Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 95 (29.11.1900)
- Date
- 1900-11-29
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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1989 soeben erschien in meinem Verlag: Band II. Gelegenheitsreden für Tempel, Schuie^und Haus. Preis Mk. 5.— ^“ ALUMI1 Band ZZZ. £ Liturgisches Handbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche. Preis Mk. 1.25 G von 8 Schwär*, Rabbiner in Kladno. W Schneller als erwartet wurde, hat der Verfasser des Alumim, Rabbiner W Schwarz, dem vor zwei Jahren veröffentlichtem 1. Band: "|Sd NLPv, 50 pat- # riotische Festreden, den 2. und 5. Band zu gleicher Zeit folgen lassen und so in D glänzender Weise sein Versprechen eingelöst. W Diliii! II. tjd pip mthlilt 8cksnihtitslki>k» fSr nHtl. Schult m!> HM E Diese zeichnen sich durch zumeist glücklich gewühlte Tertworte und geschmackvolle M und logisch durchdachte Talmud- und Midraschstellen aus. Die Sprache ist blühend M und von etaffischer Schönheit, stets von idealer Begeisterung getragen und doch Volksd thümlich gehalten. Die Reden führen den Zuhörer in die reichen Schatzkammern 9 ethischer Perlen und Gedankenreichthums und bieten ihm eine Fülle von Anregungen. J Der Verfasser bietet in diesem Bande 38 Gelegenheitsreden für alle nur d erdenklichen Fälle. Man würde sich vergeblich bemühen, irgend eine Veranlassung d des jüdischen Gemeindelebens zu suchen, für welche Schivarz nicht vorgesorgt hätte. 9 Die 24 Tischreden und Toaste in Poesie und Prosa sind von ged sundem, köstlichem Humor gewürzt und werden sicher ihre Wirkung nicht verfehlen, d 32 Neujahrs- und Geburtstagswünsche in Poesie und Prosa sind d originell und erhöhen den Wert des Buches. d 64 Grabsteininschriften (hebräisch und deutsch) bilden den Schluff des stattlichen Bandes, eines wahren, unentbehrlichen Vademeenms, der gewiff bei keinem Berufsredner fehlen dürfte. Band III riEHl"! nfUDr Liturgisches Handbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche enthiilt 34 Einsegnungen, Sabbat-, Fest- und Halbfesttagsgebete, Gebete bei freudigen und ernsten Beranlaffungen und Seelenfeiergebete. Diese Gebete iverden sicher durch ihren tvarmen, gemüthssinnigen Ton, durch philosophische Tiefe der Auffassung und höhere, schwungvolle, bilderreiche Sprache, als wahrer Erguß der gottsuchenden Seele, andachterweckend, erhebend und erbauend wirken. Dieses Handbuch zeugt voll antiker Größe und ist vollkommen berechtigt, einen wohlverdienten Ehrenplatz in der jüdischen Literatur einzunehmen. |8488 Xeipjig. JVi. W. Kaufmann, Verlag. w!