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Der Israelit · 1897-06-24 · Heft 50 (24.6.1897) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
38 (1897)
Issue
Heft 50 (24.6.1897)
Date
1897-06-24
Page
– (sequence 14)
Language
German
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974 Cln der iSraelit. Gemeinde yj Simmern, Rheinprovinz, ist die Stelle eines Religionslehrers, Borbeters und Schächterweil der bis jetzt amurende Eulrusbsamte, da Ausländer, nicht mehr fungiren darf, sofort zu besetzen. Fester Gehalt Mk. 700. Nebrn-Einkomwen Mk. 500, nebst sre er, möblirter Wohnung. Bewerbungen nur von Deutschen, unt. Bej'ügung von Zeugnissen, sind an den Unterzeichnrlen zu richten. Seminaristisch gebildete Bewerber werd n bevorzugt. _Ad Emanuel. <3627 Für Wieder-Berkäufer. Empfehle die richtigen Sorten 84 Ctm. breic rein Brabanter Flachs - Leinen, unter Garantie, zu Zwecken der Tachrichim und Sargenes. Stücklänge 40 Mtr. Pcoben, unter Referenzen, zu Diensten. E. Saldschmidt Sahn, Nürnberg. (3612 Engros Leinen Ausrüstung. MMNch. Für ein Mädchen von 28 Jahren, mit 6000 Mark baarer Mitgiit, nebst guter Aussteuer, aus hochachtbarer, streng-religiöser Familie, häuslich, anspruchlos und geschäftstüchtig, angenehmes Aeutzere, wird paff. Parthie gesucht. Wülrver in guten Verhältnissen nicht ausgeschlossen. Gefl. Offerten, nicht anonyme, erberen unter R. 3597 an die Geschäftsstelle dss. Blatte«._ Heirath. Suche für eine Verwandte, 32 Jahre alt, äutzerft tüchtig und von angenehmem Aeutzcrn, Mitgift 80Ü0Mk, einen tüchtig. Geschäftsmann, wenn auch Viehhändler oder Metzger. Gesl. Oss. unt. l8. C. 364* an die Geschäftsstelle dss. Bl. ^ür ei« tüchtiges Mäd- Vf che«, mit mindeste«- 28 Mitte Baarmitgift. Wird ei« solider, tüchtiger Man« aus makelloser Familie gesucht Offert. n«t. A. L 283a an die Geschäftsstelle d Bl Aufruf! S)fm jüngst verflossenen Pessachfeste hielt der hiesige Verein ♦ i Maskil el Dal seine Generalversammlung ab. Der Vereinssecretär erstattete den Bericht über die Thätigkeit deS Vereines seit seiner vor zwei Monaten erfolgten Begründung, die Anzahl der Besuche, die der VereinSarzt ganz unentgeltlich, und zum Theile für die halbe Taxe (25 Kr.) gemacht, die Medicamente, di« durch den Verein du, Armen unentgeltlich oder für bm minimalen Preis von 10 Kr. verabfolgte. Vieles hat der Verein in dieser kurzen Zeit geleistet, um dem unheilvollen Treiben der Missionäre entgegenzutriten. Aufrichtiger Dank gebührt dem VereinSarz'e, dcr mchr als seine contractliche Verpflichtung, alS treuer, ei riger Freund feines Volkes und Glaubens leistete. Wir sind b,s jetzt auf die geringen M nalSbeicräge der hiesigen Bereinsmi'glieder angewiesen, die aber kaum zur Deckung der Kanzleispeftn, Porti rc. hin« reichcn, so daß wir für Honorar deS Arztes, für Medicamente und sonstige Bedü inisse ganz ohne Mittel sind. Wir geben nnS aber der Hoffnung hin, daß unsere wohlthärigen Milbrüder unser fromme? Werk kräftigst unterstütz n werden. In unserer Stadt haben die Seelenfänger ihre Netze ansgebreitet, indem sie zwei Missionshäuser errichteten und zwei Aerzte unentgeltlich in jüdische Häuser senden, die auch Medicamente kostenlos verth ilen, wodurch sie nach gewohnter Art Judenbekehrungen Vollbringe r. EL ist die große unter unfern Brüdern herrschende Armuth, die dieselben zwingt, diese Aerzte zu confulriren und hiermit dem moralischen Verderben in die Arme laufen. Wir haben die Einrichtung getroffen, daß bei jedem Kranken abwechselnd je 2 Dereinömitglieder als