Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 8 (26.1.1899)
- Date
- 1899-01-26
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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151 Aufruf zur Erhaltung der ro,!2r! An unsere treuen Glaubens und Gesinnungsgenossen, die für die El Haltung und Verbreitung der heiligen Gottcölehre noch lebhaftes Interesse hegen, entsenden wir hiermit uusern brüderlichen Gruß! Es ist nne gar wichtige und heilige Angelegenheit, um deren Willen wir uns an Sie wenden und an Ihre Hochhe'- zigkeit auf's nachdrücklichste appelliren! Den Besuchern der den "“iDn mri3„, die Mittel zu bieten zur Fortsetzung ihrer Studien, das mußle wohl zu jeder Zeit als e'n Verdi nstliches Werk bezeichnet werden. Allein, um wie viel eher erscheint dieses Berdieilst in un'erer Gegenwart, wo das Thorax lernen von allen Seiwn bekämpft u,d von Schritt auf Schritt gehemmt lvird, um es dem gänzlichen Niedergange näher zu bringen! Aber inm'tten dieses Kampfes blieb dem strenggläubigen Judenthume eine Zufluchtsstätte, wo sie neue Kraft, neuen Muth findet: diese Zufluchtsstätte heißt "n3,i£'\,, so lange wir mit gehöriger Eingabe und Opferfreudigkeit J,nn’ttf,„ im Lande unterhalten, wo die "nttfnm mm„ ge ehrt und fortgepflanzt lvird, da brauchen wir gottlob für den Fortbestand, für die Zukunft, für das Erstarken und Erblühen des wahren Juden thumö nicht besorgt zu sein. Nun existirt hier bekanntlich eine äußerst vorzügliche und mustergültige "na’tfip,, welche schon seit langen Jahren besteht: die Mitglieder unserer Gemeinde ermüden nicht, den armen "OHins,, eine thatkräftige Unterstützung ang-deiheu zu lassen, ja, es giebt hier eine Anzahl ausgezeichneter, hochherzig« r Männer, welche diese Unterstützung in dovpelter Form leisten: sie gewähren den Qmm nämlich Freitische (Kosttage) und lassen ihnen überdies auch Geldspenden zukommen. Allein die erforderlichen Summen zur Erhaltung einer zahlreichen nzrttf’ übersteigen denn doch bei weitem die Leistungsfähigkeit unser-r Gemeinde, da aus allen Gegenden, aus Nah und Fern, die □'Trn herbeiströmcn, um hier aus der Lebensauelle pon nNTt min ihren Durst zu stillen.. Nun seitdem Sr. Ehrw. “iijtPn mo p'“yn psjn ann EfQ’H, Verfasser der berühmten Werke "HT^n nwan„, das hiesige Rabbinat bekleidet, hat sich die Anzahl der ’ja noch wesentlich vermehrt, da zahlreiche, lernbegierige Jünglinge hierher strömen, G”n cro “Di jno&rP □’jdw l’D’a istn -nno ")nsd no’Dnn 'i min Psr. Allein: min riDp pN DN! Woher die Mittel zur Erhaltung dieser ’“)iro„, die Tag und tNacht mit unsäglichem Eifer dem Thora-Studium obliegen! Wir Unterzeichne'en, indem wir den harten Kampf sehen, den die zahlreichen □mna leider Tag für Tag um die dürftigsten Existenzmittel, um das Stückchen "n?öa ns,, zu kämpfen haben, wir erachten es als unsere heiligste Pflicht, nachdem wir die traurige Sachlage ohne j de llebertreibung klar dargestellt haben, an den Edelsinn und die Opferfreudigkeit unserer Glaubensgenossen, die für die heilige Gotteslehre noch Herz und Sinn haben, auf's nachdrücklichste zu appelliren! Es werden aber auch einige sehr wichtige Nechte den g. Spendern und Mitgliede n des Vereins zu theil, welche aus den Statuten, die Jedem auf Wunsch gesendet werden, ersichtlich sind.*) Mögen die löblichen Gemeinden, die nPHiD Hin’ und alle . *) 8 13. Wenn ein Mitglied, oder e uer seiner Angehörigen ny?n erkrankt, wird sofort nach Verständigung "ü^nn,, mit "pD„ gesagt und auf Wunsch auch.ein &D3 st'is gemacht. 8 14. Wenn ein Mitglied n?'Pn stirbt, wird für ihn während der ganzen "ni'^O,. D’ttfW gelernt, und der Name desselben in einer im ttmon n’2 eigens zu dem Zwecke angebrachten Tafel zuni ewigen Andenken verzeichnet. 8 17. Für die Hingeschiedenen Mitglieder hat der ’NSJl bei motto nnarn ein crom npd 1>s machen zu lassen. DPn ’DHJ sich beeilen, ihr Scherflein beizutragest zu Gunsten unserer vorzüglichen rn’ttf'! Sagen doch unsere Weisen vu3, ,n~nn syn nriDtf D”jy ’jaa nnn, man muß vorzüglich die mittellosen, armen DHina unterstützen, da namentlich heute diese es sind, die sich dem Thorastudium widmen. Mögen die 'n \nt in den Kreisen ihrer Freunde und Bekannten aneifernd wirken, damit auch diese an der Förderung dieses heiligen Werkes sich betheiligen sollen! Möge jeder einen monatlichen oder jährlichen Betrag bestimmen zur Erhaltung unserer Dmnan nura Nnan! Lryftsn iriNi nanen ihn, ob mehr oder weniger, jeder möge nach seiner Leistungsfähigkeit zum Gedeihen und Fortbestehen unserer "rD'ti",, beitragen, >S'22i ’TIDD naan O"nz?sL7 tin G nwa nund nan G'G'^n ’p'px n«o! ’ja npx: ns* ’nyDs? »jn a:n„ nol> inh’jns p*p ns .p"sP njn njw Moses Paskesz. Jakov Brück. Vereins-Vorstände. Emanuel Kohn, Controleur. Spenden, die Ihr edles Herz unserer joan zukommen lassen wollen, sind zu adressiren an Sr. Ehrw. Herrn E. Deutsch, Oberrabbiuer, Bonhhad (Com. Tolna) Ungarn. 'Auch wir sind gerne bereit, «spenden unter Nr. 685 in Empfang zu nehmen und weiterzubeförderen. Aür mein gennscht. Waaren O geschäft, Samst. lt. isr. Fei ertage geschlossen, suche einen tüchtigen Detailreisenden, möglichst nicht unt. 25 Jahr. '.Hur solche wollen sich meld, d. schon i. Manufacturwaar. gereist haben. Ferner suche einen Lehrling mit den nöthigen Vorkentniss., Sohn achtbarer Eltern. Kost und Logis im Hause. [711 Avrayam Sichel, Schlüchtern Bez. 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