Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 65 (1924)
- Issue
- Heft 4 (24.1.1924)
- Date
- 1924-01-24
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 Nr. 4 Der Israelit 24. Januar 1924 Eiu einige niedrige Hütten stehen dort. Meist aber sind uns mit. geschäfiigem .Stolze -als . die- SehenswÄrdigkeit Von Rud. Netrc. Im Sommer dieses Jahres bin ich einmal von Warschau nach Danzig und zurück geflogen. Das Land, über das der Krieg sich hinrveggeWülzt hatte, lag glücklich in wundervol stem Svnue.rglast schlummernd da. Alle furchtbaren Wunden, die der Krieg gerissen hatte, schienen geheilt zu sein. Unb wir waren glücklich über diesen Fleiß und Lebenswillen. Nun hat. uns das American Joint Distribution Committee zu eineni Ausflug nach Brest und seiner «-Umgebung eingeladen, und das Grauen hat sich uns aufgetan. In Polen hat eigentlich nur der Bauer die Möglichkeit gehabt, sich auf breiter Grundlage wieder neu einzurichten. Die Erde ist neu bestellt, und in der amtlichen Statistik lesen wir, daß, schon im Jahre 1922, in den Ostbezirken statt der 63,5 Prozent zerstörter Ländereien des Jahres 1913 nur noch 11,5 Prozent brach lagen; in Kongretzpolen statt 9,5 Prozent es zerfallene Ruinen, die stöhnend im Novemberwind daran erinnern, daß sich auf. den freien Plätzen einst Häuser reckten, und daß dort einmal das Leben blühte Nur in der engsten Innenstadt sind Stratzenreihen wieder neu entstanden. Und merkwürdigerweise gibt es cme Anzahl von Hotels, die mit Gästen gefüllt sind. Auch Fremde sind unter ihnen, und wer weist, aus welchen Gründen sie in diese Totenstadt gekommen sind. Das I. D. C. hat uns hirrhrrgeführt, um uns an diesem Ort, wo sich die weistrussischen, ukrainischen und rutheni'chen Volksstämme an der- Grenze der polnischstämmigen Landesteite berühren, und wo die Juden das Hauptelement bilden, ei re besonders eindringliche Vorstellung von seiner Tätigkeit zu geben. Die Mauer ernes einstmals reichen und eleganten Hauses, d.cssen Inneres nicht mehr besteht. Dort im Zofe ist ein Nebengebäude wieder ausgebaut worden, und hier haust das Brester Büro des I. D. C. Und wir erfahren: Der Krieg (d. h. die Russen zumeist) hat im heutigen Polen ungefähr anderthalb Mil.ionen Behausungen zerstört, darunter hunderttausend der Juden. Unter den anderthalb Millionen aber sind die zahllosen Banernhütten mit ei ibegrisen, die leicht wieder neu herzustellen nur 0,6 und in Ostgalizien statt 30,3 nur noch 1,3. waren. Die Juden aber wohnten fast immer in Städten Prozent. Seitdem sind diese Zahlen noch verbessert - oder größeren Siedlungen, und die übergroße Zahl worden. Der Bauer hat dann die Situation kräftig j ihrer Häuser war aus Stein, viele mehrstöckig. Darum ausgenuht. Er hat sein Korn, feine Milch und Butter teuer verkauft, und die Bauern sind die reichsten Leute m Polen. Aeußerlich merkt man wenig davon. Der polnische Bauer kauft sich keine elektrischen Klaviere, wie der Oberbayer und der Bauer anderer deutscher Gaue. Er läßt keine Heiligenbilder auf schön gestrichene neue Steinbauten malen. Seine Hütten, in denen er sich wohlfühlt, sind, wie gesagt, struppig und zerlumpt wie zuvor. Nur die Felder lachen. Die polnische Regierung ist arm und sozusagen bankrott. Außerdem ist Organisation nicht gerade die stärkste Seite' der Polen. Die Regierung dieses geldarmen und getreidereichen Landes hat höchstens Holz und, wo es ging, auch Ziegel, in kaum nennenswerten Mengen geliefert. Dann hie und da Vorschüsse und Darlehen mit Hilfe der Landesaufbaubank. Irgendwelchen großen Einfluß hat das nicht gehabt. So blieben große Teile der zerstörten Sädte und Siedlungen in Trümmern. Nur zwei Faktoren haben kräftig eingewirkt: der Diebstahl und das amerikanische Hilssbüro, das „I. D. C." Holz ist teuer in Polen, und Ziegel ebenso. So hat das Volk den Diebstahl organisiert. Es wird regelrecht in den Staas- und den Prioaforsten gestohlen, und das so gewonnene Bauholz