Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 30 (18.4.1901)
- Date
- 1901-04-18
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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esucht. Don einem streng-religiösen Hause ein Mädchen für Küche und etwas Handarbeit. Ge halt Mk. 300 pro Jahr nebst den üblichen Geschenken Eintritt sofort oder später Nieldungen unter P. JI. 25 postlageri d Nordhausen er beten. >339'' Ber sofort suchen wir V für unser Hotel eine ältere j.3381 Person, welche bereits in einem jüd. Hotel ivar u perfekt tochen kann. Angenehme Stellung u. hoher Lohn. Hotel Meier, Eafsel. m iiiriii^niirliDlfl »vird eine non orth. Herrn Rabbiner empfohlene Dame als rtiviL' bei hohem Gehalt ge sucht. Gefl. Offerten umer 3-102 an die Geschäftsst d!ö. Blattes. K in alleinstehender Herr aut einem Dorfe sacht eine nicht zu junge Person, welche im Stande ist, einen einfachen Haushalt ordentlich zu führen Dauernde L-tellung wird zugesichert. Offert, unt. 3334 befördert die Geschäftsst. dieses Blattes. Aür ein junges Mädchen y unseres Pensionats, 16 Jahre alt, in allen häuslichen Arbeiten erfahreit, suche ich in einem 'eineren religiösen Hanse Stelle als Stütze der Hausfrau, ohne Ansprlich auf Vergütung. Es wird hauptsächlich darauf gesehen, daß dem jungen Mädchen Gelegenheit zur weiteren Ausbildung u. Familienanschluß geboten wird. >3340 Frau Dr. Schlesinger, Wiesbaden,Bismarckring 18 ft. Gesucht per sofort israe.it. Köchin nach München zu.hohem'.Lohn. Off. u. a. Z. 3379 an die Ge schäftsst. dieses Blattes. Aufruf. An unsere frommen und wohllhätigen Glanvens und Stammesbrüder im Abendlande. Friede und Segen aus der heiligen Stadt Jerusalem: Wir erlauben uns Euch folgende Biite, welche lins cte R'oth und zwar die dringendste Roth, aufzwingt zu unterbreiten. Auf dem nur durch eine schmale Tha.sthlucht vom Moriaberge getrennten Oelberg, gegenüber der heiligen Stadt, befindet sich seit Jahrhunderten non Fahren der Begrübnißplatz der jüdifchen (Gemeinde non Jerusalem. H eragen noch neben schattigen Olinenbäumeu, die DeiEmälcr einer längst verkl ngeneu Vorzeit heiv.r, als dos Dcntmal »Absalons", das Grabmonumeut des Piophcten . Zaclwria", sowie andere biblische Monumente. Durch den raoi.en Zuwachs der jüdischen Bevölkerung on Jerusalem ist dieser Friedhof längst belegt und unzu reichend für die Zukunft, und wenn wir stit Fahren ickwn tun Erwerbung des ang enzenden Areals tief besorgt und bekümmert »naren, zwingt uns nun jedock die äußerste Roth dringendst zum schnellsten Ankauf dieser Grundeomplere Da, wie eS Ihnen bekannt sein dürfte, der Oelberg auch für an ere Rationen heilige Traditionell hat, besonders abe> für den christlichen Eultus, so sind die verschiedenen hier vertretenen christlichen Rationen bestrebt, jede freie Stelle am Oelberg, um die höchsten Preise an sich zu bringen, zur Errichtung von Kirchen und Wallfahrtsplätzen. So steht nun die jüdische Gemeinde FAschkenasim) von Jerusalem einer Ealamität und Krise von unberechenbarer Tragweite gegenüber. _ Nicht nur würde uns vielleicht der Zutritt zum bisherigen Friedhof durch Abkauf des umliegenden Terrains abgeschnitten, wobei noch mit dem besondern Umstand ge rechnet werden muß, daß die Anleguttg eines neuen Fries- Hofes niit unüberwindlichen Sch nieri,-feiten ver bimsen und dazu eines nur schwer 311 erlangenden Ferm an -s. 