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Der Israelit · 1902-06-02 · Heft 44 (2.6.1902) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 44 (2.6.1902)
Date
1902-06-02
Page
– (sequence 15)
Language
German
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{*{ Ml! :j Hj i U | jj is 939 *• In hiesiger Gemeinde ist die Weite AckrunD SlhWttsttLe zu besetzen. Festes Gehalt 1800 9J2f, Ncbeneinkoininen ca. 600 Mk. Bewerber, nur Reichsangehörige. wollen ihre Zeugnisse nebst Lebenslauf. unter gleichzeitiger Angabe der Familienverhältniffe bis zum 1. Juli cr. dem Unterzeichneten Borstande einreichen. Reisekosten werden nur dem Gewählten vergütet. (4210 Kempen i. Posen, den 21. Mai 1902. Der Vorstand der ^nagogeii-Gemeinde: ' ■ ■ ' ■ ' •_Jsaae Bloch._ " Bad Salzschlirf Bonifaceus-Brunnen: Bh(‘nmati8nm<«. Stelnlelden» Prospecte, ein Heft Heil .rfolgen. Gebrauchsanweisung zur Trinkur, welche ohne das Bad zu besuchen u. ohne Bernfsstörnng in der Heimatli der Patienten mit grossem Erfolg vorgenommen werden kann, werden kostenfrei versandt durch die Bade-Verwaltung. Saison 1* Mai bis 1. Oct; [35061• GIGIiT: € Junge Mädchen E finden Gelegenheit zu gediegener Ausbildung Vj in häuslicher und wissenschaftlicher Beziehung fl in einer Privatpension. Vorzügliche Refereu» zen. Anmeldungen nimmt entgegen [2992 I DiktktSl S. BaBsalasrif®?, f\ AgcIiafTenburg* nlr ii 1! Km&mpmsiomf. In Anbetracht des stets zunehmenden internationalen Berichts und der dadurch für breitere Schichten der Bevölkerung immer unentbehrlicher werdenden Sprachkenntniffe gestatte ich mir Ihre werthe Aufmerksamkeit auf mein „französisches Knabenpensionat" in Lröge (Belgien) zu lenken Die Stadt liegt an den Ufern der Maas in einer reizenden Gebirgslandschaft und die Bevölkerung spricht hier ein anerkannt vorzügliches Französisch. Mein inmitten gr. Gartenanlagen erbautes Pensionat mit streng ritueller Küche und freundlichen Zimmern, bietet nun beste Gelegenheit in verhältnismäßig kurzer Zeit gediegene Kenntnisse der französischen Sprache zu erwerben, da der Conversatlon in ausschließlich französisch sprechenden Familienkreise rin fachmännischer Unterricht zur Seite steht. Näheres erthellt gerne H. Lehmann, Cantor u. Lehrer, 16 place St. Michel. Referenz: Monsieur A. Bloch, Grand-Rabbin de Belgique, Bruxelles. 2 rue Joseph Dupont. [8580 3. C. Eberhardt, Speyer a.Khein. KönigL Bayer. & Grosah. Bad. Hoflieferant;^/ . Gross-Handling ln Flussn. Seefischen. 4 »an. a C (3 I ' S>o <§•§ KAeinksHs-IWerer. , Prompte billige und gnte Bedienung; Ml M jotits griatB IO» & tilta SBtOMti. Feinstes gemistetes frans. Mfigel als: Poularden, Kapaunen, TratbE&ner. Esten uod Tarten.! Drvnijtiflo nmiOD >22 »tdct mim »amu rrnvre mera rron, ns iDin 7w« rav Dnipjn rwran nr rrm werno n'22 D'tan oninan Tion^ 'ohitq t n?i« nw3 ny? 