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Der Israelit · 1898-04-18 · Heft 29-30 (18.4.1898) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 29-30 (18.4.1898)
Date
1898-04-18
Page
– (sequence 15)
Language
German
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558 11 .... WWWMWMWWWMW Hilferuf an edle Glaubensgenossen! Eine arme, von allen Mitteln gänzlich entdlöhte Familie mit 4 unmündigen Kindern aus Galizien, welche früher bessere Tage gesehen und durch unverschuldetes Unglück in die traurigste Lage gekommen ist, bitter gutherzige Glaubensgenossen um gütige Unterstützung. Der Vater ist ein vorzüglicher auiorisirter ümttf und »in, der eine schöne, klangvolle Stimme besitzt, die Frau desselben ist eine diplomirte Hebamme. Vielleicht fände sich für den Mann früher oder später eine passende Stelle in einer streng-religiösen jüd. Gemeinde als vlIM oder stli, als WüW oder FIUC^D? Damit wäre dieser Familie ain besten geholfen. Momentan aber ist dringende Unterstützung sehr nothwendig, denn im Hause herrscht große Noih und Eiend. Darum helfet edle Brüder und Schwestern dieser würdigen Familie mit Euer» milden Gaben. □•düo pü’ff ö’j/öcn irwi naion nriN und n"’tt>n wird es Euch mit allen Glücksgütern reichlich lohnen. Als Retrrenz kann ein den Lesern dss. Dl. wohlbekannter orthodoxer Rabbinen aufgegeben werden. Güt. Spenden wolle man gefl. an die Geschäftsstelle dss. Blattes unter Nr. 2282 einsenden. "lED Baden-Baden, Restaurant Odenheimer, Langestraße N. Wiedereröffnung Anfang Mai. Hotel Nassauer Hof — Karlsruhe, F. Qdenheimer Wwe (50b Atelier zur Anfertigung von (564.'i isrsslit. Orsbclsnkmälsrn. Liegmund Rosenbaum, KtlLhlMtt, KölN-Deutz, am jüd. Friedhofe. .. Nach Auswärts billigst. ' 1 Bockenheim-Zlerankfurt a. M. «anatorlu» für iSraettt. Nervenleidende. — Wasserheilanstalt. — Electrotherapie. — In vrr Nähe ein.S hübschen WaldeS. — Aur Fuße des TaunuS. — Arzt im Hause. — Bei comsortabler Einrichtung mSßige Pensionspreise. Näheres enthalten die Prolvekte. (963 Dr. m«d. E. Rofenbaum in Frankfurt a. M. 8ehlavli1illv88or wD-ni in allen Größen von feinster Qualität hat stets auf Lager 6. Mefferfabrikant, Königsberg i. Pr., Münzstraße Nr. 10/11. 66) ^Spezielle BreiSliste« gratis und franko.! Rituelle jüdische Schlachtmesser in allen Größen empfiehlt unter Garantie die Messerfabrik von Heldt «. Wien. Königsberg i. Preußen. Spezielle Preislisten gratis und franco. (281V Ausruf uu alle edle Glaudeusgeuosseu! Eine rechtschaffene, aber sehr arme Familie, deren älteste Tochter in einer weit en fernten Stadt in ein Geschäft eintreten soll, bittet ihre Glaubensgenossen, um eine güt. Gabe, damit die Tochter wenigstens nicht ohne alle Ausstattung ihre Stelle antrelen muß, da ja die Familie ihren häuslichen Bedarf kaum von dem spärlichen Einkommen decken kann. Auch müssen augenblicklich einige Familienmitglieder ärztlich behandelt werden, und weiß der Baker nicht, wie er die Doctor- Rechnung begleichen soll. Edle Glaubensbrü'er! steuert doch alle Euer Scherflein bei, damit diese Noih gelindert wird! Wir sind gerne b-reit, Svenden unter N''. 2024 in Empfana zu nehmen und weiterzubefördern. IWer-arteickr. 3/4 HällSOTGr «hlergattmstr. 3/4 g tlcnRonot und Were TWrrsltzule von Frau Dr. Loverson u. Fr/. Constance Levy. Gegründet 1872. —♦&«— Gegründet 1872. Jetzige Inhaberin: Frl. Constance tievy. OQ Nur reines Fabrikat. ßhocolade ^föcao ~ f, gjg^ r—^FRANKFURTAM. V-W ^z^BleidEnslTassElKaiiiLitfcfmignbirg) HoIzfirabBll23fandgrUebfnuBiislr: BONBONNIEREN CHOC OL AUE IN. TASSEN Aufruf. Der unter,cichuete Vorstand der Synagogengemeinde Greifswald erlaubt sich mit nachstehender Bitte zu nahen: Schon feit mehreren Jahren ist es der sehnl. Munich der hiesigen Gemeinde ein eigenes Gotteshaus zu besitzen. Bisher waren wir gezwungen, unseren Gottesdienst in einem gemielheten Wohnzimmer abzuhalten, das vollständig ui geeignet, ja geradezu als ein für den erhabenen Zweck unwürdiges zu oeze-chen ist. In letzterer Zeit, seitdem unser Betlokal ans dem Hanse eines Glaubensgenossen verlegt werden mußte, ist es uns fast unmöglich geworden, ein auch nur annähernd passendes Lokal zu bekommen. Unsere aus ca. 20 Familien bestehende kleine Gemeinde ist leider nicht in der Lage, ans eigenen Mitteln ein Gotteshaus zu beschaffen. Abgesehen von dem religiösen Bedürfnisse der Gemeinde selbst, das dringend eine Befriedigung erheischt, ist aber schon aus allgemeinen Gründen die Errichtung einer würdigen Andachtsstätte für den jüdischen KultuS in unserer ca. 34 000 Einwohner zählenden Universitätsstadt in hoh. Grade wünschenSwerlh, und auch der Umstand, daß mancher Studirende jüdischen Glaubens gern einen geregelten, würdig ausgestatteten Gottesdienst besuchen möchte, macht es uns zum erstrebenswerthen Ziel, baldigst ein eigenes Gotteshaus zu besitzen. Wir wenden uns daher mit der herzlichen Bitte an unsere Glaubensgenossen, uns in unserem Streben nach Erreichung dieses ZüleS materiell nach besten Kräften unterstützen zu wollen. Greifswald, 30. März 1898. Der Vorstand der Synagogengemeinde: M. Salinger, L. Brotzen, S. Biermann. Die Geschäftsstelle dieses Blattes ist gerne bereit, güt. Spenden unter Nr. 2295 in Empfang zu nehmen.

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