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Der Israelit · 1884-04-08 · Heft 28-29 (8.4.1884) · page 35

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 28-29 (8.4.1884)
Date
1884-04-08
Page
– (sequence 35)
Language
German
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— 97 Um unserem künftigen Wohlthäter Unannehmlichkeiten zu ersparen, wollen wir vorerst von der Colonie die 10—12 Familien ausschliessen, über die Sie uns sagten: 5*TH rPEÖl, und wir erlauben uns Ihnen zu sagen, dass selbst auf unsere Reclamationen hin, weder die Herren H. und F, noch Raus Bucarest, ihre Subscriptionen honorirten. Herr II. schrieb uns, sich nicht erinnern zu können, 2000 Frs. gezeichnet zu Jhaben, wohl aber 1000, die er Ihnen zu Gunsten unserer Colonie zusenden werde. Sie entschuldigen, geehrter Herr, wenn wir Sie bei dieser Gelegenheit um gütige Mittheilung des Resultats Ihrer Bemühungen bei unseren rumän. Glaubensgenossen in Wien und Paris (wie £., II. etc.) ersuchen. Von hier aus können wir gegen unsere Reichen nicht reclamiren. Wir werden die uns fehlenden einige tausend Francs für srwähnte Liquidation blos von unseren Glaubensgenossen der Mittelclasse sammeln, die bereits an 200,000 Francs contribuirten, welche das Auswanderungs-Werk bis nun gekostet hat. Herr Fra?ick hat uns seit Ihrer Abreise aus Beyrouth nicht geschrieben, er hat uns die General-Rechnung versprochen, ohne aber solche bis jetzt gesandt zu haben. Wir können uns den Grund seines Schweigens nicht erklären und wissen nicht, was zu thun. Genehmigen Sie etc. Der Vice-Präsideiit: Der Secretär: -7 - Joscj’ Abeles. Sam. Pineies. Meine Herren! Paris, 19. September 1883. Ich erhielt Ihr Telegramm vom 18. d. M. und erwarte die Bestätigung desselben per Brief, wie auch eine Copie des Process-Verbal der in Galafz abgehaltenen General-Versammlung. Ich habe soeben nach Sa marin geschrieben, dass die ganze Colonie sich der Direction seines künftigen Protectors unterwerfe. Ich weiss noch nicht, welche Antwort mir zutheil werden wird, aber in dem Falle, dass Einer oder Mehrere von Denjenigen, die eine gewisse ä Conto- Zahlung bei ihrer Auswanderung leisteten, opponiren sollten, wäre es nothwendig, mir Ihre Autorität (pouvoirs) zu leihen und Ihren Standpunkt gegenüber einer derartigen Opposition bekannt zu geben. Ich will durchaus nicht, dass Ihr Wohlthäter in der Folge Unannehmlichkeiten begegne oder Hindernissen, die dem schlechten Willen von Leuten zuzuschreiben wären, die er zu retten Willens ist. . Ich kann Ihnen bis nun noch immer nicht den Namen des Wohltliäters ’citiren.p’ Notiren^Sie blos, dass er mich beauftragte, Sie einzuladen, einen bevollmächtigten Delegirten nach Paris zu schicken, der französisch sich auszudrücken und zu discutiren versteht, und der mit mir und einem anderen Repräsentanten, der von ihm erwählt wurde, über die zu übereinkommenden Conditionen der Cession der Colonie-Grundstücke und einiger anderen Detailpunkte sich verständigen könnte. Ich habe aus Privatbriefen und einem Artikel des „Ifabazcleth“ entnommen, dass der Emigrant Pascal und zwei oder drei andere Delegirten (?) aus Samarin die Intention hätten, sich nach Galalz zu begeben, um für die Sache der Colonie zu plaidiren. Sind sie an ihrem Bestimmungsorte angelangt? Ich bitte Sie, mich ganz genau au courant zu halten von ihrer Handlungsweise (agissements), wie immer sie auch1 sein möge. Genehmigen Sie etc. (gez.) Vencziam. An die Herren vom Central-Comite in Galatz. Galatz, 27. September 1883. Geehrter Herr! Wir haben die Ehre den Empfang Ihres Geehrten vom 19. d. M. zu bestätigen, das mit 7?,vr*^!-vm>rn 1 10 fl TrVAlltff.A

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