Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 52 (1911)
- Issue
- Heft 46 (16.11.1911)
- Date
- 1911-11-16
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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31 D. Es handelt sich hierbei um eine große Zahl von Einzelfällen, in denen größere oder kleinere Beträge zum Geschäftsbetrieb zur Verfügung gestellt wurden. Inbegriffen in diesen Posten sind ferner die Prämien (Zulagen) an hervorragende 'TöSn, denen die ungestörtere Hingabe an das Studium dadurch ermöglicht werden soll. E. Der Posten setzt sich aus einer Anzahl kleiner und kleinster Gaben einzelner Spender für bestimmte Privatpersonen oder Anstalten zusammen, deren Bearbeitung und Verteilung einen unverhältnismäßig großen Teil unserer Arbeitskräfte beansprucht. Hierbei kann unsrerseits.auf die Verteilung nur insoweit Einfluß ausgeübt werden, als wir die Spender auf etwaige offensichtlich irrige Voraussetzungen, von denen sie ausgehen, aufmerksam machen. Im übrigen betrachtet sich unser Bureau hierbei lediglich als Vermittlungsstelle, die den Willen ihrer Auftraggeber strikt zur Ausführung zu bringen hat. Im Interesse der Sache läge es allerdings häufig, daß die verehrlichen Spender die Bestimmung des Verwendungszweckes unserer genaueren Kenntnis der Verhältnisse überließen. E. 1 e. Hierunter sind die Kosten einer von dem Leiter unseres Jerusalemer Bureaus unternommenen europäischen Propagandareise sowie einer Anzahl Informationsreisen in Palästina selbst begriffen. Erhebliche einmalige Spesen verursachte natürlich die seit Jahrzehnten vernachlässigte und im Berichtsjahre erstmals wieder energisch begonnene Unterbringung von Büchsen, zum Teil in Gegenden, in denen man der deutschholländischen Palästina-Verwaltung allmählich ganz vergeffen hatte, und wo die Organisation neu geschaffen werden mußte. Diese zur Erhaltung unseres Budgets unvermeidlichen Aufwendungen, die sich glücklicherweise bereits lohnend erwiesen haben, .werden im nächsten Berichtsjahre noch stärker in die Erscheinung treten, um von 5672 an allmählich wieder zur Norm zurückzukehren. Die neuangeschafften Büchsen sind mit 25v/o Abschreibung ausgenommen, werden also in vier Jahren amortisiert sein.