Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 100 (19.12.1901)
- Date
- 1901-12-19
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
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3231 Joseph nahm kurzen Abschied, schwang sich im Hofe auf sein Rad und sauste mit Windeseile den Berg hinunter dem Rheinufer zu. Keiner von der Familie ahnte, daß Joseph niemals zurückkehren sollte. (Fortsetz, in der nächsten Montagsnummer.) In unserem Bilde*) Der berühmteste Kantor, den die Synagoge im 19. Jahrhundert auszuweisen hatte, war S a l o m o n S u l z e r , Oberkantor der israelitischen Gemeinde und Profesior am Musikkonservatorium in Wien, geboren am 30. März 1804 zu Hohenems in Vorarlberg und gestorben am 18. Januar 1890 in Wien. Dieser große Reformator des Synagogengesanges war als Sänger *) Au ei „Berühmte Israelitische Männer re." von a. A. Koh it t. Verlag von Payne, Leipzig. sowohl, wie als Komponist von hervorragender Bedeutung. Durch seine in Wien (1845—1866) in zwei Bänden veröffentlichten gottesdienstlichen Gesänge „Schir Zion," die sich in allen Synagogen einbürgerten, hat er sich als ein Pfadfinder voll Geschmack und hoher Begabung bekundet. Am 27. Dezember 1890, anläßlich der 50fährigen Jubelfeier seiner amtlichen Thätigkeit, erhielt er das Prädikat Professor. Wie volksthümlich dieser Meister war, beweist schon der Umstand, daß selbst anläßlich der Wiederkehr seines Todestages am 20. Januar 1900 die „Gesellschaft für Sammlung und Konservirung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judenthum" in Wien eine Gedenkfeier seinen Manen zu Ehren veranstaltete, die von der Elite der geistigen Aristokratie besucht war und wobei der berühmte Schauspieler Adolf Sonnenthal die Gedenkrede hielt. Anzeigen. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Mt« »edactto« vltterntmmt niemals eine Prüfung in §ms auf die rituelle Duvertässtgkktt der «worprirfenen »a°ren. Grrtehrr habe». wenn ste in dieser Ainstlht grstchrrl sein wollen, dir Anpreisungen. Referenten etc. selb ft einer Control» t«.unterwerft«. Schlug der »nseratenannahme iN Nets: für die Montagsnnmmer, Sonntag Früh 9 Uhr, für die Donnerstagsnummer. Mittwoch Mittag ISS Uhr. Lnfer Llatt gelangt regelmäßig Montag und Donnerstag in den Abendstunden rum Versandt. Necla,Nationen wegen,n spaten Wintressens beuebe man bet der betreffenden PostanstaU ju machen. Offerten auf Chifferannoncen werden täglich, mtt Ausnahme von Kamstag wrtterbefördert. Tn der iSraelii. Gemeinde V Friestnheim (A. Lahr) ist die Stelle eines Religionslehrers, Borsängers und Schächters soiort zu besetzen. Das Fixum beträgt 100 M, Nebenverdienste ca. 30» M. nebst freier Dienstwohnung Meldungen mit Zeugnißabschriften sind bis zum 8. Jan. 1002 an den Unterzeichneten zu richten. [9008 Offenburg (Baden),Dez.1901. Die Vtzirks-Zynagagts Dr. M. Rawicz. Lin Rabbinats-Schüler, der is die besten .nnutf’" Ungarns, lind hauptsächlich die Preßburger Rabbinats-Hochschule lange Jahre besucht, und von den bedeutendsten jüd. Autoritäten Zeugnisse hat, möchte in einedeutsche, fromme Stadt, wo er zugleich sein Studium fortfetzen kann, z. B Frankfurt oder Mainz, in orthod. religiös. Hause, um Kost, Quartier u. bescheidenes Gehalt, einen Erzieher Posten, deutsch u. jüdisch gründlich zu unterrichten oder irgend eine andere derartige Stelle annehmen Etwaige Refleklanten, die zugleich eine große myo ausüben, mögen sich gütigst unt. „Strebsam 8899" an die Geschäftsstelle dieses Blattes wenden. 6.U.Mernardt. 8peyera.Rbin. Hönigl. Bayer. & G-rossh. Bs.d Hoflieferant. £ J 4? Gross-Handlang io FIss«- i Seefisehen. 4 2 2.S MS •*» a 5 I’ Je. ® o ö ar als: Meinkachs-Atscherei Proaipte billige und gute Bedienung non zarte« grünen Bohne« & eitlen cpnlierpfirni^en. FelBüteM gemietete« firaux. Cleflttsel Poularde«. Kanaiinen. Truthühner. Enten und Tauben Siegmund Winterschweig, iffD Wink ff. Fleisch- & SirRviirn, mit ekektrischern Krcrftbeirieb. Breiteftr. «0. Breiteftr. 60. Telpehon 1931. [0747 Entpfiehlt seine prima Fabrikate, streng rituelle Verarbeitung. Täglicher Versandt in bekannter Güte. 5 Kilo-Vacket franco. — TffreisCtften gratis & franco. HI. Schreiber, DTD “®1D Frankfurt a. ffl., sOhkiffscht!) U unter Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Rabb. Dr. Breuer ’''J dahier, empfiehlt sich zur Anfertigung aller in sein Fach einschlagenden Arbeiten, wie Anfertigung von ,711101 HDD mnra ,p’Dn Wimpeln, Grabschriften. [4205 Aechten Friedrichsdorfer Zwieback. Simon Glauberg, Zwiebackfabrik, Frankfurt a. Aff. | Specialitat: Aleuronatgebäcke für [366a | Zuckerkranke. Unter Aufsicht Seiner Ehrwürden Rabbiner Dr. Ilorowitz. junger Mann, Sohn und >V.Enkel'van Rabbinern, mit la. Zeugnissen erster Rabbiner Bayerns» sucht Stelle bei bescheidenen Ansprüchen als Synagogendiener od dergleichen. Derselbe kann auch llnteiridit in njtPB, Sipo, NiOJi ertheileu. Gell. Zuschriften sind unter 1. W. 100 postlagernd Ottynia, Oesterreich zu richten 18841 Kuehe per sofort einen Lehrling und ein Lehrmädchen unt. günstige^i Bevingungen.AStation im Hause. I. Stern, Lebach (Kr. Saarlouiö.) [8937