Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 62 (1921)
- Issue
- Heft 51 (22.12.1921)
- Date
- 1921-12-22
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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22. Dezember 1921 „Der Iseaelit" (^eite 15 Nr. äl. rm: den Inseratenteil ist die Kedaktion nicht verantwortlich; insbesondere Ist es ausschliesslich Sache der Leser, die Im Inseratenteil] vnthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen H. B. DE BEER, AMSTERDAM A. B. 6. Code 5. Ed. Gegründet Ao 1770 Telegr.-Adr. Zenith Palästina - W ei n e nos ^y iw? Unter Aufsicht des Amsterdamer Oberrabbinats. Preisangaben u. Proben zur Verfügung. Nur Verkehr mit dem Grosshandel ~9ME ncs 7>y TtfD Zwetscngenbranntweln Slyvowitz größeres CuuuUum a6,iiir,el'cu SIMON KOHN Weingrohhandlung, Nürnberg, Telefon 8041. (chanuka- Jahrzeit und Hafdolokerzen billigst (2.',083 Großabuehmer Vorzugspreise S SECKBACH hebr. Buchhnndlnng 2d. 2244.Würzbnrg Zwinger 5 In meinem Verlage erschien soeben: N-NNI1 ^y Raschi s Kommentar zum Pentateuch vollständig ins Deutsche übertragen und mit einer Einleitung versehen von Rabbiner Dr. 8. Bamberger, Hamburg. Das Werk umfaßt 552 Selten Groß oktav, ist auf feinem weißem, satiniertem Papier ganz vorzüglich und übersichtlich gedruckt, Fadenheftungi gebunden in Ganzleinwand mit stilvoller Deckel- und Rückenpressung in reicher Goldfolie, rosp. in geschmackvoller Farbenzusammenstellung. Preis in Deutschland und in den valutaschwachen Ländern M. 120.— Preis in den valutastarken Ländern Frcs. 8 — schw. W. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und direkt vom Verlag : George Kramer Aufruf }xxv GvvrcHtung eines Keims für iseneiitische Uermennnd (Belfte&kvanke. fßirt grotzec Prozentsatz der Nerv in und Geisteskranken gehört der jüdischen Glaubensgemeinschaft an. An dieser Tatsache darf unsere humanitäre und religiöse Fürsorge nicht achtlos vorübergehen. Eine unabmeisbare Pflicht der jüdischen Gemeinschaft ist es, ihren Nerven- und Geisteskranken eine Existenzmöglichkeit zu verschaffen, die ihren Ansprüchen als Kranken wie als Juden in gleicher Weise gerecht wird. Nachdem wir seit Jahren uns die rituelle Verpflegung der israelitischen Kranken der Heil- und Pflegeanstalt Lohe a. M., die jüdische Patienten aus sanx Deutschland anfnimmt» haben angelegen sein lassen, ist uns nun durch Seschiust der bayerischen Staatsbehörde vom 2S\ August d. I. auf dem Tervain dev genannten Heilanstalt ein größerer plab rnr Verfügung gestellt worden, um darauf ein Heim für jüdische Nervenkranke mit allem Zubehör mir Küche, Wohnhaus, Krankenpaviilon etc. xu errichten. Wir sind nun dank dem Entgegenkommen der bayerischen Regierung in der Lage, einen Plan zur Ausführung zu bringen, der schon large cin ernstes Anliegen aller ist, die Verständnis und Gefühl besitzen für die bedauernslverte Lage von Kranken,, deren Schicksal wie kaum ein anderes Mitleid herausfordert und Mitleid verdient und deien Los dgxLqtt^txagisch ist, wenn sie sich in ihrer Vereinsamung auch vom Judentum ^ba^hLÜten fühlen An alle, die unsMi« iS^Mrwirklichung unseres Planes helfen können, wenden mir uns mit der Bitte, dah sie uns helfen sollen. Gebt uns di? Mittel.in die Ha»d, den Bau unseres Heims io ausführen zu können, wie es den Bedürfnissen u serer armen.Kranken entspricht! Laht Euch nicht zu dar irrigen Meinung verleiten, daß jüdische Nervenleideade mit der Gesundheit ihres Geistes auch das religiöse Beinutz sein eingebützl haben. Wer jemals Gelegenheit hatte, zu beobachren, wie erstaunlich rege und hell in lichten Momenten das jüdische Bewußtsein auch in kranken Gemütern ist, wie in diesen armen, bedauernswerten Seelen das religiöse Gewissen nicht erloschen ist, vielmehr bei jeder Gelegenheit he> vorbricht, sobald sich die Patienten nur etwas freier und wohler fühlen, — wer jemals »nler dem erschüiternden Eindruck dieser Tatsache siand, wird uns seine tatkräftige Hilfe nicht versagen. G-otz sind die finanziellen Mittel, deren wir bedürfen, um nur den Grundstein untres Werkes legen zu können. Sie zählen in unserer Zeit der Geldentwertung »ach vielen, vielen Tausenden. Gebt ste uns, damit mir nufere Ausgabe erfüllen können! Fiirsorgeverenr für ifrartMfche Nerven- und Geisteskranke. l tir-mM.... sIIäÄ, .M'chäfftzttbMss! O Schweinfurt. 3'nh(uttjn/ fddf5est' unter 11 r. ,‘J5Ä7 an das Dostscheckramt Nürnberg e beten FIDE vy 1KD ab Jabrik bei sofortiger Bestellung: nur Originalsäcke von Rio .\u] In diesem Jahre sind durch das Kartoffelstärke-Stzudikat infolge der Karioffelknappheit nur sehr geringe Mengen freigegeben. Interessenten, die mit ntöglichft sicherer Ztiteiinng rechnen wollen, mögen bis 12. Januar 1(.)22 Aufträge ein* reichen au I. Autan-Aieraudrr; $£rltn,©ranicitburgrr|ir. )> Ad. Gvidschund^ Arrlm, Ueue Friedrichsts. 45 David Dauer, Frankfurt am Main. Carl Xovatfdjek iPeldwam {Frankfurt a. 911., Qoefyeplat} / gegründet ms. V.__ A5-A