'vm nrfty nny iy -wn. Hiermit wenden wir uns an alle Thorafreunde um gütige Unterstützung, damit die »Chewra machsike bachurim" auch weiterhin ihrer Aufgabe nachzukommcn im Stande ift <5r. Ehrw. Herrn Dr. Salven di. Dürkheim hat sich bereit erklärt Spenden jederzeit entgegenzunehmen. - J»sua SUVerfttk», 125üj . Oberrabbiner, Waipen (Ung.) Der Berei» „Sckeivet Zedek" der Gemeinde Tel'mon m Jerusalem, bittet wohlthät-ge Glaubensgenossen dringend «m edle Gaben, damit cr in den Stand gesetzt wird, die außerhalb der Stadtmauern gelegenen im elendem Zustande sich befindlichen Wohnhäuser der Gemeindemitgileder zu repariren. Gaben,volle man an Herrn Michael Ster« in Jerusalem senden. Auch die Geschäftsstelle d«eres Blattes ist bereit unter Rr. 4154 Spenden entgegenzunehmen. Der Vorstand der _ deren Wittwen und Waisen den so.oft bethütigten Woh__ __ heit in Anspruch zu nehmen. Während wohl für alle Äeamte. i^eschattsangestellte. Arbeiter rc. durch gesetzliche uild soziale Maßnahmen gesorgt wird, daß sie im Alter oder im Falle der Jnvalidltat, und dag ihre Familien nach dem Tode des Ernährers vor Roth geichutzt sind,, entbehre» die jüdischen Kultusbeamten solcher Vergünstigungen gänzlich. Die durch Mer oder Krankheiten ganz oder auch nur theilweise dienstunfähio gewordenen Kulnrsdeamten werden einfach entlassen unv so der Roth preisgegeben. ihre Wittmen,und Waisen ihrem traurigen Schicksal überlassen. Nur wenige Grotzgemelnden haben sich ausnahmsweise zur Gewährung von Peunon an ihre Kultusbeamte» bereit gefunden. Die Mehrzahl der kleinen Gemeinden ist aber häufig beim besten Willen nicht imstande, ihren Beamten Pension und Reliktenversorgung zn ge» wahren; wird ihnen doch durch den Wegzug der wohlhabenden Mitglieder nach groben Plätzen schon die Besoldung der Beamten ichwer genug, Alle bisherigen Versuche, diesen der deutschen Juden» tzeit liiiivurdigeil Zuitand zu beseitigen, sind erfolglos geblieben. m.ussen wir unsere Hoffnuna aus Besserung der trostlosen Ver» hnltiime des Kultusbeanitenstandes in die VrivathUse unserer Glaubensgen offen setzen. Aus dieser Erkenntuiß ist eine stattliche Anzahl hervorragender Glaubensgenoffen als außerordentliche Mitglieder um erer Hilfskaffe beigetceten und nicht zum mindesten durch ihre HUse nt es uns „möglich gewesen, so manche bittere Noth zu Uildern. manche Throne zu trocknen. In den letzten drei Jahren konnlen ivrr ca. 0000 Mt. an eininallgen und laufenden Unter» itutzuilgen verausgaben. Leider übersteigeil aber die an uns gestellten Anrorderungen bei,veite,n unsere Biittel. Deßhalb wenden wir uns aii Sie, sehr geehrter Herr, mit der herzlichen Bitte: »Treten Lie innerer „Hilfskaffe" durch Zeichnung eilies von Ihnen selbst zu. bemeffenden Jahresbeitrages als außerordentliches Mitglievbn. , oder helfen Sie uns durch eine einmalige Zuwendung dieses wahr» hast humane Wert fördern!" Jahresbeiträge und Zuwendungen, über die wir öffentlich quittieren iverden. sind nur an unseren Rendanten. Herrn EmU Brnjamin. Berlin Wy 5Uittlbi<lQtak» Z4 zu richten. . ., ... . Mit vorzüglicher Hochachtung ver Voratand: De. K-dor Ster«. Justizrath. Ehrenvorsitzender. A. Friedm«nrn. Borsitzeiider./Gr. Hainburgecftr. 38). Mosenthal, Beisitzender- 2- «Vstei«, Belsitzender. Hauptkantoren der jüd. Gemeinde zu Bsc» «n.— 3. Schönberger. Oberkantor in Potsdam. H. Vorsitzender. E«il Flanier, Lehrer und Redakteur. Schriftführer/ S. LvbotvskH. Oberkantor der Syn.»Gem. Ad.-JLr. in Berlin. »- Schriftführer. 2- Sarasohn, Oberkantor in Stettin. H. Lewit, Kantor in Bttlin, E«U Benjamin, Rendant. Berlin v/„ Nettelbeckstraße 24.

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