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Der Israelit · 1897-10-05 · Heft 79 (5.10.1897) · page 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
38 (1897)
Issue
Heft 79 (5.10.1897)
Date
1897-10-05
Page
– (sequence 13)
Language
German
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1539 Filrther Tagblatt ÖS Drgan der Gastwirths-Jnnung Fürth und 8/ f\ Umgebung kji Mi (Aelteste Leitung von Mrth. — Gegr. 1839.) M U* Unparteiisch und unabhängig. Vj Erscheint täglich außer Sonntags. 8 A m 88 Jürtßer Hagßtalt ist für die bedeutende Industrie- und Handelsstadt Fürth 1 und für die umliegenden zahlreichen größeren und Vi (Inneren Orischa'tcn ein W1W m whffomM "W»r *' ro w ÜÜ ffl für BekamNmachlingen u’öfi' Art. ß 0 HK M Anzeigenpreis fi} 'fit nur 10 Pfg für die Spaltenzeile. Bei größeren Vml W Anzeigen und öfteren Wiederholungen wird Rabatt fJÜ lYf gewährt. — Anzeigen sende man direkt au das „Fürther wX Tagblatt" in Fürth, oder übergebe sie einer Annoncen- Expedition. (5722^^ Aufruf an alle edeldenkende Glaubensbrüder! Ein arm r, jüdischer Familienvater, der durch Krankheit seiner Fran und Kinder schwer heimgesucht worden, und des' halb in große Noth gerathen ist, bittet alle Glaubensgenossen' die ein edles Herz haben, um gütige Unlerstützung. Derselbe hat seither seine Familie redlich ernährt, und nur dringende No:h zwingt ihn dazu, die Hilfe seiner Glaubens-- brüder in Anspruch zu nehmen. Helfet also, geliebte Brüder und Schwestern, so bald als möglich, denn wer schnell giebt, giebt doppelt. Die Geschäftsst. dss. BI. ist gerne bereit. Gaben unter Nr. 5341 in Empfang zu nehmen und weiter zu befördern. Aufruf! Eine Wittwe mit 4 unversorgten Kindern bittet edeldenkende Menschenfreunde, sich ihrer m erbarmen. Dieselbe befindet sich in der höchsten Noth, ihr Mann starb schon in der Blüthe seiner Jahre und die Hinterbliebenen müssen sich in ihren bedürftigen Verhältnissen sehr kümmerlich ernähre?. Es ist ihr sehnlichster Wunsch, ihren Kindern eine streng-religiöse Erziehung angederhen zu lassen und dieselben einem Berufe zuzuführen, zu dessen Vorbereitung nur bescheidene Mittel genügen. Da sie nun nicht in der Lage ist, die erforderlichen Kosten für die Erziehung ihrer Kinder aufzubringen, so bittet die Wittwe opferbereite Mitmenschen um HÜfe. Gotr wird die Geber für das edle Werk segnen! Güt. Spenden sende man zu Weiterbeförderung unter 5591 an die Geschäftsstelle dss. Blattes. Aufruf! Die Synagoge „Ip>" rva*, das erste und größte jüdische BethauS iU der heiligen Stadt, ein Pracht- und Monumentalbau sondergleichen, der unserer Gemeinde zur Ehre und zur Zierde gereicht und von allen nach der heiligen Stadt strömenden Pilgern und Touristen mit Bewunderung und unseren Glaubensgenossen mit gehobenen Herzen betreten wird, ein wahres n'3 Dyo tsnpD wendet sich mtt erhobenen Händen! rVT3 si'L HliHD an unseren auswärtigen GlaubenSbüder und Schwestern. Seit dem jetzt 40jähiigen Bestand dieser heiligen Andachtsstätte hat nicht nur das Gebäude durch WilterungSumstände stark gelitten, und di? hohe Kuppel bei Regengüssen und Schneefällen arge Beschädigungen erhalten; sondern auch die innere Scu'.putur sowie die Holz» und Metall.Ausstattung der Synagoge erfordert, wenn sie mcht gänzlich ruinirt werden soll, einer grundl chen Renovirung. Die hochgewölbte Kuppel, durch welche zur Winterszeit der Regen trieft, muß, um das ganze Gebäude vor Nässe zu schütze», mir einem Ueberzug aus Bteiplatten wie dies längst bei den Bethäusern aller andern Bekenntnisse der Fall ist, versehen werden; was aber einen Kosten-Aufwand von mehreren Tausend Francs erfordern dürfte. Wo sollen wir aber dnfes Geld aufbringen, da die hiesige jüdische Bevölkerung leider zll arm ist, Ilm eine so enorme Auslage bestreiten zu können, so daß wir nicht die mindeste Aussicht haben, die Mittel für die uns als unabwendbarer Pflicht obliegenden Renovirung zu erlangen. Schweren Herzens müssen wir uns daher hiermit an Alle Edlen unserer Station, an Alle, die sich noch Sinn und Herz für die Zionsstadt und ihre Heiligthümer bewahrt und nach Jerusalem gravisiren» besonders aber an alle jüd. Gemeinden und VereinS-Vorständcn mit der inständigen Bitte wenden, unS durch eine Opferspende zur Erreichung unseres heiligen Zweckes Tn D^tPlTD UHW IV3 DDVD1 "INS? verstehen zu wollen und dürfen Sie wahrlich überzeugt fein, damit einen höchst frommen und würdigen Zweck gefördert zu haben, wofür Ihnen der Allgütige ein Jahr beS Glücks, Segens und Gedeihens bestimmen, und im Buche des Lebens verzeichnen möchte DCD’ D’31D □’TDl .D^aro DnrD anon »det »aanm 'n »nt1? jhn nso *wtt Der Vorstand der großen Synagoge „Beth-Jakob" Jerusalem: A. Brukenstein Wolf AtlaS. Adresse für Geld-Sendungen: Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner S. Salant für Synagoge Beth Jaeob, Jerusalem, Pälästina. (5595 O'vv?ntn npns Ein uns wohlbekannter Q^n der eine große Familie, 12 Kinder» und eine kranke Gattin zu ernähren hat, lebt feit Jahren in großer Noth und herbem Elend. Derselbe ist wirktrch Eurer Unterstützung würdig. Glaubensgenossen! Helfet diesem frommen Lehrer, Ihr seid ja barmherzig! .“Tapn wird Euch dafür in das Buch des freudevollen, langen u. gründen Lebens kinfchreiben dd8 D'‘rTü) raiu rwi: Spenden unter Nr. 5598 empfängt gern und übersendet dem Bittsteller die Geschäftsstelle dss. Blattes. Familienvater, ein früherer großer Getreidehändler in Galizien, hat das Schicksal furchtbar heimgesucht, so daß er jetzt am Hungertuch nagen muß. Zudem starb vor Kurzem feine Frau und sind nun seine 4 kleinen Kinder, worunter ein taubstummes Mädchen ist, ohne die gehörige Pflege. Helfet hier, geliebte Brüder und Schwestern und steuert Alle euer Schelflein bei, um das große Elend zu lindern. Gaben sende man unter Nr. 5614 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. NB. Zeugniß zur Beglaubigung ist in der Geschäftsstelle dieses BlatreS niedergelegt.

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