Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 21 (13.3.1884)
- Date
- 1884-03-13
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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XXV. Jahrgang. Zweite Leitage zu Ar. 21 des Israelit. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Oest.-Ungar. Monarchie. Wien. Dcm Jahres-Bericht der Wiener öffentlichen israel. Vcreins-Dolks-Schule „Talmud- Thora" (erste israel. Armenschule) für das Schuljahr 1883 entnehmen wir: Nachdem die finanziellen Verhältnisse des Vereins durch d.'n Verkauf des nach Vorne gelegenen Grundstückes des Talmud-Thora-Schulhauses, und durch die uns hochherzig für 10 Jahre zugewiesene Subvention der. hiesigen löbl. Cultus-Gemcinde im vorigen Jahre geregelt wurden, haben wir es für unsere Pflicht gehalten, zur Reorganisation der Schule selbst zu schreiten. In Folge deffen soll mit dem Schuljahr 1884/85 eine 5. Claffe eröffnet werden. Zur Eröffnung einer 5. Claffe bedarf cs aber größerer Mittel, als die, über welche wir verfügen; diese dürften jedoch beschafft werden. 1. Durch den Beitritt neuer beitragender Mitglieder. Wir sind fest überzeugtdaß wir bei dem bekannten Wohlthätigkcitssinne unserer verehrten Gemeinde-Mitglieder und besonders, wenn cs sich wie hier und in der Jetztzeit, um die Förderung und Erhaltung einer Schule, wie die „Talmud-Thora"- Vereinsschule ist, deren Leistungen so bekannt und! anerkannt sind, handelt — keine Fehlbitte thun, wenn wir an die. dem Vereine noch nicht beigetretencn Gemeinde-Mitglieder mit der Bitte um Beitritt herantreten.. 2. Durch den Bau einer Synagoge. Zur Vergröberung des Einkommens wollen wir nämlich, nach der letzwilligen Anordnung der sel. Fräulein Betti Flaschner, welche zu diesem Zwecke einen Betrog von fl. 1000 baar dem Talmud-Thora- Vereine testirte, auf dcm im Hofe des Schnlhauses brach liegenden Grund eine kleine Synagoge erbauen - lassen, wodurch die Einnahmen für die Vereinsschule sich voraussichtlich steigern werden. Es sind zu. diesem Zwecke schon größere Spenden theils zngcsagt, theils schon im Besitze des Vorstandes und theilweise in Aussicht, so daß dieses kleine Object unter allen Umständen ohne Belastung unseres Vereins erbaut werden wird. Die Einnahmen betrugen 6865 fl. AISEICrU ÄT. Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Bekanntmachung. Wir beabsichtigen, die nächste Quartolsendung nach dem gelobten Lande s. G. jt. mit der ersten im Monate Nissan donhin abgehenden Post zu befördern und Linen alle ZionSfreunve, namentlich aber die verehrten Herren ifac» pf>7 cräj ergebenst, uns d«e bei ihllen vorräthigen Erez-Ziörael-Gelder gef. vor dem 29. Adar (&6. 3ii£ra) c, zuschicken zu wollen, da die nach diesem Tage uns für die Gesammtlieit der Armen Palästina's zuzehenden Gelder zivar im Interesse dieser Armen zinstragend von uns angelegt werden, jedoch erst am Schluffe deS folgenden Vierteljahres zur Venheilung gebracht werden können. Lpenden für Private und Institute finden indessen, wie bisher, auch semer durch unsre Vermittlung inonaNich zweimal Dejörderung. Amflerdani, 5. Adar 5814. Pekidim und Amarkalim der israel. Gemeinden des heiligen Landes zu Amsterdam. M. de Lima, Vice-Prästs. 1263) J/A. Boos, Secretär. aus achtbarer Familie /Qm Weingcsckäft en gros in Frankfurt j jllngeDame c a. M. sucht pr. April einen jungen: lucht Stellung m eurem relrg. Hanse Mann mit guten Schulkenntniffen als! als Leiterin der Wrrthichast oder als stütze ..als Lehrling. Samstags geschloffen. Offerten beliebe man unter Nr. 135! an d. Erped. d. Dl. zusenden. der Hausirau. Arrskunst erlheilt bereitwilligst Herr Rabbiner Or. Kopfstein Elbing, der auch; gefall. Offerten entgrgennimmt. (1353 j,. 1 Za der isr. Eultrisgemeinde in Marrenj bad. (Böhmen), wird die Stelle eines Can- »tos, mrd ilteligionslehrers zum l.Mai event. 11. Juni vacant. A!it dieser Stelle ist ein Iahresgehalt v. 800 fl. ö. W. verbunden, außerdem ist ein indirektes Einkommen von mindestens der j Hälfte des Zahresgehaltes in sicherer Aus- > ficht. Bewerben um diesen Posten haben ihre diesbezügliche Offerte nebst Belege» über ihre Befähigung, sowie über ihre bisherige Verwendung bis Ende März an den Borstand der hiesigen Eultnsgemeinde einznfenden. Reisefpesen zum Probevortrag werden nur dem Acceptirten vergütet. Maricnbad, am 3.'Marz 1884. .1319) vsr Oultus-Vorstnnck._ @ine wiffenjchafllich und sprachlich geprüfte Lehrerin, musikalisch, sucht Stellung als Erz. in geb. Familie. Näh. bei Bkil» Berlin, Tragonerstr. 15 (1488