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Der Israelit · 1901-12-16 · Heft 99 (16.12.1901) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 99 (16.12.1901)
Date
1901-12-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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42. Jahrgang. M 99, Der Israelit. Ein Gentrat-Hrgan für das ortßodoXe ZudenIHum. Begründet von Vr. Ce Ft manu in ZNstnz Montag, den 16. Dezember 5662 (1861). WMaZE'^'' Da mit dem 1. Januar 1902 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die ge- HPw ehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. In der Postzeitungsliste pro 1902 eingetragen unter Ar. 3792. Neu eintretende Abonnenten (Postabonnenten gegen Vorlage der Postquittung) erhalten das Blatt bis Ende dieses Monats gratis. rWür diejenigen Stellesnchenden, die den Inseratentheil unseres Blattes nicht nur vier iw® Wochen lang gratis, sonderit dauernd zu erhalten tvünschen, sowie für andere Interessenten veranstalten ivir von Beginn des netten Iahrev ab eine jeden Dienstag und Freitag erscheinende Ans^abe des „Israelit“ auf die mansich für SHF* 25 Pfenuigre das Vierteljahr abonniren kann.' Dieselbe enthält außer sänuntlichen Anzeigen des „Israelit", auch noch, soweit Raum vorhandeil, die ivichtigsten Nachrichten und ist in der Postzeitungsliste unter Nr. 3792* eingetragen. Dem im „Israelit" inserirenden Publikum ist somit Gelegenheit geboten, viermal in der Woche mit den Lesern in Verkehr za treten. . Redaction und Verlag des „Israelit." - aniker und Must«' — LeitArtikel. Die «Lolonisation Palästinas. Zum Fastta;e 71222 vo^r Dr. Kohrr—Jnowra zlaw. sULT, 2'b2' nxi -pns eite r» nrri! „Und Er sprach zu ihm: Gehe doch, siehe nach dem Wohlbefinden deiner Brüder und nach dem Wohlbefinden der Schafe." (1. B. M. 37, 14.) Das lehrt, sagen unsere Weisen, daß man sich nach dem Wohlbefinden dessen erkundigen muß, wovon man Nutzen, Genuß, seine Existenz hat. Jakob lebte von der Milch, von der Wolle seiner Schafe, deßhalb erkundigte er sich nach deren Wohlbefinden. (Thanchuma z. St.) Wir wollen die weisen, für unsere Zeit und Verhältnisse so wichtigen Lehren, die hier angedeutet sind, in aller Kürze entwickeln. 1. Unsere Vorfahren waren Landwirthe, Schafhirten, Ackersleute u. s. w. Die Landwirthschaft bildete ihre Existenz, ihr Gewerbe. Deine Existenz, dein Gewerbe aber, sagt die Schrift, soll dir, Jsraelite, nicht gleichgiltig, sondern Werth und theuer sein. Das Brod, mit dem du deine Kinder sättigst, die Frucht deiner Arbeit und Mühseligkeit, die gibt dir Gott, und als Gottesgabe mußt du dein Gewerbe, dein Geschäft ehren und schätzen, es pflegen und fördern und nicht geringschätzen und vernachlässigen, nicht durch Müßiggang

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