'JJi. des Sultans erforderlich wäre. Es würde somit, tvenn wir zu dem Katif einen anderen Enllus znlassen, dies eine ualionae Schmach tind Schande tür das ganze Judenthum bede cken. Der Ankauf erfordert aber eine Lumme von 3000 Napoleon d'or oder 60 000 FraneS, dem gegenüber aber alle unsere Kräfte stocken. Wir sind daher zur Abwehr dieser vtückenden Ealamität gezwungen an die Hülfe tinserer abendländischen Brüder ans das nachdrücklichsre zu avpelliren, imD bi ten Euch unter Aufbietung aller Kräfte eine schleunige und rührige HülfS- Action dies halber einzuleiten. S-ollte sich ein Wobllhäter finden, der tins mit der Kanssuutme hülst. lind sich so ein unvergäng iches und ewiges Anrenken an heiliger Stelle sichert, wie es heißt ET** CE* nuUEl C'j3£ DIE CE"! T 'Pi'D'-Q' 'P'22 Ou? 'PPj' ir-N, so wird diese Stiftung sammt dem Platz für einige Zeilen dessen Ramen tragen, was mit einem Gedenkstein über dem Oingangsthor verewigt werden soll, aber allen denen, die zu dieser rrsc beitragen, wird die Wohlthat zum Legen und Heil gereichen.?cr Vorstand Der pdk icn rryj s&'ip rron uni) säiWlljchtl ZsrlitüWtN li)f!iifini)fii cwir cvrc-’X in Zkrusalkin. Ehajim Lonnenfeld Leib Gabrilowitz. F N. Lewy. Salomon Baharan Levtz. Facob Särasotzn. Leib Hurwitz. A E Sachs. Adr.: Oberrabbiner Herr Samuel Salant, oder des mitgefertigten Herrn Rabb. Eh. Sonnenseld. Sendungen können an das Comits der Pelidim in Amsterdam gesandt werden [2668 Ein jüd. gut empfohlenes Mädchen, das selbstständig einer jüd. Kiii'lie vursteheii kann, wird nie ein. kl. besseren Haushalt, bei weichem noeü ein zweites Mädchen angestelit ist, per sofort oder später nadi Mainz jjessucial. ud. u. li. A. 3397 an die Geschäftsst. d. Hl. Pflegerin ärztlich geprüfte, empfiehlt sich, tä'esl. Off. u. öl. 3343 an die GefchattssteUe dieses Blattes. gliche zu e.nein christl. Tienu- V wüschen für meinen Haush. zur St-itze meiner Frau ein braves religiöses >3408 J/iädchen bei hohem^Lohn u. Znsicher. für gute BehauRung Abr Scharf, Lederu. Schuhwaarenhdlg. Ludwigshafen a. Rh. gesucht sofort gegen s. hohen Lohn für einzelne Leute eine gut bürgerliche (3347 MlÖcIiih, Israelitin, die etwas Hausarbeit übernimmt. Hamburg, Rotherdaum Fröbelür. 9,patt. füllt nettes Mädchen, aus " guter Familie 18 Fahre alt, kräftig, welches im bürgerl. Kochen und stimmst Hausarbeiten anSgebildet, wünscht im religiösen Hause, bei guter Behandlung, auf bess. Platze Süddeutschlands passende Stelle. Offertunter l>. .**. 50 postlagernd Marklbreit a. Ntain erbeten._[3333 £itr junges Fräulein, mit 0 vorzüglichen Zeugnissen, welches die Handelsschule besuchte u. mehrere Jahre auf dem Eomptoir eines Engros- Geschäfts thätig ist, wird Engagement gesucht, wo cs nicht zu arbeiten braucht. Offert, unt. 3333 an die Geschäftsst. dss. Blattes. od. Erzieherin zu vier Kindern, im Alter von 5, 7, 8,10 Jahr, gesucht. Offerten mit Gehaltsansprüchen u Zeugnißabschriften erbeten. Frau D. Brass, ■/’ Frankfurt am Main, S ( 'Reue Zeil 21. [57b