Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 31 (20.4.1899)
- Date
- 1899-04-20
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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600 *'Ä"" Detnrolv?— Töchter Uenstonat von [6847 Frau Emma Leeser. Gcündl., wirthschaft!., gefellschafll. u. musik. Ausbildung — _Beste Empfehlungen — Prospect zu^DLensten._ Urrel« [Sr W. KrsuKesv-kgerMell, K51n a. Rhein* Mädchen, die beabsichtigen, sich der Krankenpflege zu widmen, sowie ausgebild. Pflegerinnen, die als Schwester»» in den Verein einzutreten wünschen, wollen sich behufs Zuwendung der Statuten und des Pensions-Regulativs an den Vorstand des Vereins (Köln, Silvanstraße 12) wenden. 2424s Der Dorfrand Heinrichsberg ileinilc*18ber£ Pensionat u. höhere Töchterschule von Hermine Wolff. (5392 Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Prosvecte u. Referenzen durch die Vorsteherin. Iu meinem KaustzalMgru. AalldarbettspenstuLllte welches sich in schönster u. gesundester Lage befindet, werden zu jeder Zeit junge Mädchen ausgenommen. GrSndl. Ausbildung im Kochen, Backen, Einmachen, Bügeln, Maschinennähen, Zuschneiden u. Anfert. von Herrenu. Damenwäsche, sowie in all. Handarbeiten. Anleit, in der Buchführung u. s. w. Auch schulpflicht. Kinder finden liebevolle Aufnahme. Näheres d. Prospecte. Ne5 Herr Dr. Frank, Köln. — Nehme nur eine beschränkte Zahl junger Mädchen auf. [832 Sibilla Levi, Rheinbach b. Bonn. ÄSifrsurtratr. 3 '4 HäBBOTCr «hleriorleiftr. 8/4 I I {Teaflonat nnb KSHere TSihterfchute! von Frau Dr. Lovorson u. Fr/. Consianco Lovy. I Gegründet 1872. —— Gegründet 1872. I Jetzige Inhaberin* Prl. donstance Levy. I '"Tr Hannover Pensionat und höhere Töchterschule. Gründliche wissenschaftliche und häusliche Ausbildung. Beste Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherin (4882 Fräulein Jenny Lehmann. ---;7=ns ■ X Ich offerire: Streng koscheres Geflügel, geschachtet von dem Schächter der isr. Religionsgesellschaft, Mainz, als: Hahnen, Hühner, Enter» Gänse, Tauben. Poularden, Welschhahnerr u. Hühner zu bifl. Tagespreisen;c. :c. Versandt in Post. n. Bahncollis. [2356 W. Mackeldey Wwe, Hoflielerant, MAINZ, Wild-, Geflügelu. Delicatessengrosshandlung. Telegr.-Adr.: Mackeldey, Mainz, B^zirksfernsprecher Nr 44. ■'Wies'toeid.em.- Dr. KornMnm’s ärztliche Pension. Das ganze Jahr geöffnet Geschützte und schönste Lage Wiesbadens. Hohe, luftige, gesunde, mit allem Comfort der Neuzeit, electr. Licht etc., versehene Zimmer. Vorzügliche, den individuellen Bedürfnissen sorgsam angepasste rituelle Verpflegung. — Ständige ärztliche Beaufsichtigung, Massage, Electrotherapie, Diätkuren, Kochbrunnen- und Süsswasserbäder im Hause. Massige Preise. — Nähere Auskunft wird bereitwilligst ertheilt durch ÖT. m8(j. H. Kombflim, Wiesbaden, Taunusstr. 33/35. [6767 Wir offertren: Genarbt Kalbleder-Schnürstiesel, genagelt 21—24. 25—26. 27—30. 31—36. 37—42. M. 24.— 30.— 36— 42 — 60. — Kalbleder-Schnürschuhe, 36-42 Mk. 48.— „ Hausschuhe, „ „ 42. * «nopfstiefel. „ .. 78. Riudleder-Lchuhe, ohne Futter, beschlagen 27—30. 31—36. 37—39. 40—46. M. 36.— 42.— 48.— 57.— Mannheimer Turn u. Gummischuhe zu den billigsten Preisen. Muster gegen Nachnahme oder Ia Referenzen franco gegen franco. Verkauf nur an Wiedcrverkäufer. [1218 Hch. Küllmer Nachf., Mannheim. Sitte um Unterstützung. Ein betagter isr. Religionslehrer, welcher 23 Jahre lang in einer Gemeinde gewirkt hat, ist genöthigt, sein Amt aufzugeben. Der Grund hierzu liegt neben dem Wegzug wohlhabender Gemeindeglieder und dem Abgang von Filialgemeinden, infolge Mangels schulpflichtiger Kinder, vor all. in einer Mißhelligkeit mit der Gemeinde, wobei es sich lediglich um eine Gehaltsfrage handelt. Dem Einsender dieses» dem evangelischen Geistlichen des Orts, liegt ein Zeugniß deS Herrn Bezirks-Rabbiners vom Jahre 1898 vor, worin dem betr. Lehrer bezeugt wird, daß er bei großer Mühe u. Schwierigkeit „stets seine Pflicht voll und ganz erfüllt hat", daß es ihm unmöglich geworden sei, weiter an dem Orte zu wirken, und daß er „in jeder Beziehung der kräftigsten Unterstützung würdig sei". Auch heißt es in dein Zeugniß: „eine neue Lehrerstelle zu suchen, dazu dürfte er zu alt sein". Unterstützung von seinen mindern hat er vorläufig nicht zu erwarten, da ein Sohn kaum angefangen hat, etwas zu verdienen, was er zum eignen Unterhalt gebraucht, und ein anderer noch die Schule besucht. Vermögen besitzt er nicht; eine passende andere Stelle, zu welcher seine Kräfte noch ausreichen könnten und die ihn mit seinen zum Theil noch unmündigen Kindern ernähren würde, wird sich so leicht und so bald nicht finden. Wovon also in Zukunft leben, wenn nicht die Unterstützung besser gestellter Glaubensgenossen ihm zu Hülfe kommt? Um solche Unterstützung wird daher recht herzlich und dringend gebeten. — Herr Bezirks- Rabbiner Dr. A. Salvendi in Dürkheim a. d. Hardt wird die Güte haben, die an ihn gesendeten Gaben zu sammeln und dem Unterstützungsbedürftigen zu übermitteln. Auf Verlangen sind wir bereit, die Adresse des evangelischen Geistlichen sowie des betr. Lehrers privatim und discret mitzutheilen. Red. d. Israelit. _ [2104