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Der Israelit · 1886-05-20 · Heft 40 (20.5.1886) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
27 (1886)
Issue
Heft 40 (20.5.1886)
Date
1886-05-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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696 rcn, 13 im Alter von 29 Jahren, je 7 im Alter von 30 und 31 Jahren, 13 im Alter von 32 Jahren, 3 im Alter von 33 und 34 Zähren, 9 im Alter von 35 Jahren, 1 im Alter von 36 Jahren, 4 im Alter von 37 Jahren, 2 im Alter von 38 Jahren, l im Alter von 39 Jahren, 3 im Alter von -10 Jahren, \t 2 im Alter von 41 und 42 Jahren, l im Alter von 43 Jahren, 3 im Alter von 44 Jahren, je 1 Alter von 47, 53, 55, 57, 58, 59, 65, 67, 70 und 80 Jahren, 2 im Alter von 54 Jahren. Tie beiden Personen, welche int Alter von 70 und 80 Jahren übcrgetrcten sind, gehören dem weiblichen, diejenigen, welche mit 65 und 67 Jahren übcrgetrcten sind, dem männlichen Gcschlechtc an. Gegen diese Austritte aus dem Judenthnme sichen die Eintritte solcher Personen, die entweder in der christlichen Kirche geboren zum Judcnthum übcrtratcn, oder die als getaufte Juden wieder zurnckkchrtcn. Solche Prosclytcn wurden im abgelaufencn Jahre 63 gezählt, von welchen 36 von der Seelsorge der inneren Stadt, 27 von der Seelsorge Leopoldstadt anfgcr'.omincn wurden. Es traten von der katholischen Kirche nnd in ihr geboren über: in der inneren Stadt, 4 Männer, 13 Frauen; in der Leopoldstadt: 8 Männer, 8 Frauen; von der katholischen Kirche, aber als Juden geboren, traten znm Judenthnme zurück: in der inneren Stadt 4 Männer, 2 Frauen; in der Leopoldstadt: 3 Männer, 2 Frauen. Von der evangelischen .Kirche traten über, in der inneren Stadt: 2 Männer, 1 Frau, in der Leopoldstadt: 1 Manu, 1 Frau; von der evangelischen Kirche znm Jndenthum zurück traten in der inneren Stadt: 1 Frau, in der Leopoldstadt glcichsalls l Frau. Von der griechisch nnirtcn Kirche trat über (in der Leopoldstadt) 1' Mann. Ans dem Staude der Eonfcssionslosen traten zum Jndenthum zurück: in der inneren Stadt: 1 Knabe, 1 Mädchen. Seit Bestand der interkonfessionellen Gesetze (1868) wurden in der Wiener israelitischen Enltnsgemcinde 1407 Personen ins Jndenthum ausgenommen. (Neuzeit.) Frankreich. Paris. Am 30. Mai findet in Frankreich - die Volkszählung statt. Bezeichnend für die Anschannng der jetzigen Regierung ist cs, das; in den auf beit Zählkarten ansgcsiclllcn Fragen nach Aller, Geschlecht, Nationalität, bürgerlichen Stand, aber md)t nach der Religion gefragt ist. . Jeu iUe ton. Eine Keife auf Kamecken zum Berge Sinai. (Fortsetzung.) In den Bergwerken von Magrrra, 9. März. Nach dein Gcwittersturme in der letzten Nacht hat die Lnfr wieder ihr gewöhnliches heiteres Aussehen angenommen. Das, was mich am nreistcn bei diesem Sturine überrascht hat, war, daß er eine Wolke von glänzendem Sande mit sich führte, denn der Sand glich einer röthlichen Rauchwolke und erleuchtete er sogar das Innere unseres Zeltes, wenn der Wind zufällig die Vorhänge desselben emporhob. Alan hätte glauben dürfen, daß vor dem Zelte eine angezündcte Laterne stand. Aus Vorsicht hatten wir indeß schon früher unser Feuer und auch das unserer arabischen Kameeltreiber ausgelöscht. Tie vom Winde, herbcigesührte Staubwolke muß vom Rothen Meere her gekommen fein, den dasselbe warf seine Wogen bis auf 200 Schritte Entfernung von unserem Lager. Weiter im Norden findet sich der Hügel Bu-Zcmine mit dem Grabe des gleichnamigen mohamedanischen Heiligen. Hinter unserem Lager erhebt sich das Gebirge so gerade wie eine Mauer, mit weißen Wänden, die höchst pittoreske Formen haben. Ein Theil dieser Wände gleicht den Thurmen einer gothischen Kathedrale, während ein anderer Theil wieder einem Gange mit vertikaler Treppe gleicht. Während des Morgens lief nun unser Weg längs der Meeresküste hin. Im Alterthnme führten die Wege, auf denen die Egvpter die aus den Minen von Magara geholten edlen Metalle nnd kostbaren Steinen ans Meer schaffte», hier vorbei. Ter Hafen jedoch, den die alten Egyptcr hier angelegt hatte», ist jetzt gänzlich Verlagen. Höchstens, daß dann und wann eine Fischcrbarke hier änlegt. Längs der Küste hoben wir mehrere Male große Fragmente von Korallen,. hie nnd da auch schöne Muscheln, aus. Schon der alte deutsche Pilger Brcydcnbach schreibt: „Item an dem rote» rneer ntt' dem lande fyndet maß mancherlei muscheln, auch weiss korol und viel edel gestern.“ Wahrscheinlich sind die edlen Steine des Pilgers die hübschen Qnartzstücke, die hier im Sande hernmUegen. Wir kommen mm in eine Ebene, die El-Mardscha heißt.- Ein Gebirge, das denselben Namen trägt nnd lso Meter hoch und ganz schwarz ist, begrenzt die Ebene im Norden. Dasselbe coutrastirt sehr mit den benachbarten Bergen, die be-

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