Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 60 (1919)
- Issue
- Heft 49-50 (18.12.1919)
- Date
- 1919-12-18
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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18. Dezember 1919. Der Jsralit. Seite 13. Nr. 49 u. 50 (Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ausschliesslich .Sache der Leser, die int Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters anf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen« ~ - : MWWWWWWMMWMWW» : " ekanntmachuna b&ivvffznb für adrige Mesaihfest. Gemäß den Verfügungen dB Direktoriums her Neichsgetreidestellfi gelten für die Versorgung ßes jüdischen Publikums mit Wnzzos Mr das nächste Peffachftst die nachfolgenden Bestimmungen, um deren genaueste Beachtung im eigenen Interesse gebeten wird.. . -i ^<j W!! s< j U; *.■■***, « L ' 1. Die Lieferung der Mazzos erfolgt nur gegen beglaubigte Bestellscheine. Die Bestellscheine sind auf den von uns ausgegebenen und durch Vermittlung der Bäckereien und Wiederverkäufer (in Ausnahmefällen auch durch den Vorstand der Shnagogengemeinde) zu beziehenden Vordrucken auszufüllen und alsdann zur Beglaubigung vorzulegen. ' Zuständig für die Beglaubigung ist der Regel nach der Vorstand derjenigen indischen Gemeinde, welcher der Verbraucher angehärt. Gehört der Verbraucher keiner Gemeinde an, so kann die Beglaubigung durch die zuständige Orts'-- oder Polizeibehörde geschehen. Auch kann in jüdischen Gemeinden mit über dreitausend Seelen der Gemeindevorstand eine Vereinbarung mit den für die Brotkartenausgabe zuständigen Ortsbehorden dahin treffen, daß diese die Beglaubigung der Bestellscheine vornehmen. Zum Zwecke der Beglaubigung hat der Verbraucher gleichzeitig mit den Bestellscheinen einen amtlichen Ausweis über die Zahl der seinem Haushalte ungehörigen Personen vorzulegen. Die Zahl der bestellten Kopsauteile darf die Zahl der Hanshaltnngsangehörigeu (einschließlich nichtjüdischen Dienstpersonals) nicht übersteigen. 2. Die Verbraucher verlieren das' Anrecht ans diejenigen Brotmarken, welche auf die mit dem 3. April 1920 beginnende Festwoche entfallen. Soweit auf diesen Zeitraum" Bruchteile von Brotmarken entfallen, erfolgt die Abrundung zugunsten h>eF Bezugsberechtigten, also nach unten. jg{;| < ’ßt < - r':; : J ' 3. Die Höhe des WoMnterls wird von 8« Zentrale für MaMsbersorgung im Mbruar 1919 je nach der iMnge der bis dahin verfügbaren MMössorräts festgesetzt. * b f - E '?' ' 4. Anspruch auf deü Bezug mn WazzsK haben durchweg nur Personen 'ßMf&m MEens, welche erklären, bäß fis tzer Mazzos <ns$ pMgiöse« itüuw» bedürfen. sFM 'KWNl f?f*f t' W* mm * ‘ Wr solche Personen, die darüber hinaus ans Pflicht und Gewissen versichern können, baß sie sich des Brotgenusses sChoam Poffuchfeft 131$ vollkommen enthalten hüben, sind ZusahbefteltschernL vorgesehen, die neben dem HanptbesteÄschkiü ansznfüllen find. Es bleibt je nach der verfügbaren Menge Vorbehalten, den Unterzeichnern dieser Zusatzbestellscheine eine zusätzliche Menge von Mazzos über den allgemeinen Aopfanteil 'hinaus znznbilligen. . Die Abgabe einer wissentlich unrichtigen 'Erklärung auf dem Zusatzbesteltschein unterliegt gerichtlicher Strafverfolgung und außerdem einer Vertragsstrafe von 10 Mark für jedes Kilo der bezogenen Mazzos. 5. Sämtliche Bestellscheine müssen bis spätestens^ 15 Januar 1920 Ln der Hand der Bäckereien sein. Wer bei einem für das Pfund festgesetzt. Maßgebend für die zu berechnende Gewichtsmenge ist das Nettogewicht der Ware ohne Hinzurechnung des Verpackungsmaterials. Papierverpackung darf nicht besonders berechnet, Kisten und Kartons dürfen zum Selbstkosten-- Wohnung des Bestellers berechnet werden. Jrn übrigen gilt der Höchstpreis für LLesernng frei Haus des Verbrauchers, bezw. frei Bahnstation des Empfängers. , };! l ch i ' 7. Wollen Verbraucher, die sich an den Pessachfeiertagen des Jahres 1919 des Chomezgenusses nicht vollVommen enthalten haben, an den kommenden Feiertagen aus religiösen Gründen auf Chomez Vsklstanvig verzichte«., so wird für solche Ausuahmesälle den in Betracht kommenden Personen, wenn sie auf Gewährung der Zusatzmenge reflektieren, anheimgestellt, sich an das zuständige Rabbinat, oder wenn ein solches nicht vorhanden, an das Rabbinat einer anderen deutschen Shnagogengemeinde zu wenden. Die Rabbinate sind von uns mit Instruktionen über das in solchen Fällen einzuschlagende Verfahren versehen worden. ' ' {./1!!WM MDB MTD si: '< 8. In allen zweifelhaften Fällen wolle man sich um Auskunft an die zuständigen jüdischen Gemeinden wenden, die von uns Anweisungen versehen sind. -MW v' * . i [ Dentrateffur Mi^ssVerforgung G ni.v.A. mit Frankfurt a. den '1. Dezember 1919. Synagogen-StickereUn in künstlerischer Ausführung. (2214b Thoramäuteiclien in großer Auswahl. Sämtliche Gegenstände für den jüd, Kultus. KaaMann & Go., Buchhandlung FjpankfuFt a, M. Telefon Amt Hansa 7220 u. 21. :: Schillerstr. 19. OeDrfiiie BuiOOflnafuno u. MW« J. EULKA Nürnberg LeonHardstr. 7 empfiehlt in großer Auswahl sämtliche Kultus-Bedarfsartikel bes. nboVn ''irs, mir ,ren&ö Beziehnngsn mit hem Ausland erwünscht! / h mmchkonsmm Mulm V2 Pfund-Dose Mk. 7.75 Wtederverkmife'i Preisermäßigung. Köln a. Rh Schaafenstr. 36/38 FILIALE IN Hamburg a. E. 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