Wärter einen Tag lang zu fungiren haben, waS um io nothwendiger, weil die meisten alleinstehende Alte sind, die im Krankheitsfälle ganz verlassen dastehen. Es ergeht daher an alle Edlen Israels die Bitte: Nehmet Thcil an dieser großen Licbespflicht, verschaffet uns die Mittel, um dem um sich greifenden Ue'vel der Missionäre Einhalt zu thun, auf daß wir den Arzt honoriren, Medicamente unentgeltlich vertheileu, Operationsinstrumente onschaffen können. Herr Dr. Salvendi, Bezirksrabbiner in Dürkhein a. d. Haardt, Bayern, hat die Freundlichkeit, für unfern Verein emlangknde Spenden uns zuführen zu wollen. Adresse für dirrcte Geldsendungen: Gaul Zipris in Eaifa (Palästina) für Eomire MaSkil el Dal in Safeb. 3635 Safe-, im Ijar. ^ür die arme Wiitwe hierfclbst sind seit dem 19. Mai weiter ö eingegangen: Durch Lehrer Frohmanu in Geilenkirchen: Sammlung bei der Beerdigung der sei. Fräulein Fränkel 10 M-, Lehrer Cohen in Rc-s, Sammlung auf einer Hochzeit 5 M., eingegangen bei der Expedition deS Israelit 35 M, gesammelt durch Wwe. I. Meyer in Werlau 3.50 M., gesammelt durch Lehrer Meyer Heymann in Frechen 3 M. Wiederholt unfein innigsten Dank allen freundl. Gebein für belhätigten WohlthätigkeitSsmn. Weitere Spenden nimmt gerne entgegen (3663 Namens deS Vorstandes: A- Taffe«, Lehrer in Liunich. Aufruf! Der Ernährer einer großen Familie, der sich und die Seinigen in Ehren ernährte und es verabscheute, von seinen Mitmenschen etwas zu nehmen, ist durch herbe Schicksale inS Unglück gelommen und leider Gottes auf milde Gaben angewiesen. Zn allen UnglückSfällen vernichtete vor Kurzen, ein Brand den Unglücklichen ihre Habseligkeilen. Der Jammer ist groß. Brüder und Schwestern öffnet Eure milde Hand und unterstützt den Bedrängten. Gaben sende man zur Weiterbeförderung unter Nr. 3600 an die Expedition dieses Blattes. sLtefUcht wird per Septembec oder Oktober eine selbstständige Köchin. Dauernde Stellung u. Familienanschluß. Osftnen unter Nr. 3656 an die GeschäftSst. d. Bl._ r^ie ourch den Weggang des erste« Kantors und Schächters freigeworde-.e Stelle soll dis zum 18 September c., besetzt werden. Festes Gehalk 1300 Mark, dazu freie geräumige Wohnung und nicht unbedeutende Nebeneinkünfte. Reisekosten werden den zum Piobevortroge Berufenen erstattet. Schriftliche Meldungen uttter Beifügung der Zeugnisse sind bis zum 20. Juli c. zu richten an den Vorstand d. Synag.-Gemeinde: _Rawitsch (3654 Bäckergeselle zum sofertigen Eintritt gefncht Michael Schuster, Mainz, Zanggasse 21. <3«66 8ür ein junges schöngewachs. Mädchen von 16 I., mit prima Schulzeugn. u. befand, i. Schriftlichen sehr gut bewand., wird in e. jüd. bess. Maarengeschälte Lehrstelle gegen freie Station gesucht. Eintritt sofort. Offerten unter 0. 684 an I. Kauffmann, Buchhandlg., Frankfurt« M. (159« Heirat!,. Einem tüchl. j. Mann, mit elwaS Vermögen, wird Gelegenheit geboten, in ein gutgehendes Schuhgeschäft Rheinlands ei«- zuheirathe«. DiScret. Ehrenlache. Ost u. 8. 0. 3629 an die Geschäftsstelle dss. Blattes. Anonyme Offert, werden nicht berücksichtig'. Salatöl. Me ne feinen Speiseöle, welche sich durch ihre unübertroffene Feinheit im Geschmack und blligen Preis auSzeichnen, versende in Korbkannen von 7 Liter Inhalt an. Für Wieder - v.rkäufer utn Hoteliers zu Fabrikpreisen. (3646 David Bauer, Eolonialw.- u. Dellcatessenhdlg., Frankfurt a. M. (A;n meiner Brod- und Fein- (\3 bäckerei kann ein J««ge in die Lehre treten. (365S H. Baumblatt, Bad K i s f i n g c n.

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