Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 8 (25.1.1900)
- Date
- 1900-01-25
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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150 Slkllcn-Grsllche. Ein Brod. Btsqu t u Barcdethväckee, ferner ein Schnetderg»selle und ein Schneiderlehrltrrg, Holländer, Israel., suchen Stelle. Offert, unt. 901 an [788 M Ktein, Buchhandlung, Enschede, Holland. Eine tüchtige Köchin für fl. Hausstand, 2 Leute, gegen hohen Lohn, nach Mainz gesucht. Nah. unt. H. 8o3 an die Geschäftsstelle dss. Bl. Jmrutf], Eine Dame, Anfangs 3''er Jahre mit 10,000 Mk. Baarvermögen, sucht passende P«r»y»e. Herren gef. Alters, auch Wittwer nicht ausgeschlossen, wollen ihre Offenen unt. ß. 800 an die Geschänsst. dss. Blattes richten._ HM eine Tochter, 18 Jahre att, w d. höhere Töchterschule b>s z. 1. Masse absolo., wünsche ich in einen Haushalt zu geben, wo sich ihr Gelegen heii z. weiteren Ausb. bietet. Am tiebiien, wo noch mehrere junge Mädchen sind. Offen, mit Angabe der Ansp. u. 772 a. d. Geschäftsft. dss. Bl. KklMPgesillh. Junger Mann, 31 Jahre religiös, Inhaber eines Getreioeu. Produkten»eschäf:es in kleiner, aber lebhafter Pro. inzialstadt nahe an einer Großstadt, wünscht sich mit hübschein, gebildeten, einfach erzogenen Mädchen, aus frommem Haufe, nicht über 26 Jahre, mit einer Mitgift von 20—25 000 Mk. zu verheirathen Vermittler verbeten. Ernstgemeinte Osierr. u. A. 13. 767 a. d. GeschäftSst. dss. Bl. Diskretion zugesichert und verlangt._ öür mein Eisen- und Baut' materialiengeschäft,welches Samstags und Feiertags geschlossen ist, suche ich per Ostern l. I. einen 1.756 Lehrjungen. Kost und Logis im Hause. 8 Weitzburger, Kochendorf, Wttbg. Muchdruckerei zu verkaufen. Eine seit sieben Jahren bestehende in einer großen Stadt, mit solider guter Kundschaft von arößlen israelitischen Geschäftshäusern, ist, besonderer Verhältnisse talber, zu günstiges Bedingungen zu verkaufen. Beste und sicherste Existenz für einen tüchtigen Schriftsetzer. Bedeutendes Lager in Papier und Earton. Pr«is 12 000 Mark Offerten unt. L. 776 befördert die Geschänsst dss. BI. In meinem Vertag erschien soeben: „liebet Eure Feinde." Eine apologetische Erzählung von Arnold Mann Preis M 1.50. Die Erzählung wendet sich in apologetischer Weise gegen das vom Ehristenthum beanspruchte Vorrecht der Nächstenliebe und zugleich aegen den aus dem Boden des EhristenthumS gediehenen Antisemitismus. In anschaulichen Bildern und mit starker novellistischer straft illustrirt der bewährte Autor die vachiuationen und die legten Konsequenzen der Juden feindlichen Beweg.-Ng und weiß in lebendiger vsvchologisch vertiefter Darstellung das Beriversliche und Eniwürdi ende dieser Bewegung in das rechte Licht zu rücken. Mit plastischer Scharre treten die zum Theil stark kontrastirenden Eharaktere hervor. Dieselben tragen nicht blos typische Inge, sondern stellen sich als Bien scheu dar, deren Seclenvorgänge geschildert tveroen. Die überaus spannende Handlung fesselt vom ersten bis zum letzten Wort. Interessant erscheint es, daß der Autor Vorgänge der jüngsten Jeit in dieser vor zwei Jahren geschriebenen Erzählung geradezu vorausgeahnt hat. I» Kauffmairn, Verlag, *_Frankfurt q. M._ Klkannlmachung. Aus der Bernhard und Hanna B-rmann'fchen Brantftistnng dahier kommen demnächst zwei Praebenden von je 1^00 Guloen oder 30'5 Mk. 71 Psg. zur Verleihung. Ansprtichsberechiig! sind unbescholtene, israe!. Mädchen, die niil den obengenannten Stiftern verwand: sind, das 1*. Lebensjahr überschritten, das 30. noch nicht zurückgclegt haben, sofern sie eine den Betrag von 20" * Gulden 'übersteigende Mitgift in die Ehe einznbringen außer Stande sind. Bewerberinnen um diese Praebenden haben ihre Gesuche unter Anlage anttlicher Atteste über >hr Vcrwandischaftsverbältmß, Alter, Unbe'choltenheit, Verinögen, lind Vermögen ihrer olttrn, binnen sechs Wochen bei der unterfertigten Verwaltung einzureichen, widrigenfalls sic bei dieser Verleihung nicht berücksichtigt werden konnten. B e r o l z h c i m, 24. Januar 1000. 827 |_H. Herz, Vorstand._ t - ■ -■ - — ■■ —jg ««»annstrstze ff<k nnAFAi> Rnmannftraffe Rr. S. OilüBOm N«. *. Peufiouat uud höhere Töchterschule. Gründliche wiffenschaftllche und häusliche Ausbildung. Beste Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherin (4982 Fräulein Je«»y Lehwa««. --- " jfl Vervnth. Für ei > feines, hübsches Mädchen, 20 Jahre alt, in Süddeutschland, mit feiner Aussteuer und 18 Mill Mitgift, fu<*ic paffende Parihie tsieflek antcn wollen gefälligst ihre Adresse unt W. K. 766 an die Geschäftsstelle dss. Bl. cinsenden._ Lür mein Manufaktur- und Q Modem. - Geschäft suche per Ostern einen LeyrNng. Wolf Goldschmidt, _Meiningen. [753 8ür mein Q“'W geschlossenes Posamenten - Engros-Geschäft für Damenschneider, suche ich per sof. einen tüchtigen, branchekundigen, flotten Reifenden bei hohem Salair. Ferner suche einen juugcn Manu, für Lager u. Komptoirarbciten. 760 j A. E. BlUM, H alb er stad t. Auch« für m. Sohn, 15 Jahre alt, in einer Buchbinderei, nebst Druckerei, eine stelle als 8eyrtrng bei freier Station im Hause. Meld. erbitte an [743 iW Nachemstein, _Lessen Wpr._ Rciscuver-Gcsuch! Für meine Farbenu. Lackgroßhandlung suche für jetzt od. spater, einen tüchtigen Reisenden, bei dauernder u. gut dotirter Stellung. Bewer ber ans der Branche bevorzugt, während solche ans anderen Branchen, ebenso evt. Berücksichtigung finden. Samstags u. Feiertage geschlossen. Offerten mit Jeugnißabschriftcn u. Gehaltsansprüche erbeten. [768 S. H. Sondheim, Farbenu. Lackgroßhandlung, _Gießen._ Lehrmädchen per 1. Mai, aus guter Familie, gesucht. Kost u. Wohnung im Hause. Samstags u. Feiertage streng geschlossen. [783 Natyan Holztnger Nachs., Manufactur u. Damenconfection, Fenchtwangen.