Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1903-01-22 · Heft 6 (22.1.1903) · page 17

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 6 (22.1.1903)
Date
1903-01-22
Page
– (sequence 17)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2446951-2449890-2449897--57501-2520214
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

X: 44. Jahrgang. um i: l.i-lif»? .i:!?l i-JSUi Clui il'/twiv... Im Protokoll der letzten Kuratoriumssitzung wird mitgetheilt, daß Herr Steinhardt an Herrn Direktor Adler die Anfrage richtete, „wie es sich mit dem Briefe, verhalte, auf den gestützt, Herr Peritz auf dem Ham-. burger Verbandstage erklärt habe, daß Herrn Dr. Adlers Anschauungen fich mit den sinnigen deckten." Alle, die den Verhandlungen des Hamburger Verbandstages beigewohnt, und ebenso die, welche das offizielle Protokoll darüber mit Aufmerksamkeit gelesen, werden mir bestätigen, daß ich eine solche Aeußerung mcht gethan habe. -:;; Der Sachverhalt war fotzender: Herr Dr,. Fiegel hatte erklärt,. daß. in den Bestimmungen der Legatare des Gründungsfonds ein prinzipielles Hinderniß bestehe, die Gelder der V.-P.-K. anders, als zu dem ursprünglich vorgesehenen Zwecke zu verwenden. Dem widersprach ich unter Hinweis auf ein schriftliches Zeugniß des Herrn Direktor Adler, das ich, soweit es für die vorliegende Frage von Bedeutung war, verlas. Weitere Bemerkungen m der Richtung, wie fie Herr Steinhardt mir in - den Mund legt, habe ich nicht daran geknüpft, und. konnte dies auch schon deßhalb nicht, weil meine Stellung zur Frage der V.-P.-K. seit lange für Jedermann , ganz klar ist, und ebenso meine gegensätzliche. Stellung zu Herrn Direktor Adler in dieser Frage. . Nun antwortete Herr Dr. Adler, dem offiziellen Berichte über die letzte Kuratoriumssitzung nach, auf jene Frage des Herrn Steinhardt, „es sei ein Fehler gewesen, daß man damals nicht die Verlesung des ganzen Briefes verlangt habe, dann würde sich gezeigt haben, daß der Schreiber (Herr Dr. Adler) nur .in dem Falle, wenn die Kasse thatsachlich nichts leisten könne, dem Gedanken der Verkeilung an die einzelnen Kassen freundlich gegenübeisstehe." ■! Wie bereits bemerkt, handelte es sich bei der Vezug-- nahme auf . den Adler'schen Brief gar nicht um die : Stellung des Herrn Direktor Adler zur Forderung der. Verwendung eines Theiles der Mittel der A.-P.-K. auch für Zwecke der Provinzialkasscn. sondern nur um die Frage, ob wir überhaupt berechtigt sind, an. den Grundbestimmungen der Kaffe etwas zuandern,/oder. ob Bestimmungen der ersten Legaleren bezw. Zusiche-, rungey an diese uns dauernd daran behmdern.! -;f . , lim. allen weiteren Zweifeln, über den Inhalt des ungezogenen Briefes ein: Ende zu machen, und die hier zur. Debatte Wende wichtige Fr^e selbH /in. unzwei-. heutigster/ Form endgültig, Mit den Äortsn dessin M x ' Erledigung zu bringen, W die VMastMngeDiüit E/, LaHmann'schen Erdest selbst geführt/ / älsy'AÄ ,Resten^, über.dir Sachlage" orstntirt sein/Muß, Mder MörtläUt"/ des 'ganzen 'Briefes, mit ‘ Äusnähme'eines"kleines Ab- - schnities, /der rem private Angelegenheiten, dehändett^.'' und mit der. ganzest Kassestfräge'mdjtf ‘ zstWn nachfolgend mitgetheilt, indem ich doeäüssetze/ daß/.d,em " Wunsche, des/Herrn Direktor Adler.damit nur/esttzegen/ gekommen wird/ Das Original des'.Briefes irstrde. E/ - dem/VerbaNdsvorsitzenden MWe'Meichiin^M^end'e^I'^ Alle/ Herbörhedustgest im '.Tejkte.des Briefes/ stttd'Mich-''" falls.stach dem Original.' Der Brief, lautet aM voll-'". - üändia- l)j‘Sy:{:rJIJi'iÖ iil ' ' Fra n k f u r t' di'Ä.^ ^'d/i Tehr geehrter Herr?Kollegestu^:)2. >^6-ttr /i/ij-in /Porige Woche kam ich erst:^'dazü^^ M^e'' ^tHfliM^' Zusammenstellung '.zu studiren/ / Sie" werden^''Ägrel^-'.^ lich finden,, daß ich in der'eMn'.Zeit"Liner!Wen^.WD.' / thätigkeit/^durch düs.Unit/äusschlietzlich/'i'st'//WMüH/// genommen. dm, ' Sie . zeigenin JhresttabeÜaÄfcheüst' Uebersicht /" .'ein ungewöhnliches „statistisches"/ Talest^'// das Sie/jedenfalls auch für/andere /Zwecke''ausbilstest^ solltest?Die Ausgabe, die Sie sich bei Abfassüng./de^.?' liebersicht gestellt' haben,.„allgemein, richtige^ Kenntttiffö.^. über die. PerWtnisse' üstd' Leistungen/der'. prjrvr'yMlest! ut' Hilfskaffen zü verbreiten,", ist. gelöst.'.' Sw/werdest/stbet' q‘ . selbst es.'sich sagen müssen, daß', eine. Äer.eiNigung hie^ Lwölf/ Kassen" in irgend/eiW, ,Forst/. jq, . selbst "eKe^ äußere Angliederung, eine Unmöglichkeit, ist/ .Ich. kenne''}, —daschahe' ichwohl vor Ihnen.voraus /aus. meiner/!!/! bisherigen./,/. 2Ki!fa’n(ieltfast''ssimMliche. / mindestens ' aber/einige Mitglieder,der Mstratöy/ken. der/ //! einzelnesi (12) Massen,', 'sütvie'der 'sunf.'Pereistje/ /M ' auffsihren, / Der Partikularismüs ist.ge.rad^M^.^l.--v;, fachen/sp//ausgeprägt,'. wie mrMds.sostst^,.UMjedeL "^ Versuch . zur AnreihuNg ist von'^vornherein. aussichisloL./!^ Sie . .besitzen... in' d.ie f.em; Falle /größeren OpMissstuA Versuchen Sie getrpst, auf. Ihrem. Wege/ wei terzu/ gehen — die Zukunft, wird zeigen,' wer. Recht/.behälst. ..Iun zur Berdandskässe,: /.Jch habe stZ/däs.Weld,^ eine.EeNfrälk.üsse:,grMde^"^Uu.f//d/t/e-./S/a,tz/'ll-:« g.e/n^. q . wie sie provisorisch Vorlagen, "ist mir"das Geld'gezahlt[%■ ' worden,—und es. wird,^sollen wir.nicht, das^iIeld'zu-^ . rückzqhler^/sich/ zeig^stmussest^ost die./Kasse rst Zer/don^^ ' . mir,/den' peMfendest.'WMoren//L.bexmitiM^Hn^I- /^benssthtz'/.ist.'./Der/Versstch" .'.muß sedenfästsgemaE^z'? werden;. mißliW^er^'d«yn^HLe.n^E^U;-.R/e-ch't^^ .. kine,.;ande^DxgaMaüoy/zst.tzeA^L.AK/'ßabe'Mn^/,'»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.