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Der Israelit · 1900-02-08 · Heft 12 (8.2.1900) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
41 (1900)
Issue
Heft 12 (8.2.1900)
Date
1900-02-08
Page
– (sequence 15)
Language
German
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343 Aufruf zur Erhaltung der nil’EP! An unsere treuen Glaubens- und Gesinnungsaenossen, die für die Erhaltung und Verbreitung der heiligen GottcSlebrc noch lebhaftes Interesse hegen, entsenden wir hiermit unfern brüderlichen Gruh! Es ist ine gar wichtige und heiltre Angelegenheit, um deren Willen wir uns an Sie wenden und an Ihre Hochberzigkeitauf'S nachdrücklichste „pvellirenDen Besuchern der "nu'fc",., den ""En ’mnu„, die Mittel zu bieten zur Fortsetzung ih er Studien, das mußte wohl zu jeder Zeit als ein verdienstliches Werk bezeichnet werden Allein, um wie viel eher erscheint dieses Verdienst in unserer Gegenwart, wo das Thoraleren v> n allen Seiten bekämpft und von Schritt auf Schritt gehemmt wird um es dem gänzlichen Niedergange näher zu bringen! Aber inmitten dieses Kampfes blieb dem strenggläubigen Judenthume eine Zufluchtsstätte wo sie neue Kraft, neuen Muth findet; diese Zuflucht stätte heißt„nu’&r. So lange wir mit gehöriger Hingabe und 'Dvtcrn eu ufett "nur,, im Lande unterhalten, wo die „nL7'"pn nnin„ gelehrt und fortgepflanzt wird, da brauchen wir gottlob fü> den .Fortbestand, kür die Zukunft für das Erstarken und Erbl hen des wahren Judenthums nicht besorgt zu sein. Nun existirt hier bekanntlich eine äußer vorzügliche und mustergültige "nu'sn,, welche schon seit langen Jahren besteht; di- B itglieder unserer Gemeinde ermüden nicht, den arm tt "□mnu,, eine lhatkräfiige Unterstützunu angedeihen zu lauen, ja.es giebt liier eine Anzabl ausgezeichnet., hochherziger Männer, welche ti.se Unterstützung in doppelter Form leisten; siegewöhren den lU'nnu nämlich Fieili'che Kostiage» und lassen ihnen überdies auch Geldspenden zukommen. Allem die erforderlichen Summen zur Erhaltung einer zahlreichen nu'L" übersteigen denn dock bei weitein die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde, da aus allen Gegenden, aus Nah und Fern, ie cuinu herbeiströmen. um hier auS der Lebensqnelle von nr-rnn n“i'ri ihren Durst zu stillen. Nun seitem Sr. Ehrw. ni;rsN ""ie p’-y.n pwn unn N"E'7ü7 Verfasser der berühmten Werke “nurn rwiun,,, das diesige Rabbinat bekleidet, ha! fick die Anzahl der EU nu’ff’n noch wesentlich vermehrt, da rahlreist e, lernbegierige Jünglinge Hierher ströiuen, 2"n 2'E U'NL'7' n nun jmez'? deen: UE'E nicr-r ninu nr<2E nE'Enn 'n rrnn nitf. Allein nun }’N nEp J’N cn! Woher?ie Mittel z w Erhaltung dieser "stEn 'ninu.., die Tag und dtacht mit unsäglichem Ester deiit Thora Sludinm obliegen! Wir Unterzeichneten, indem tvir den harten Kampf sehen, den die zahlreichen ll'nnu leider Tag für Tag um die dürftigsten Eristenzmittel, um das Stückchen „n^EU nu" zu tämvfen hoben, wir ernchtcn es als untere heiligste Pflicht, nachdem wir die traurige Sachlage ohne jede liebe treibung klar dargestcllt haben, an den Edelsinn und die Lpserfreudigtest unserer Glaubensgenossen, die für die heilige Gotteslebre noch Herz und Sinnhaben, auf's nachdrücklichste zu apelliren! Es werden aber auch einige sehr wichlige Neckte den g. Svcndern und Mitgliedern des Vereins zu theil, welche auS den Statuten, die Jedem auf Wunsch gelendet we den. ersichtlich sind.