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Der Israelit · 1902-07-24 · Heft 59 (24.7.1902) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 59 (24.7.1902)
Date
1902-07-24
Page
– (sequence 22)
Language
German
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1268 Streng Gegründet 1900 Wieder-Eroffnung 1. Hai 1902. Streng ^3. © bad. $ch war^wald. diel and üP©m©!®ii Wer Besitzer: I<. Blum, Hotel zum Erbprinzen, Freiburg I B. On^porle frangais«11 Tcrmälbader ini Hause. Englisb spotten. Prachtvoll-, und ruhig gelegen, unmittelbar am Park und Wald. — Comfortabel eingerichtete Zimmer.— GroBBe, luftige Speisesäle. — Streng rituelle . gute Küche. — Vorzügliche, theils selbstgekelterte Weine. — Portier am Bahnhof. — Telephon-Anschluss Nr. 9. — ISetlokal Im Hause. — Eigener durch orthod. Kabbiner empfohlener und geprüfter erftS* [2975 3n Industrie- und handeigreicher Stadt der Aorderpf. <18000 Einw.) ist eine all renominirte Ulrchfcdsp. in bester Lage (Markt) wegen Erkrank, des Bes. du verkaufen. Da am Plage eine rituelle Wirthschast fehlt. das Bedürstriß für eine solche aber sehr stark heroortritt, wäre einem inng. kayitalkr. Manne Gelcgenh. aur Grund, einer sichern Eristen; geboten. Anzahl. 20 Mille. Osterr. linker KJW.5373 an die Geschäftsstelle dieses BlattcS. BI. tasSiiB, MWssür-VWzlii, GsottLw. PianinoS und Harmonium» in Jlroßec Auswahl au unbedingt oliden Preisen. Theiliahlungcn gestattet. Kantoren und Lehrer vesonder« Dergünstigung. s3423 Alle Sorten trocken u.gc salzen. maschinell nach Weiten sortiert, cinvstchlt A. Kulb, Stuttgart Res. von orthod. Rabbinern auf Wllnsch z. Diensten' _[2768 Beite offerirt Fnldaer Seifenfabrik, Stern Nutz bäum, Kn! da. [6234 VsKston Vsiatstck, Wiesbaden,f7598 GeiSbesgstr. 1-1 pari. "sM2^6N8iou. Wie. Stlkllg Koslaurant 6(rtH| Inhaberin: Wwe. Bernlielm, Silbrrstraste 18. 13199 In der Rahe des NordbahnhoseS. — Renommierte, bürgert. Küche. — Referenz: Herr Ershrabbiner Bloch aus Belgien. — Freundliche Zimmer. — Für die Herren Reisenden aufmerksam« Bedienung. — Mastige Preise. Lchon seit langer Zeit beschäftigt uns die Sorge, den an Geist und « Körver verkümmerten israelitischen Unglücklichen in Bayern, die jetzt entweder in - Privathämcrn nothoürstig nntergebracht iverden. oder in nichtjüdischcn Anstalten ein deren BeUimmungen entsprechendes Leben führen mügen» eine Zufluchtsstätte zu sckancn. an welcher sie den Anforderungen unserer HI. Religion gemäß gehegt »>,8 tn.'rhmi 'Jlile Versuche, die nur bisher zu und verpllegt werden, können, diesem Zwecke unternommen hatten, scheiterten sedoch Schwierigkeit, die für die erste Einrichtung erforderlichen bedeutenden Mittel aufzubringen. Die auf der letzten bayerischen Rabbiner- Konferenz empfangenen Anregungen verau! atzten uns nunmehr, diese wichtige Angelegenheit mir größerer Energie zu verfolgen: und es erfüllt rnrs mit inniger Freude. Ihnen mitttieileu zu kömren daß. der weitbekannte. edle und hochherzige Wohlthäter, Sr. Hochwürdcir Herr Superior Ringeiseu sich bereit erklärt hat. in seiner segensreich wirkenden Jdiotenanstalt zu Ursberg b. Krumvach (Distrikts-Rabbinat Ich en hausen) die z. Zt. 1340 Insassen Zählt, unter unserer religiösen Aussicht eine indische Abtheilling zu errichten, in welcher den aufgenommenen Unglücklichen unseres Glaubcirs rituelle Kost verabreicht und Gelegenheit geboten wcrdeir soll, Rcligionsuntericht zu empfairgen und einem Gottesdienste anzuwohnen. Um nun zu bcurtheilen. ob zu diesem Behuse der Bau eines bcsoiideren Haines nöthlg sein sollte, ivinücht der hochiviirdige Herr Superior au erfahren, für ivie viele jüdische Idioteil ungefähr zunächst eine Aufnahme beansprucht werden würde. Wir ersuchen <äie daher, baidmöäliihst dein unterfertigtenDr.Cohn-Ichenhausen ohne jede Berbmolichkelt Alisknnft darüber erthcilen zu ivolleii. 1) wie viele Uiiglückliche lniännliche uub weibliche) ans Ihrer Gemeinde und Ihrem Rabbinatsbezirke vora»issichtlich in der jüd. Abtheilung der Idiotenaustall nntergebracht werden sollen: 2) ob eine einmalige oder eine allsährliche EiitschädiglNig und in welcher Höhe für jeden einzelne» dersclbcii mit Angabe der Namen entrichtet, oder ob wegen Leistungsunsähigkeit der Angehörigen und der Hejmatbsgemeindcn event. unentgclUiche Berpllegung beantragt werden muß. . m Iiidcm wir uberzeugt sind, dag «sie mit voller Bereitwilligkeit Ihre Kräfte dieser großen MiZivvh ividinen iverden. grüßeir wir Sie herzlich und zeichnen Ichenhansen im Juli. Distrikts-Raddincr Dr. Cohn-Jchenhausen,' „ „ Dr. Weruer»MLnchen, Kultüsvorstehcr Oettinger»Hürben»Krumbach. AMZIdZrg. JSraelit. jungeMädchen, finden zue weiteren AuS» ' bildung liebevolle Aufnahme in« der Familien» Pension der Nnterzeich» neten. Gleichzeitig ist den» selben zur Erlernung weiblicher Handarbeiten, sowie deS HanShaltS, e"glifcher n. französischer Conversation volle Ge» lcgenheit geboten. [482S Beste Referenzen stehen zu Gebot. Fm Julie Bmaini. Wuftumsplah 18. Echmiztt -e-- Rillh^ncolaüt -Vzum ersten Male hcrgestellt, sowie Chocolade^ suiune, fein, Cr6mant vanille, fein und hochfein, unter Aufsicht Sr. Ehrwürd. Herrn Rabbiner Dr. H. Ehrmann. Baden ■:a (Schweiz) von der berühmt. Firma Tobler und Cie., Bern» empsiehlt d.Allein-Pertreter Charbs Xörilinanu, Basel, Schweiz. _ NB. Mustersendungen y von 5 Kilo an. [5741

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