Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 78-79 (8.10.1901)
- Date
- 1901-10-08
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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1724 «iidie für e. solid, tücht. Kaufmann c. flute 'jtartbic mit 40—50 Mille Mitgift Str. Tiscret^ Off. an H«). 200 ponl Konstanz (7413 ^ein gebildetes, wahrhaft tüchliges, dabei aber einfaches Mädcheri, auS guter Familie, mit 10,000 Dlavf Mikgiit. sucht sich mlt ebensolchem Mann zu verheirathen. Offerten unter 8. 4». 7441 au die Gcschäftsst. dss. Bl. ^uche für meine Schwester, häuoltch erzoacu, aas hochachtbarer Familie, passende Parthie Selbige ist stattliche Erschetnuug mit schöner Figur, Ende der Zwanziger, Lllitgisl i Mille und prachtvolle Ausstattung. Offerten unter 6. IV. 7430 an die Geschäftsstelle dieses Biatles ^udjc für meine Schwester, V Waise, Mitte der Zwanziger, passende Im häuslichen, sowie geschäftlichen sehr tüchtig. Etwas vermögen, sowie gute Aussteller vorhanden. W.ttwer mit Kind nicht ausgeschlossen. Ernstgemeinte Offerten mit Photographie wolle man senden unter b'. K. 7410 an d e Geschäft-stelle dieses Blattes. Leiratü-'Arzt. Ein Israel., Y Arzt in London, mit guter Praris, wünscht seine einzige Tochter an einen lacht, aualif. jung. Doktor Mediz. zu verlieirathen, welcher swort als Assistent eintreten u. später PrariS übernehmen soll. Nes. Photogr, unter Arzt 5417 an Neyrond u. Sou, Ann-Exv. 14 O.ueen, Vietoriaff. London, erb. Diser. gegenseitig. j3x7a ^ür m. Tochter. 26 I. str. O rel., ang Erschein., Besitzerin ein. ffoltgcbend. Damen- Eonfect-Gesch in Frankfurt a. M., m. 5—6 Mille Verm u. schön. Ausstatt, suche Pass. Parthie Offert, u. 0ir. 7452 an die GeschäftSst. dss. Bl. Schvtrthrjt ^srsikhtr, mH WshlMcr! Wir beehren uns Euer Hochwohlqeboren die 4. Abrech nung unserer wohlthätigen allgemeinen Volksküche in Jerusalem zn ükeneickeu. Unse e Aufstellung ist für 3'/. Jahre zufammeugenommen laut letzter Abrechnung. Die liebe Namen sämmtlichcr Wohlthäter werden Sie da in verzeichnet finden und dah Ihre edlen Spenden zum Segen und Wohlthat für Hunderte, arme Hungernde verwendet worden sind. Im Namen aller armen Hungernden, welche in unse er allgemeinen Israelitischen Volksküche ge peist worden find, erbitten wir vom^Allgütigen für die eil n Spender, langes Leben. Glück, Segen und lange LebeusfüLe. Theure Brüder, Vorsteher uns Wohlthätcr.' Aus unserer Abrechnung ersehen Sie die Einnahmen 181,155 Piaster, u. Ausgaben 201,381 Pi ster nebst unserer Schuldenlast für Speisen, Baarzahluiwen uuv für geleistete Neue Dienste. Habt, bitte, Mitleid mit unserer seit 8 Jahren bestehenden, wohlihätigen allgemeinen israelitischen Volksküche, welche mit „Hungernden" , Zionö Leidende, überfüllt. Alte, kranke, schwache, arme Wittwen und Waisen, elende und betrübte GlaubenSbrüder, Schwestern werden täglich durch gesunde Mahlzeit erquickt. Unsere Schuldenlast wird Eure Hochwohlgeboren auf« fallen, und unsere schlechte Lage selbst ermessen können. Wir bedürfen das Milleid und eine baldige Unterstützung, welche uns ohne diele in jeder Beziehung stört, um unsere große Niesenaufgabe, welche wir mit Freuden opfern, fortzusetzeu. Wir sind mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften ferner bemüht, den Armen und Bedrückten die Thoren unserer Anstalt zu öffnen Edle Spender! Hervorheben müssen wir, daß Jerusalem nickt mit d n ausländischen Städten