Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1904-11-03 · Heft 87 (3.11.1904) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
45 (1904)
Issue
Heft 87 (3.11.1904)
Date
1904-11-03
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2446951-2449986-2450064--61715-2524626
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

1857 ötMtt in kchöuft. AuSsühr. |T| 34 cm -och S «oft «essing Mk. 5.50, ü . SUtftl . 7.50, 6 <d)t »«tftUftt „ 12 —. W »iUig. Sorte« an# Messing J» »i» «r. r.— ««d «r. r.-. « «i( Sasikwtrk utl Bickel Mk. 16.—. Ich bitte btt Bestellungen grfl. M}Ugrb« -ob für Kerze« oder W Cd erwünscht tft. Kür Emballage uub Porto ™ berechne Ituutbab Tentschlanb f MCI.— Shounkahtrendel *u# BL Bei« » 35 Psg. | | N. X Hosmaan, Frankfurt a. A7. A | Allerheiligeostratze 87. 120c g jggjy ) Wir empfehle« r M mTDI T1D rozr yy> TafrlgrsLnge für die Winter-Freitagabende. Preis per Exemplar 25 Pfg. Joh. Wirth’sche Hofbuchdruckerei A.-G., MAINZ. Volommter “lEQ Butter-Ersaü K s (Schatz. Harke) Pflanzen-Margarinp, in Geschmack. Aroma, Ausi sehen und Streichbarkeit von Naturbutter nicht zu unterscheiden, selbst der Untier vorzuziehen, weil fleischig n. milchig Ter* wendbar, überhaupt den slrengsten Vorschriften entsprechend. TOMOR i*% da nur pflanzlichen Ursprungs, im wissenschaftlichen Sinne keine Margarine, muss aber nach dem Gesetz als solche bezeichnet werden. Tomor ist frei von tierischen Fetten nnd nicht zu verwechseln mit Margarine aus Tierfett. 15087 Die Herstellung erfolgt unter ständiger Anwesenheit eines streng religiösen Anfiächtsbcsniten und wird von Sr. Kbrw. Herrn Babbiuer Dr. B. Wolf in Köln inspiziert. Postpackete L 8 Pfd netto Inhalt Hk. 6,80 postfrei Wiederverkäufer erhalten Rabatt — Proben stehen zur Verfügung. — SANA- Gesellschaft m. b. H., Cleve. Glftekliekeg Helm. Intelligenter langer Mann. iftoT. Mitte Zwanziger, mit angenehmen Aeußern. Inhaber mehrerer Grudäsre. sacht auf diesem Wege, da eS demselben an Dameabekanntschatt mangelt, mit achtbarer. jungen hübschen Dame mit 30—50 Mille Bernwaen. zwecks Herrath in Korrespondenz zu treten. Discretion zugesichert und verlangt. Gell. Offerten mit Bild und ausführlichen Angaben unter 6388 an dir Geschüftsstckle dieses Blattes. \XXXXJJJÜUUJJLAJLAAXXXXkJUkXkAAJüJJt>A** “5 soeben ist crschieneir und durch jede Buchhandlung oder - i vom Verfasser zu beziehen: ] nää \ Los 8ckt!es Rabbi WUjabbtilHikkmb ) erklärt in 7 Tischn-Prcdigten von Rabb. Dr. Earlebach-Lübeck, j - - ^wis Af. 1.50. ■ ■ . £• Der. Reinertrag ist für eine arme Braut bestimmt. r A^YYYY YYYYY YYYYYYYIYYYYYYYYY V YYY YYYY^ Aufruf! Liebe Brüder und Schwestern! Als ich vor zwei Jahren die Bitte an Euch richtete, für UN» sere schwer bedrängten und zur Auswanderung gezwungenen Stannnesgeuosseu tn Russland. Rtunänien und Galizien Geld und Kleidungsstücke zu spenden, llossen Eure Gaben so reichlich, daß über Zehntausend armen jüdischen Auswanderern an der Durchgangsftarion Basel Speise. Obdach nnd Kleidung gewährt werden konnte*)- In allen Tdeilen unseres Vaterlandes regten sich