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Der Israelit · 1898-01-27 · Heft 8 (27.1.1898) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 8 (27.1.1898)
Date
1898-01-27
Page
– (sequence 15)
Language
German
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151 Ausruf zur Erhaltung der rD’EP! An unsere treuen Glaubens- und Gesinnungsgenossen, die für die Erhaltung und Verbreitung der heiligen GotteSlehre noch lebhaftes Interesse hegen, entsenden wir hiermit unfern brüderlichen Gruß! E« ist eine gar wichtige und heilige Angelegenheit, um deren Willen wir unS an Sie wenden und an Ihre Hochherzigfeit our's nachdrücklichste appelliren! Den Besuchern der "m’5P',„ den *PDn mm„, di< Mittel zu bieten zur Fortsetzung tbrer Studien, das mußte wohl zu jeder Zeit als ei» verdienstliches Werk bezeichnet werden. Allein, um wie viel eher erscheint dieses Ve>dienst in unserer Gegenwart, wo das Tho alernen von allen Seiten bekämpft und von Stritt auf Schritt gehemmt wird, um rS dem gänzlichen Niedergänge näher zu bringen! Aber inmitten dieses Kampfes blieb dem strenggläubigen Judenthume eine ZufluchrSsiätte, wo sie neue Kraft, neuen Muth findet; diese Zufluchtsstätte heißt "m’ttf’. io lange wir mit gehöriger Hingabe und Opierfreudigkeir "n'Ü’ttfV im Lande unter» halten, wo die *IPt£PPPn min, gelehrt und fortgepflanzt wird, da brauchen wir gottlob für den Fortbestand, für die Zukunft, für das Erstarken und Erblühen deS wahren JudenthumS nicht besorgt zu sein. Nun existirt hier bekanntlich eine äußerst vorzügliche und mustergültige "m’tPV, welche ichou seit langen Jahre» besteht; die Mitglieder unserer Gemeinde ermüden nicht, den armen "D’Pim„ eine lha kräftige Unterstützung augedeihen zu lassen, ja, eS gtebt hier eine Anzahl ausgezeichneter, hochherziger Männer, welche diese Unterstützung in doppelter Form leisten; sie gewähren den Dmm nämlich Freitische (Kosttagk) und lassen ihnen überdies auch Ge dspendcn zukommen. Allein die erfordeUichen Summen zur Schaltung einer zahlreichen m’Stf’ übersteigen denn doch bei weuem die Leistungsfähigkeit unlerer Gemeinde, da aus allen Gegenden, aus Nah und Fern, die Qmm Herbetströmen, um hier auS der Lebenkquelle von HNP’l min ihren Durst zu stillen. Nun seitdem Sr. Ehrw. P1V»?N n"lö p'PLP JINJH PPH N"ll'^ KfL3”P, Verfasser der berühmten Werke "mayn das diesige Rabbina» bekleidet, hat sich die Anzahl der m m’ttf’n noch wesentlich vermehrt, da zablreiche, lernbegierige Jünglinge hierher strömen, D”n O’Q 21NK01 N PPP ))VßVn d*jdw 1'O'O PI7N pihü pndd nornnn mm tw. Allein: mm VN!PDP PN ON! Woher die Mittel zur Erhaltung dieser *PDIP mm,, die Tag und Nacht mit unsäglichem Eifer dem Thora-Studtum obliegen! Wir Unterzeichneten, indem wir den harten Kampf sehen, den die zahlreichen D’Pim leider Tag für Tag um die dürftigsten Existensmitiel, um das Stückchen „mm nD" zu kämpfen haben, wir erachten eS als unsere heiligste Pflicht, nachdem wir die traurige Sachlage ohne jede Uebertreibung klar dargestellt haben, an den Edelsinn und die Opfersr»udigkeit unserer Glaubensgenossen, die für die heilige Gotteslehre noch Herz und Sinn haben, auf's nachdrück ichste zu appllliren! ES werden aber auch einige sehr wichtige Rechte den g. Spendern und Mitgliedern deS Vereins zu theil, welche aus den Staiuten, die Jedem auf Wunsch gesendet werden, eisichtlich sind.*) Mögen die löblichen Gemeinden, die HPUD mfT und alle *) § 13. Wenn ein Mitglied, oder einer seiner Angehörigen m'?n erkrankt, wird sofort nach Verständigung "D’pnn,, mit gesagt und auf Wunsch auch ein sl'PD gemacht. 