verglichen werden darf. Bei der großen, schrecklicken Armuth Jerusalems können die Einwohner der Stadt eine Wohlthätigkeits Anstalt unmöglich unterstützen, wie dieses in ctvilisirten Ländern Gott Lob in so reichem Maße geschieht. Von ver ch edencn edlen Spendern haben wir 100 Napoleon (200 ) Frcs.) zum Ankauf eines eigenen HauseS und zur Errichtung einer selbstständigen Volksküche erhalten, wofür wir nächst tem Allgütigen den hochherzigen Wohlthätern an dieser Stelle nochmals danken. Gerne würden wir eine eigene Heimathstätte für die allgenreine IS aelitische Volksküche ankaufen, um die Ausgaben für Mielhe alljährlich zu ersparen und das Ersparte für die armen Hungernden zu verwenden. Edle Wohltüäter! Thränenden Auges bitten wir, helft uns. den frommen, armen Hungernden in Elend und Noth gerathenen in seiner GotteSstarkc zu erhalten und verschafft Euch den Segen des Allgütigen durch die Errettung der Seele der Hungernden Niemand können und dürfen wir zu einem guten Zweck zwingen sein Scherflein beizurragen. wir haben nur die Macht zu beten, ein Gebet für die Gutherzigkeit der Wohltäter, welche zu Jerusalem der heiligen Stadt h'ngezogen. Jedermann wünscht eia Gottes-Gebot zu erfüllen und großen Segen zu erlangen und dieses verdient man sich durch die Erhaltung der arn en Hungernden. Der Segen Gottes wird Euch stets beiffehcn und behüten vor allem Schlechten und gleichzeitig die Ehre ^haben auszuführen und zu bringen ein Geschenk an heiliger Stätte, welche unter Beistand in unseren Tagen schnell erbaut werden wird. Amen! Wir appelliren nicht allein um Beiträge zur Deckung der laufenden Ausgaben, sondern g'eichzeitig um Fonds zur Sicherstellung der Eristenz dieses so segensreich wirkenden Instituts. Hochachtungsvoll Der Vorstand der allgemeinen „Israelitischen Volksküche" in Jerusalem. s7433 Adresse: Oberrabbiner Samuel Salant für die „allgemeine isr. Volksküche" in Jerusalem (Palästina.) Heiraths-Gesuch. i Hübsches Mädchen, Isr, l schlank, anfangs d. LOerJahre.! aus sehr ackitb. Fam., von j tadelt. Ruff jedoch ohne Verm , i wünscht sich mit vermögenden» > alt. Herrn zu verehel. Off. u. i ja. ii 7279 an Rudolf; Mosse, München [392a! Heiraths-Mch. i Eine Dame. Mitte der 30er Jahre, iSrael. Confeffion. auS guter Familie, mit angenehmem Aeußeren, mit etwas Vermögen, sucht sich mit besserem Herrn, nicht unter 40 Jahre, zu verheirathen. Wittwer nicht ausgeschlossen. Ernstgemeinte Offerten unter Nr. 7420 an die Geschäftöstelle dieses Bla leS. Melcher edeldenkende Js raelit hilft einem in Noth gerathenen Glaubensgenossen mit 2Hk. lOO auf ein bis zwei Monate auS, bis derselbe einen festen Posten bekommen hat. Gefl. Offertunter Nr 7467 an die Geschässstelle dieses Blattes. Bäckerei, größeres Unternehmen, ist an einen Fachmann oser an Eonsortium zu verpachten, ev. zu verkaufen. Offert, unt. Nr- 7472 an die Geschäftsstelle dieses Blattes- Sutttcti imii Mitchell. r welche an Blutarmuth, Bleichsucht, Appetitlosigkeit, Blutstörungen rc. leiden, werden garantirt sicher durch Dr. Tchühleins Bleichsuchtspillen in kurzer Zeit geheilt. Erfolg überraschend. Blühendes. frisches Aussehen nach einigen Wochen langen Gebrauch, rapide Z inahme des Appetits : nie Widerwillen erregend. Versandt p.r Nachnahme M. 2.50 per Schachtel durch die Stern-Aporheke Würzburg, viele dankbare Anerkennungen._(7474 Wilbum zum Einkleben von MMckmimn in verschiedenen Preislagen Grpedttion der „Irraeltt".