Tausende non Herzen und Händen, um dcu arinen Juden auf ihrem modernen Wüstenztlg beizustehen. Empfanget dafür meinen und meiner Freunde herzlichen Dank. Tics cryrisseu von dem grenzenlosen Massenelend, das ssch nun schon seit Jahren ununterbrochen an ihren Blicken oorüberwälzt habe» die schweizerische» Eisenbahn-. Zoll-u. a Behörden den durchziehenden Ausmanderent die menschenfrettttdlichste Fürsorge zutheil werden lassen. Hierfür gebührt ganz besonderen Dank den Herren Hui. Matter. Neinhardt nnd Siegfried in Bafel, der ihnen hier berzlichst ausgesprochen sei. Wenn sich schon Nickitjuden so liebreich der hcimathllüen jüdischen Auswanderer annehmen, um wievi« mehr ist es erst eine Ehrenschuld aller Inden, an unserem LiebeSwerk tbätig mitzuardeiten! Wer gleich mir. das namenlose Elend jüdischer Auswanderer, die ärmsten von allen, unterwegs, iu den Hafenstädten und auf dem Meer, so häufig in unmittelbarilcr Nähe kennen gelernt hat — »der Menschheit ganzer Jammer fasst inich an" — der weiß wohl, waS für diese arme Parias liebevolle Hilfe bedeutet. Jetzt, meine lieben Brüder und Schwestern, sind Kleidung und die dos Meer aufwühle» und mit ihrem Eiseshauch die Glieder durchschauern. ziehen wiederum verzweifelte Familienväter, arme jüdische Mütter ntit ihren Kleinen aut dem Arm und an der Hand, auf ihren Wanderstab gebückte Greise durch die Länder, um jenseits des Ozeans eine Heinwth zu stnden. Sie alle, die Männer, die Frauen die kleinen schuldlosen Kinder, die schwachen Greise bedürfen unserer Hüte, die Ihr. denen ein gütiges Geschick Heimatd. HauS und Schutz bescheert. diesen Unglücklichen nicht versagen werdet. Besonder-, Ihr jüdischen Frauen, denen das herrlichste Mcm'chenerbe. Mitleid und Liek-eswerte. von jeher zugcwiesen war. Ihr werdet gewiß Euch iu den Dienst unserer heiligsten Ausgabe stellen und für die Äermsten Uiiserer jüdischen Stauunesgenossen thätig sein, nnd sei eS auch nur der armen, nnschnldtge» jüdischen Kinder halber, die in so zartem Alter schon den Gefahren des Meeres «ntgegengehen müssen. Um unser heiliges Liebeswerk so praktisch.als möglich zu gestalten. schlage ich vor. dass man in denjenigen Gemeinden, deren Eutseruung von Basel weiter liegt, als Bremen und Hamburg, woselbst ja gleichfalls ständiger ttleiderbedarf ist. für «all «et», spende» aufbriuge. Wenn man solchermaßen in Norddeutschland hauptsächlich Geld, in Südnnd Westdeutschland hingegen mehr Kleidungsstücke für Basel spendet, so dürfte ein für alle HUfSstativncn befriedigendes Resultat erzielt werdet!. Unsere jüdischen Redaktionen werden gewiß gerne die Geldspendet! — auch die kleinste Gabe, etwa in Briefmarken — annehmen nnd darüber quittiren. Direkte Sendungen bitte ich an Herrn I. DoUag.Feuchtwanaer in Basel zu richten. Und nun. liebe Brüder und Schwestern. gehet bald an'S Werk, das Euch und den Armen zum Segen gereiche. , - Dr. Arthur Kahn, Berlin. •> Der sehr interessante Bericht des Hilsscomit-'S für i Auswanderer in Basel wird Jedermann auf Wunsch zugesandt. jüd.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.