8 14. Wenn ein Miiglied stirbt, wird für ihn während der ganzen "nvjro,, gelernt, und der Name desselben in einer im BHPDn n’D eigens zu dem Zwecke angebrachten Tale! zum ewigen Andenken verzeichnet. § 17. Für die hi> geschiedenen Mitglieder, hat der ’NZtf bet niDBO nimm ein D’Dm MO PN machen zu lassen. PNPBm PpH ’P’PJ sich beeilen, ihr Scherflein beizutragen zu Gunsten uns rer vorrüqlichen m’lP’! Sagen doch unsere Weisen y"j, ,mm Nan aroer d”jj; ’jm nnm, man muß vorzüglich die mttlellosm, armen D’Pim umerstützm, da namentlich heute diese es sind, die sich dem Thorastudium widmen! Mögen die "1 'NP' in den Kreisen ihrer Freunde und Bekannten aneiferud wirken, damit auch diese an der Förderung dieses heiligen WxikrS sich betheiligen sollen! Möge jeder einen monatlichen oder jährlichen Betrag bestimmen zur Erhaltung unserer D’-PimP mjlID Nmn! “TIN PIPN1 mPDIP, ob mehr oder weniger, jeder möge nach se ner Leistu»gssähigk it zum .Gedeihen und Fortbestehen unserer be tragen, D'DSBm ’pt>N nND PS1DD1 P1DD 'TT lPDffl □”njnty Pin 'p P'NI nnrr rni'i! "PNPIP’ \D npNJ TN ’nyDtP ’JNDJ)1„ PPDP PNP’JND HD .p'tb dddimp’ 'p Moses Paskesz. Jakob Brück. Vereins Vorstände Spenden, die Ihr edles Herz unse er NP3PI zukommen lassen wollen, sind zu adressiren an Sr. Ehrw. Herrn E. Deutsch, Oberrabviuer, Bonyhad (Com. Polna) Ungarn. Auch wir sind gerne berett, Spenden unter Nr. 784 in Empfang zu nehmen und weiterzubefördern. ür mein am Sabbat und jüdische Feiertagen streng geschloss. Manufactur-, Wäsche- und Aussteuer-Gesa äst wird zum 15. März oder spätestens 1. April d. I. ein tüchtiger, branchekundiger, streng relig. junger Mann gesucht. Betreffendem wäre evr. d. spätere Associerung oder Uebernahme des Geschäftes Gelegenheit zu einer sicheren Existenz geboten. Off. sind unter B, 778 an die Geschäftsstelle dieses Blattes zu richten. ^Uchebei vollständ.Familienanschluß zu Ostern oder früher ein junges Mädchen zum Erlernen des HaushalrS und Schuhgeschäfts aus achtbarer Familie. Samst. irnd Feiertage geschlossen. (782 D. Amant Wwe, N.-M arSberg i. W. wünscht ein tücht. j. Mann, J?r>, 28 I, vvtl d. Herren-Confrclionsbranche i. ein rentable« Geschäft (Branche egal). Gefl. Offerten unt. I?. ß. U. 557 an Rudolf Masse, Frank, furt a M._(37a Lehrstelle-Gesuch. Für einen braven Jungen (Waise), wird per März oder April kaufmännische Lehrstelle gesucht- Off. erb. unt. P. 1000 hauptpostlagernd, Stuttgart (36a Milche für meinen Sohn, welcher zu Ostern die Schule verläßt und 14'/« Jahre alt ist, eine Stelle als Lehrling in einem Rohu. Gar-Leder. geschäft, verbunden mit sämmtl. Roh.Produktrn Einkruf. Sab. bat und Festtage streng geschlossen. G«fl. Off. u. L. 808 an die Geschäfts^. dieses Bl. AlNtye für meine Schwester, welche ca. 28 Jahre alt ist, einen religiösen, strebsamen Geschäftsmann. Miigabe 4500 Mk. und gute Aussteuer. Diese Parthie kann ein Schadch.n vermitretn. DiScretion verlangt und zugesichert. Offert, u. L. 805 an die Geschäftsstelle dieses Blat'eS._ Anrath. Für ein junge?, schönes Mädchen, Tochter einer geachteten Familie, altes Geschäftshaus eines verkehrsreichen LandstädtchenS, wird von Verwandten eine paffende Parthie. so. lider Geschäftsmann, religiös mit gutem Charakrer, gesNcht. Die junge Dame ist ein gewecktes, gut erzogenes Mädchen, welches in Geschäft u. Haushaltung Vieles leistet, daher in der Lage, ein Waarengeschäft zu unterstützen und auch vorzustehen. Mitgift 12 Mille. DiScretion wird zugesagt und auch verlangt. Offerten wolle man unter 803 an die Geschäftsstelle dsS. Bl. zur weiteren Beförderung übersenden.

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