Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 26 (1885)
- Issue
- Heft 58 (23.7.1885)
- Date
- 1885-07-23
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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997 . Ein jüd. zuverlässiger Fleischer würde in unsrer Gemeinde eine sichere Existenz finden, da der einzige jüdische Fleischer unseres Ortes den Bedarf des am hiesigen Platze nothwendigcn Fleisches bei weitem nicht deckt. Reflektanten belieben sich um nähere Auskunft an den Unterzeichneten Vorstand zu melden. Murnik, im Juli 1885. Der Vorstand 3746) der jüdischen Gemeinde. 1 oder 2 Schüler oder Lehrlinge können in eine streng jüd. Familie in Würzburg, bei sorgfältigster Pflege und Aussicht, in Pension treten. Briefe besorgt die Exped. d. Bl. unter Nr. 3761. Q*üi ein israel. Mädchen aus guter Fami- O lie, mit 6000 Mk. Mitgift, wird in der Nähe Frankfurts eine passende Partie gesucht. Offerten unter L. Ä. '.Kr. 3771 an die Exped. d. Bl. ÖJrö: meine 17j. Tochter s. in einem relig., ü anständ. Hause, entw. in Wests, oder Rhein!., St. grilndl. Erlern, d. Haush. Phil. Rosenthal, 3770) Dorstfeld bei Dortmund. Aon älteren kinderlosen Eheleuten wird v -äug streng religiösen: Hause ein Dienstmädchen gesucht. Offerten mit Angabe der Gehaltsansprüche sind unter 8. P. 3762 an die Exped. d. Bl. einzureichen. /£iit junger Mann, mit der Producten- '1' und Getreidebranche und einfacher u. doppelter Buchführung vertraut, sucht per 15. August c. unter bescheidenen Ansprüchen anderweitig Stellung. Gef. Offerten unter R. 100 postlagernd Samter in Posen erbeten. (3772 /Luche per 15.Oktober Stellung meinem W Eolonial - oder Eisen - und Branntwein-Geschäft. Habe meine Lehrzeit bei Herrn W. A. Barlewin in Hofgeismar be standen und bin daselbst als Evmmis thätig. 200 M. Gehalt und freie Station. 3773) I. Lotheim, Hofgeismar. (Tyr Unterzeichnete beabsichtigt fein Anwesen auf hiesigem verkehrsreichen Platze, auf welchem seit einer Reihe von Jahren Metzgerei und Wirtschaft mit bestem Erfolg betrieben wird, zu verkaufen. Es bietet sich für einen strebsamen Mann «ine günstige Gelegenheit, eine sichere Existenz zu gründen. Ernstgemeinte Anfragen bittet man zu richten an M. Noscnthalcr, Metzger, 3764) Heilbronn (Württemb.). Barmherzige Glaubensgenossen! Es ist kein gewöhnlicher Fall, der uns veranlaßt, uns in dieser Form an die Wohlthätigen in Israel und an alle wahren Menschenfreunde mit der bescheidenen Bitte zu wenden, uns in der Linderung von Roth und Elend hochherzig unterstützen zu wollen. Ein hier wohnhafter fleißiger und redlicher Familienvater ist seit mehreren Jahren in Folge wiederholter Krankheits- und Unglücksfälle trotz angestrengter Bemühungen nicht im Stande gewesen, die sechs Seelen, seine Frau und fünf unmündige Kinder, die von ihm abhängig sind, selbst nach dem bescheidensten Maßstabe zu ernähren. Unsere Gemeinde ist klein und selbst unter den wenigen Mitglieden: gibt es nur wenige, die als bemittelt gelten konnten, aber trotzdem haben wir bisher aus eigenen Mitteln nach unseren Kräften und über unsere Kräfte hinaus zur Unterstützung und Erhaltung dieser unglücklichen Familie beigctragen. . Wäre keine Veränderung eingelreten, so hätten wir gerne nach wie vor uns dieser Aufgabe unterzogen und hätten uns auch jetzt nicht gestattet, das sonst auch mit Wohlthätigkcitsangelegenheiten aller Art so sehr iu Anspruch genommene Publikum zu belästigen. Aber leider ist es nun so weit gekommen, daß die letzten Besitzthümer dieser Unglücklichen, ihr Wohnhaus und ihr bischen Feld verkauft werden sollen. Dieses zu verhüten, ist uns allein unmöglich. Die Kosten, welche die Rettung der Aermsten vor Obdachlosigkeit und Jammer erfordert, sind für unsere Neine unbemittelte Gemeinde unerschwinglich. Deßhalb und deßhalb allein wenden wir uns an die Wohlthätigen und Barmherzigen in Israel, und rufen Euch zu: „übet doch diese große rmr, seid uns behilflich, diese unglücklichen Menschen vor entsetzlichem Elend zu bewahren". Erinnert Euch nt; zu«? v\v; '-'Nim rrx rc: -"?-n, „wer ei ne Seele in Israel vor dem Untergange rettet. ist als ob er eine ganze Wett gerette t," und der Segen nicht blos der Unglücklichen, die Ihr rettet, sondern auch unser Aller wird Eure Belohnung sein. — Beiträge nimmt gern entgegen der Unterzeichnete Vorstand Abraham Schön, Vorstand der isr. Eulmsgemeinde Rordheim a. d. Rhön.! sin;’?;p»j rav Vorstehende Angabe beruht nach ihrem ganzen JnhaltL auf voller Wahrheit und so kann ich nicht umhin, die»e auf Verlangen allen Glaubensbrüdern und Schwestern auf's Wärmste zu empfehlen. Gersfeld, in: Juli 5645 (1885). Wormser, Districts-Rabbiner. Auch wir sind gern bereit. Gaben entgegenznnehmen und weiterzubeförderu. 3756) Die Expedition des „JSraclit". rtröi r&ri ** ran u&rfr Soeben sind meine nenesren gesetzt. geschützte Gralrrlalions- Karten in bekannter kunstvoller Ausstattung und großer Auswahl erschienen. Dieselben übertreffen au Eleganz, Zweckmäßigkeit und Originalität alles bis Mt Gebotene und bitte ich, in Anbetracht der starken Nachfrage, Bestellungen frühzeitig zu macken. Ich versende frei durch In - und Ausland gegen vorherige franco Einsendung des Betrages per Posteinzahlnng oder in Briefmarken (wovon alle europ. Sorten in Zahlung nehme): das ganze Mustersortiment, bestehend aus 55 Hochs, ausgewählten Exempl. für M. 5 oder fl. 3 öst. Währ.; auf Wunsch auch getrennt n. zw. 31 versch. Exempl. lithogr. Karten in ernsten und Humor. Genres zu M. 2. 50 oder fl. l. 50 öst. Währ. 24 versch. Exp!. Blumenkarten in Präg. u. Handmalerei (Patent) zu M. 2. 50 oder fl. 1. 50 öst. Währ. Ausführliche Preisliste gratis und franco. AM-Äse Dfefat, Köln i. M. 13579) Lithoqr. Kunst-Institut und Präqe-Anstalt. "-----