*) Mögen die löblichen Gemeinden, die n-EO '"VT und alle *) 8 13. Wenn ein Mitglied, oder e ner seinen Angehörigen ,n>'?n erkrankt, wird sofort nach Verständigung "ürnnn., mit "}EE gesagt und auf Wunsch auch ein E'uj ]r~3 gemacht. 8 14. Wenn ein Mitglied np‘7n stirbt, wird für ihn während der ganzen "P'EE'E,, O'K'Utr gelernt, und der Name desselben in einer im E'nnun rvu eigens zu dem Zwecke angebrachten Tafel zum ewigen Andenken verzeichnet. 8 17. Für die Hingeschiedenen Mitglieder, hat der 'NU^ bei niEttE nnu*n ein 2'Enn ME ns machen zu lassen. 'Nntnu u^n 'UHj sich beeilen, ihr Scherflein beizutragen zu Gunsten unserer vorzüglichen .">U'E% Sagen doch unsere Weisen . nun san g.ieb' O’Ej; euu nnrn ,y"j man mun vorzüglich die mittellosen, armen 2'unu unterstützen, da namentlich he ste diese es find, die sich dem Thorastudium widmen! Mögen die ‘1 ’NT in den Kreisen ihrer Freunde ' nd Bekannten aneisernd wirken, damit auch diese an der Förderung dieses heiligen Werkes sich betheiligen sollen'. Möge jeder einen monastichen oder jährigen Betrag bestimmen zur "rhaltung unseer iU'ninnu nuiiE Nnun! uns E’yEE.n nnxi "unsn, ob inehr oder weniger, jeder möge nach seiner Lcisttlilgsfähigkeitzuin Gedeihen und Fortbestehen unserer "nuE%, beilragen, lu'.m 'p^N nNE PuiuEi uiuu ''.n' inu^l .!u'ny^ ein tnu nnnu nun "UNnrn eu npsi nsr \nyEE' en djv' nnou enhenu p"p ns .nyn nytp p-cu Moses Paskesz. Jakob Brück. Vereius-BorstLnde. Emanuel Kotz», Konlrolsur. Spenden die Ihr edles Herz unserer Nnun zukommen Inffcn luollen, sind zu ad essiren an Sr. Ehrw. He rn E. Deutsm, Dberrabbiner, Vo>«yvad «Eom. Tolna) Ungarn. Auch wir sind gcrne bereit, Spenden unter 'Nr. 1072 in Emp'ang zu nehmen und weiterzubeteroern. n?a^i>n.:rn nenn Schutze und zur Warnung! Anläßlich deS herannahen^en Peßachfestes erlaube ich mir, gestützt ani langiäh ige, geschäftliche Ertahrlingen, alle Astizzothfabritanlen, sowie Lieferanten von Pesgchwaaren in ihrem eigenem Interesse u. zur Förderung eines ehrlichen, rechtlichen Handels za warnen, Aufträge von England nur gegen < enügende Sicherheit oder Anzahlung von mindestens 50% des Betrages auszuführen. f1.o87 Auhew-Zedek, Offene Stelle! Bei d r isr. Gemeinde in S«t»WLbifch-Wemüud ist die S:eUe eines tlleti «ioustellrecS, Vorsängers und Bnrv tcrs. sowie gevrüf/en «daa»ters vocaut Das (Einkommen berechnet sich jährlich auf Mk. 1200.— Der Dienst ist ein älißerst leich'er und wenig zeitraubend, so das; tüchtigen jungen Eanoioalen genügend Gelegenheit geboten ist, sich in hiesiger Stadt mit lno >0 Ein o. noch ein hübsches Nebenoeroienst eriverben 31t kennen. Reflerlireude wollen ihre Zeugttisse an das Asr. Vor,reyer.»mt einsend., welches zu jeder tveiteren Auskunfl gerne bereit ist. Die Bestätigung der Wahl bleibt der Königl. Isr. Sberkirchenbehörde Vorbehalten. [1376 J»r. Kirchen-Borfteüeramt: I. V.: H. G u t m a n n. IPUS.S l2SSl:S für die jüdische Küche ist Ww«. (ilampriclt^ Kochbuch« Leicht faßliche, selbst erprobte Rezepte für den feinsten und bürgerlichen Tisch. Jevk au«« Hausfrau sollte dies schon in 3. Auflage erscheinende Buch als unschätzbaren Rathgeber befinen. Vorzüglich geeignet zu Geschenken. Preis pro Eremvlar Mk. stl. - unter 'Nachnahme oder vorheriger Eassasenoung. LLiederverkäufer Rabbat. Zu beziehen durch [F litaufwauu & Co.» Trier.

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