mit ehrlichem Gewinn zu einem Drittel des Marktpreises verkauft. Und die Ziegel schafft man des Nachts herbei aus den Trümmern zerschlagener Häuser. Denn die Ziegeleien m Polen sind, vor allem im Osten, durch den Krieg fast alle vernichtet worden, und nur langsam sind sie in kleiner Zahl vereinzelt wieder aufgetaucht. Da aber die letzten Reste der Ruinen an anderen Häuschen wieder vermauert werden, so kommt es, daß in ganzen Strahzügen auch die Fundamente einstiger Häuser verschwunden sind. Dann wachsen in Einöden einige Häuschen in die Höhe. Und so entstehen die Gespensterstädte des polnischen Ostens. Die Fahrt nach Brest ist einförmig und melancholisch, wie jede Reise durch die ewig flache unendliche Ebene von Polen. Längs der Strecke sind die Bahnhöfe wieder aufgebaut. Sie sind sauber und kalkig weiß, und man vermutet blühende Städte hinter ihnen. In Brest steht wieder die Festung eines Niesenbahnhofes, wie er dex Kreuzung so vieler Linien entspricht. Im Innern gleicht er einer Baracke. Und danir über eine lange schmale Trajektbrücke in die Stadt. Vor dem Kriege soll es recht lustig in Brest gewesen sein. Hier lag das Generalkommando des XlX. russischen Armeekorps, und leichtlebige Offiziere feierten allnächtlich Feste nach russischer Art. Es standen in Brest die gewaltigen russischen Eisenbahnwerlstätten,. die ihr Fabrikat nach allen Teilen Rußlands lieferten. Dann saßen hier viele Kaufleute, die nach dem Innern Rußlands Handel trieben, vor allem mit bearbeiteten Hölzern. Seit Brest polnisch wurde, ist die Lebensschnur zwischen Rußland und dieser Stadt der Inden und Weißrussen durchschnitten. Und Brest hätte zu Grunde gehen Ntüssen, auch wenn die Russen es nicht vorher verbrannt hätten. Schon im Jahre 1915 haben die Russen eures Tages alle Juden innerhalb oierundzwanzig Stunden aus Brest hinausgejagt, und sie nach allen Teilen Rußlands verschleppt. Von den 53 090 Einwohnern der Stadt waren "mindestens 40 000 Juden. Der Rest mußte i sichter stachelte, fuhren wir hinaus nach dem Orte Dober dem großen russischen Rückzug fliehen, als die Russen i maczew, das ganz vom Erdboden weggerissen war, und Brest kurzerhand zerstörten, um den nachfolgenden Ar-j das das Komitee aus vielen kleinen Häuschen neu ist iDcr Schaden weit größer, als die Zahl vermuten läßt. Als dir Vertriebenen aus Rußland zcurückkehrten und der furchtbare Schrei ihres kaum faßbaren Elendes in alle Lande drang, haben die amerikanischen Juden das Hilfswerk zu organisieren begonnen. Die Zentralstelle der Tätigkeit für den Osten Europas liegt in Wien, wo sie Dr. Bernhard Kahn leitet. Für Polen befindet sie sich in Warschau (American Joint Distribution Committee, Nalewki 2), und sie wird geleitet von dem Administrator Rooby, dem Bau-Ingenieur Cerniakow, Dr. Kruk und anderen. Wir fahren hinaus in eine Brester Vorstadt, über Wege voller Löcher, in denen der Kot wohl einen halben Meter hoch liegt. Manchmal bleiben die Wagen stecken, oder sie springen, wie junge Mädchen beim Seilhüpfen, in die Höhe. Dann ein Tor, und eine! saubere breite Straße mit einigen Dutzend geschmackvollen Holzvitlen. Das ist die Kolonie „Felir Marburg", vom Komitee erbaut, und von einigen hundert Familien der Rückwanderer bewohnt. Jede von ihnen hat Zimmer und Küche, sowie Verschlag für Speisen Es gibt eine gemeinsame Wascheinrichtung und Duschen. Ich wundere mich über die Sauberkeit, und wie es möglich war, diese Menschen, die noch vor einem Jahre in den verkommensten Höhlen vegetierten, so rasch in das reinliche Wesen bescheidener Bürgerlichkeit hineinzuheben. Am Abend im Waisenhaus. Schon von weitem klingt uns der etwas schrille Sang der Mädchen entgegen, die ein Lied zum Ringelreihen singen. Einige hundert Mädchen und Jungen. Fast alle schwarzhaarig, von den kleinen Mädchen einige von unbegreiflich seiner Schönheit. Die Eltern dieser Waisen wurden bei Pogromen erschlagen, sie sind aus der Flucht oder nach der