Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 18 (4.3.1901)
- Date
- 1901-03-04
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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WWWWWW^WP.'W^WWM»HWM^ 426 Cfcn Frankfurt a. M nächst V der Realschule u. Philantropie finden zwei Schüler, Knaben oder Mädchen, in orthodoxer gut. Familie liebevolle 'Aufnahme und gute Verpflegung. Offerten unter O. LI. 887 an Haafenstein $ Vogler 21.*W., Frankfurt am Main. [34b ^u Ostern nehme Knaben, 0 welche die höhere Schule bis -ur Ober-Tertia in Berncastel an der Mosel besuchen wollen, in Kost und LogiS. Näheres zu erfahren unter B. G. 20! 7 an djx Geschäftsstelle dieses Blaites. Existenz. Einem religiösen, jungen Manne ist Gelegenheit geboten, sich eine sich. Existenz zu schaffen. Bedingung ist: ehrenwerih. Eharakier, gründliche Kenntniß der Manufacturw.-Branche Engr., Thätigkeit als Reisender und ein Capital von ca. 12—15 Mille. Betheiligung und Ginheirathung in Aussicht. Offerten unter A. M. 1880 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. süchtiger, versierter Kauf- -v mann, 38 Jahre, sir. orthod., impon. Erscheinung, gebildet und weltgewandt, mit Kap., sucht Beteiligung an nachweiöl. rent. Engrös-Gesch. oder Einheirath in nicht zu kleiner Stadt. Nur directe Offert, unt. M. R. 840 an Haafenstein und Vogler 2l.-G., [321 > Frankfurt am Main. Holland. Ein Kaufmann, wohnhaft in einer Hauptstadt Hollands, 30 Jahre alt, aus achtbarer streng orthodoxer Familie, im Besitz eines rentablen Geschäfts, sucht die Bekanntschaft einer orthodoxen gebild. vermögenden jungen Dame, von angenehmem Aeußern. Briefen unter Chiffre 0. T. A. an die Allgem. Annonc n- Expedilion Nygh & van Ditmar, Anrsterdam. [1869 Aiif ta M )r$ Akihkmi 'Mlclm Karl Bon Rathslhilii ^"st. Wenn die Seele nach dem Erdenwallen Hintriti vor des Weltenschöpfers Thron Abzulegen offenes Geständniß Zu empfangen den verdienten Lohn, Dann ist erste Frag', wie unsre Weisen künden, Hast die Lehre Du studirt nach Pflicht, Die Dich schützen soll vor allen Sünden, Wenn an Widerstandskraft Dir's gebricht? Moncb' ein Reicher reuevoll dann klaget: Rur der Reichthum hat mich abgehalten, Hätt' die Zeit an's „Lernen" ich gewaget Könnt' ich mein Besitzthum nicht verwalten. Blick', so wird man ihm darauf erwiedern, Zu „Elasar", Sohn des „Charsoms", Thaten, Der so reich gesegnet war mit Gütern Trotzdem ging mit einem Sack beladen — In die Orte wo er hofft' zu hören Einen Thoravortrag, scheute keine Ferne, Kannte nicht 'mal seine eignen Diener, Höchstes Ziel nur war „ihm", daß er lerne. Wiederum ein Andrer wird erforschet, Warum bist Du mir nicht treu geblieben, Hast Du meiner Vorschrift nicht gehorchet, Folgtest Deinen bösen eignen Trieben? Und er svricht, war' tugendhaft gewesen, Meine Schönheit brachte mich zum Fallen. Darauf sagt man, hast Du nicht gelesen Vom gerechten Joseph, der doch schön vor Allen? Da der hehre Fürst, den Israel beweinet, „Wilhelm der Große," für das Judenthum Vor dev! Thron des Höchsten nun erscheinet, .Kann erwiedern Er zu seinem Ruhm, Hab' die .Klippen all umschifft hiernieden, Deren Einzige schon der Seele bringt Gefahr, War schön wie Joseph in der Jugendblüthe, Reich wie einst Rabbi Elasar war. llnd wie der König David Nachts die Harf' erfaßte Und sie erklingen ließ zu seines Schöpfers Preise, So sang auch ick in glänzendem Palaste Die alt' erhabene Gemoroweise. Hab' im Umgang mit den Mächtigsten der Erde Und umflossen von der Größten Hulde Nie die kleinste Rücksicht je vergessen, Die dem König aller Könige schulde. eirmlh. Ein junger Holländer, aus guter Familie, Mitinhaber eines Engrosgeschäftes, sucht passende Parthie, orthod, 18—23 Jahre alt. Mitgift 30 000—50 000 Mk. Geheimh. ersucht und versichert. Wenn gewünscht, werden Briefe zurückgesandt. Briefe unter Chiffre 9. X. L. an die Allgem. Annoncen-Expedition Nygh $ van Ditmar, Amsterdam._[490 Eitttver oder Jnngge- -w feile, 54—64 Jahre, suche ich für eine Wittwe in den 50. Jahren, aus feinster Familie, hübsche stattliche Erscheinung mit Vermögen. Beansprucht das Gleiche. Annonvm unberücksichtigt. Offert, unt. R. F. 1875 an die Geschäftsst. dss. Blattes. Dame, 33 Jahre, hübsche Figur, im Haushalt, wie im Geschäft gleich tüchtig, wünscht, da eS ihr an Herrenbekanntfch. mangelt, pass. Ehegatten. Mitgift nebst gut. Aussteuer, ein gutgehendes Geschäft, mit ca. 45 Mille Umsatz. Tücht Kaufleute von tadell. Ruf und gutem Charakter, auch solche ohne Vermögen, wollen Offert, unt. „Neigung 1882" an die Geschäftsstelle dieses Blattes einsenden._ itotel zu übergeben! Alt- 'V renomirtes JSr Hotel an bed. Badepl. (Ausland» mit fester feiner Kundschaft gesundh. halber zu übergeben. Billige Bedingungen nur gegen Baar. Evtl. Theilhaber gesucht Offert, unt. P. P 2020 an die Geschäftsstelle dieses Blattes._ 16 Sefavgeve sollen am bevorstehend. Pesachfeste in der hiesigen kgl. Strafanstalt rituell beköstigt werden. Tie erforderlichen Mittel muß ich aus freiwilligen Spenden aufbringen, und bitte daher edle Glaubensgenossen um gütige Uebersendung milder Beiträge. Jin 9!amen der Unglücklichen herzlichen Dank! Rabbiner Dr. 2lckermann, Brandenburg a H. [1892 Verantwortliche Redaction: Oscar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wir th'scheu Hofbuchdruckerei Actien-Gesellfchaft in Mainz-