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Der Israelit · 1898-02-23 · Heft 16 (23.2.1898) · page 34

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 16 (23.2.1898)
Date
1898-02-23
Page
– (sequence 34)
Language
German
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statt, ferner 3 Geburten und 3 Heirathen. Am 31. Oktober 1895 betrug die Sehülerzahl 99. Im letzten Jahre sind 19 Schüler abgegangen. Der neue Kursus hat 24 neu aufgenommene Schüler. Wir hatten also am Anfänge des neuen Jahres 104 Schüler. Unsere Zöglinge sind, wie Sie wissen, in 5 Kurse eingetheilt, 3 davon bilden die Schüler, 2 die Arbeiter-Schüler. Abgehende Schüler. Nach der Ihnen zu gegangenen Liste haben 19 Schüler im Laufe des Jahres die Anstalt verlassen, 12 Arbeiter-Schüler und 7 einfache Zöglinge. Alle abgegangenen Arbeiter-Schüler haben schon eine gute Stellung, oder haben jedenfalls begründete Aussicht dazu. Sie verstehen ihren Beruf sowohl praktisch als theoretisch sehr gut. Der erste und beste von ihnen, S. Barishac aus Adrianopel, ist nach Paris geschickt worden, um seine landwirtschaftlichen Studien zu beendigen. Ich hotfe, dass er einmal der Anstalt, die ihm den ersten landwirtschaftlichen Unterricht gegeben hat, volle Ehre machen wird. Elia Levy und Bassan, die Sie vor Kurzem nach Paris berufen haben, werden auch noch dem Beispiele ihres Gefährten folgen. Kahn und C o r i sind, dank den Bemühungen des Comites der „Choweve-Zion“, in K astin ie angesiedelt worden. Bisher hatte man ein gewisses Misstrauen gegen die Befähigung unserer Schüler. Man fragte sich, ob man sie wirklich mit einiger Aussicht auf Erfolg werde ansiedeln können. Nach dem Wenigen, das wir bis jetzt gesehen haben, können wir versichern, dass sie den Platz, den man ihnen anweisen wird, voll und ganz ausfüllen werden. Die erwähnten beiden jungen Leute arbeiten sehr fleissig in der Kolonie. Man stellt sie als Muster hin, sie greifen bei allen landwirtschaftlichen Arbeiten immer zuerst mit an. Ros io, der als Oberarbeiter in derselben Kolonie angestellt ist, tut seine Pflicht in vollem Masse und stellt seine Vorgesetzten vollkommen zufrieden. Den jungen Buskela habe ich nach Waad- H a n i n e geschickt, um die Ansiedler zu beaufsichtigen und die Arbeiten am Gemeindegarten, der dort, dank der Unterstützung der Jewish- Colonisation-Association, angelegt wird, zu leiten. Caraco, aus Konstantinopel gebürtig, soll in die türkische Verwaltung eintreten und ist dessbaib in seine Heimath zurückgekehrt, um Türkisch zu lernen und seine landwirtschaftlichen Studien auf der Schule zu H a 1 c a 1 i zu beendigen. S o r i a, der einen sehr alten Vater hat, und dessen Bruder, der die Stütze der Familie war, gestorben ist, ist zu seinen Eltern nach Tireh zurückgekehrt, wo er in einer Pächterei unter ausgezeichneten Bedingungen eine Stelle angenommen hat. S. M i z r a h i aus Larissa musste nach Griechenland zurückkehren, um seiner militärischen Dienstpflicht zu genügen. Später will er seinem Bruder, der eine Pächterei in Thessalien besitzt, bei deren Verwaltung helfen. Der Schüler T e t e 1 b a u m ist von seinem Vater, der eine Besitzung in der Kolonie R e c h o - both hat, nach Hause berufen worden. Homa war sehr intelligenter junger Mensch, der bei uns grosse Fortschritte gemacht hätte, aber sein Grossvater, der in London wohnt, hat ihn zu sich berufen. Die anderen Schüler beschäftigten sich weiter mit Ackerbau. Michel Levin ist nach Rechoboth gegangen, um dort die Verwaltung seiner Weinberge zu übernehmen. Litschitz hilft seinem Vater, der vor Kurzem von der Verwaltung des Baron Rothschild in Pethacli-Tikwah als Ansiedler untergebracht worden ist. Neu aufgenommene Schüler. Der im letzten Jahre eingetretene Kursus befriedigt in jeder Hinsicht. Der neue Kursus zählt 24 Schüler. Ich kann über diese jungen Leute noch kein definitives Urtheil abgeben, doch scheint mir, als ob sie weniger gut gewählt sind, als im vorigen Kursus, sowohl was Intelligenz, als was Körperwuchs und Kraft anlangt. (Forts, folgt.) In den Monaten November und December 1897 vom Unterzeichneten gemachte Sendungen/* I. An Herrn Alfred Geiger in Frankfurt a. M : für die Hinterbliebenen des Herrn Dr. Wilhelm Herzberg ,-j"y.25 Mk. — Pf. II. An Herrn Bezirksrabbiner Dr. L. Weingarten: für den Unterstützungsverein für arme jüdische Km bedürftige.10 „ — „ III. An Herren Gebr. Fürth & Comp, in Frankfurt a. M.: Für die laufenden Ausgaben des palästinensischen Hilfsvereins 400 für den an die Handwerkslehrlinge in Jerusalem zu ertheilenden _jüdischen Unterricht, pro n 'jID. 400 800 „ — „ *> s*Nr* 6i6zu übertragen . . 835 MkT — Pf.

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