Rückkehr erfroren, verhungert oder von Epidemien verschlungen worden. Nun hat das Komitee aus der furchtbaren Zahl der 60 000 nach Polen zurückgewanderten Waisen in vielen Städten jeweils mehrere hundert in den sauberen und geordneten Räumen der aus den Trümmern erbauten Waisenhäuser aufgefangen. Ich staune über die Intelligenz und die Geschicklichkeit. Auch über die Neugier und die altklugen Fragen, die alle in ziemlich reinem Deutsch gestellt werden. Sie sprechen alle Jiddisch, aber viele von ihnen haben während der deutschen Besetzung dieses Jiddisch in Hochdeutsch umzusormen gelernt. Wir haben Spitäler und Hrilungsanstalten besucht, in denen alles vorhanden ist, was ein modernes Krankenhaus haben muß. „Sogar" elektrisches Licht, mit eigener Krafistelle, Kanalisation, Gas- und Wasferbeitung. Brest selbst besitzt und besaß nichts von diesen schönen Dingen. Man brennt Petroleumlampen und behilft sich mit abgekochtem Wasser, wenn man Durst und keinen Schnaps hat. Jur Krankenhaus werden hunderte von Rückwanderern behandelt, dis an der schrecklichen Kopfkrankheit, Favus, leiden, die dis ganze Kopfhaut mit Geschwüren zerfrißt. Und nach und nach will man sie gänzlich unter Zuhilfenahme der Röntgenstrahlen ausrotten. Direkt am Krankenhaus beginnt wieder die spukhafte Leere. Weit geht dort der Blick hinaus in die Ebene, denn die Häuser, die ihn einst aufhiekten, sind verschwunden. Nur Zirgeltrümmer gibt es noch. Während der Wind uns den Schnee in die Geder Siedlung gezeigt. "/Das - Komitee HMMe-^ddMlye Anregung ausgenommen und die landwictschaftWe Schulung der zurückgewanderien .Juden des/. Ostens Mtgeführt. Es find jetzt.25 000 jüdische LstudBirH heMngebildet worden, und 39 000 Dollar finti S2||p> zeuge und Saaten vo gestreckt worden. ULberhäupt stHen nun überall die Fachschulen des J.D. Et /für! fdis jurWn jüdischen Handwerker. Auch die polnische RegMürg, Mer die polnischen Be ö den, haben sich hier betätigt. AMdings auf ihre Weise. Sie haben nämlich die UnMrichtsschulen schießen lassen, in denen nur das JidMch als Umgangssprache bei m' Unterricht benutzt wurde! W Das Komi.ee hat etwa 30—35 Millionen Dolltzr, teils als Hypotheken und Vorschüsse, teils ^als'ZBeihilfen, für das Werk des Wiederaufbaus in Polens abgegeben. Es hat in der vorigen Saison /in „nHI weniger als 100 Städten und Dörfern, und in bieWn Jahre in 60 Städten und . Siedlungen,:' dHl Ruinenwerk neue Behausungen erstehen lassen. SmM gon. im Wilnaer Distrikt, hatte einst. 3600 HäusH. Nun ist es eine weite Wüste, unddas Unkraut,- das über die Reste der Fundamente gewaMn..M'jW-taW die letzten Spuren der -..einstigent -Städl --MweggerviM. In diese Einöde hat das Komitee 150 HyuferrMMr hineingestellt. „f"??; Und doch.' Und doch.' Noch immer kauern vielfe hunderte von Unglücklichen in ihren Höhlen, '.die. leiste Spur mehr von ihren einstigen Heimstätten. zurückM' funden haben. In Brest steht einezerfallene Käserste. Ihr Dach ist zertrümmert. Ihre Wände - sind-gehorstest. Fensterscheiben hat sie nicht mehr. Und in' ihr hausM 60 Männer, Frauen und Kinder rm tiefsten aufgeHüM testen Grauen. Sie wickeln sich in 'Lumpen' ein, weM der Schnee und Regen . auf ihre schmutzigen Lager rieselt. Ursprünglich waren es etwa 110 Menschen, '-dH hier Zuflucht gesucht hätten. Die fehlenden sind am Elend gestorben. Auch eine Methode, um das WoH nungselend zu lösen! Wir sahen eine jüdische'"Beststube, in der sich wieder über hundert zusammeng^ würfelte Frauen, Männer, Mädchen und' Jungest im fürchterlichsten Schmutz unter allerhand Lumpest eist Obdach zurecht gemacht Ppben. Zu acht liefen sH durcheinander in einem Winkel. Eine ändere/BDchule ist geteilt durch eine Bretterwand.; Im kleineren Raufst sind 123 Menschen und ihre Lumpen zusammengepfercht. Und dabei steht die '. Schließung des „American Joint Distribution Committee" bevor, da die Astteritäner die Lust am Geldspenden allmählich in denneun Jahren, seitdem sie Gelder sammeln,, .eingebüßt .