 Uhr „Raschi", Herr M. N o v a k. - 3 Uhr „Gemoro". Herr Dr. W. H o f m a n n. in# «n, Herr M. Novak, «Gemoro", Mitglieder. — 4 Uhr tm "n, Herr H. Halpern. Agudas Iisroek-Mädcheugruppe. Sonntag abend 8 Uhr, Sanitätskurs. Herr Dr. Rothschild. Montag, 9 Uhr abends. „Newiim", Herr Lehrer Unna. Dienstag, abends 7,9 Uhr. „Dinim", Herr DrI ©eget. Mittwoch, abends 7*9 Uhr Aussprache. Donnerstag, abends 7s9 Uhr. „19 Briefe". Freitag abend nach Schuh „Sidro". — 8 Uhr abends gemütl Zusammensein, Hanauerlandstr. 17. Samstag, 721. Uhr ..Tillim", Herr Louis Kahn. — Mr man 'vis. Herr H. Fr ankenthal. — 4 Uhr nun. Herr Lehrer Hirfch ber g. ^irvjath Hhen-Aerein. Samstag mittag nach Mincho im Hörsaale Friedberger Anlage ..Midrasch", Herr Redakteur S. Schachnowitz. AesHamidrasch, HsterchSraße 18. Allabendlich zwischen Mincho und Maariw «irr "N sowre Samstag morgen 11 Uhr „Aus der «.idra". Herr Rosen zweig. Freitag abend nach Schul sowie vor Sabbatausgang halbstündiger Vortrag des Herm B. Rachelsohn über 712V nwbn. Gmoro-Schiur des Herm Dr. Isaak Breuer Sonntag 7*9 Ahr vorm, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag abends ^9 Uhr. v"V man* Allabendlich von Sonntag bis. Donnerst«, 4«uoenvnry von Wvnnraq vrs. Aormerstag Ostend- % 6—7A Uhr abends „Gemoro, Megilla" Rabbi Salomon Web er." ' Hakmvd-Hhora-Feretn. Dereinslokal: Gemeinde-Synagoge Bömeplatz. Freitag abend: nach Schluß des Gottesdienstes Vortrag. Samstag, 11—12 Ahr r; Herr S.Unna. — 37* Uhr: zum Wochenabschnitt. Herr Rabb.-2lss. Lipinsky. — s/4 Stunden vor Nacht rriy». Herr S. Unna. - Sonntag, 972 Uhr vorm. Kim; Herr S. Unna. — nach Mincho v'rr'rn: Herr S. Unna. — 6Uhr abends nach Bekanntmachung Vortrag. M o n tag: 67» Uhr abends. Agadifche Stellen aus dem Talmud. Herr S. Unna. Mittwoch: 674 Uhr abends, v'lV' Tibvv, Herr Dr. B r a'u n. Donnerstag: 872 Uhr abends, Kim, Herr S. Unna. Schiur für Damen: Mittwoch: 6./« Uhr abends, v'2'1, HerrS.Unna. Von Sonntag bis Freitag morgens nach Schul .11V» bezw. in? rnbV. Herr Oberkentor E.Groß bezw. Herr S. Unna. Fortbildungsunterricht für junge Leute, Knaben und Mädchen täglich mehrere Stunden; Anmeldungen an Ad. Dorfzaun, Am Tiergarten 52 (H.4878). Schiurim in der Syna goge „Hermesweg". Don Sonntag bis Freitag morgens nach Schul ,11V» bezw. - iip vw. Hebetzeiten- Xl'l 712V HreitaH abend 4.15,. SaMstüHmörgLst Samstag nachmittags.— *7 Samst ag abend 5.30. A)o cheng ottesdienst: Morgens 6.45. Nachmittags 4.30 Montag Morgen 6.30 Donnerstag Morgen 6.35 Tefilin-kegen am Morgen 6.35. Familiennachrichten. Barmizwo: Jacob, Sohn des Herrmann I. Gans, Uhlandstratze 5t. ki'1 'q. Synagoge Friedberger Anlage. KOHLEN» GASHERDE stationäre u. transportable KACHELOFEN mihpatenlrRauchgasbrennung WASCHEREIMÄSCHINEN Horstkötter, /CnodtuG m* National «Theater Hohenzoliernstr.5/7 ♦ SCALA, Schäfergasse 29 EIN PAftAfclQUNT«FILM «s.f.CECIl8.t>E HlUE Fabelhaftl überwältigendI 14 Akte! Herrlich kolorierte Bilder, die durch Ihre «eiche, eigenartige Tönung dom Beschauer höchste Illusion d4s Miterlebens gibt.

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