-haben. Und die polnische Regierung: Zu den Ausgaben des Komitees für den Wiederaufbau hat das 'Regierungsbaubüro anderthalb, und als. Vorschüsse Und Unterstützungen hat die Landesaufbaubank — 0,11 Prozent beigetragen. Polen ist ein armes Land und jedenfalls hat es andere Sorgen, als den unglücklichen Judennn Osten die Wohnungen wiederherzustellen. Prkft. „ In Preßburg gab es einen Denunzianten mit Namen Simcho, den die Stadt sehr fürchtete, da er andauernd - auf Erpressungen ausging und Leute, die seinen Wünschen nicht stattgaben, ins Unglück brachte. Eine Delegation der Gemeinde wandte sich an Rabbi Moscheh Sofer .Ehatain Sofer) mit der Bitte, die Gemeinde vor dem. Schädling zu schützen. " „Ich weiß keinen Rat", antwortete der große Rabbi. Wir könnten höchstens beten: petoi ixirch nnöt? Als kurz darauf Simcho, . der gefährliche Angeber, starb und die Stadt aufatmetete, verstand man allgeistein den Sinn des Gebetes. meen das Obdach zu rauben. Kein einziges Haus haben sie verschont. Nur die große russische Kuppellirche stand und steht heute noch und funkelt initten in die graue Leere hiuein. Auf dem „Newskij-Prospekt" stehe;: zu beiden Seiten Reste von Mauern mit hohlen Fenstern. Gespenster von einstigen Häusern. Sie ist einsamer, diese spukhafte Straße als eine zwischen Putzten laufende, verlassene Landstraße, über die von fern ein Fuhrwerk rollt. Und durch ihre Trostlosigkeit schleichen sich nur selten verarmte, wenige Menschen. Breite Quer-Mleen durchschneiden sie. Man begreift nicht, wozu sie geschaffen wurden. Denn links und rechts von diesen Alleen liegen in langer Ausdehnung freie, von Unkraut überwachsene Plätze. Auch geschaffen hat. Vorbei an den ehemals so ernsten, heute gänzlich wertlosen Frstungrhügeln, zwischen Wassern, über wack.ige Holzbrücken hirweg, mitten in öden Winterland, fanden wir dir jüdische Bauernsiedlung Kuteli. Sie waren einst Handwerker und kleine Krämer, diese Juden, ehe ihnen der Krieg das Letzte genommen hatte. Die Deutschen haben während der Besetzung den Versuch begonnen, Juden zur Landwirtschaft heranzuziehen. Sie haben ihnen auch Ackerboden gegeben. Die Polen haben den Juden als F emdstämmigen die Erde wieder abgenoinmen und lassen nur noch die Pacht zu. Es sieht zum Verzweifeln kümmerlich in diesen aneinändergewürfelten Holzhütten aus. Großvieh gibt es kaum. Und der Bauer, der zwei oder drei ganz und gar winzige Kühe mit verschrumpfelten Eutern besitzt, wird Rabbr Jecheskel Landau, der gefeierte Oberrabbiuer ' von Prag, bekannt unter dem Titel „Noda bijehudä", pflegte in Prag am JomkippUr Neiloy vörzübeten und dabei eine ganz eigene schöne Melodie bei. „Mechälkel Chasim" zu singen. Die jüdischen Musikanten der Stadt spreiten diese Melodie bei al.en jüdischen Hochzeiten und festlich keilen und heimsten Beifall Und gute Trinkgelder ' ein. Die Gemeindeväter von Prag sahen aber darin eine Profanierung der heiligen Melodie und verboten ■ den Musikanten, sie ferner zu spielen und zu singen. Die armen Leute liefen zum Rabbi und beschwerten sich gegen die Parnos.in, dir ihnen das Brot nähmen, Der Rabbi hatte Mitleid mit den Leuten und stellte ihnen ein ./ schristliches Zeugnis aus, daß ihnen das Recht zuftehef ihren Broterwerb vorn „Mechälkel Ehajim Bechessed't zu i beziehen ... ' /. " « O O Jokel: „Wie kornmt es denn, daß wenn, unsereiner früher im Laden stand und eine Gemoro auf der Theke liegen hatte, man doch von Zeit zu Zeit von einem Kunden besucht wurde, der ausreichenden Verdienst brachte. ' Heüte. / lernt man weder im Laden noch zu Haufe und .die» Kunden bleiben aus?" Jossel: „Ganz einfach,-früher lernte man. Das gefiel Satan natürlich nicht und er suchte das. Lernen u zu stören, indem er andauernd Kunden brächtet Heute steht der Krämer und plaudert mit der Nachbarin oder führt „üble Rede" mit dem Nachbar. Da will natürlich - Satan nicht stören und läßt keinen Käufer hinein . . i";