Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 39 (17.5.1897)
- Date
- 1897-05-17
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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der in befferen^Kreisen der Pfalz, Württembergs , Badens oder Frankens Berdindnngen hat, von gut fitnirte m Herrn gesucht. Gest. Offerten nnt.Nr. 2984 an die Geschäftsstelle dfs. Bl. Heirathsgesuch! Ein tüchtiger, hübscher und religiöser, jüdischer Kaufmann, aus guter, geachteter Familie, welcher ein eigenes, schönes Baarvermögen besitzt, wünscht sich mit einem hübschen und reichen Mädchen zu verehelichen- Den Vorzug erhalten solche, welche ein gutes, elterliches Geschäft als einen Therl ihrer Mitgift haben. DiScretion Ehrensache. Offerten unter A. L. 3063 an die Geschästsst. d. Bl. erb. /Lin junges Mädchen, wrtches das Kochen erlernte, sucht Stelle ZU Kindern od. ins Hans. Offerten unter 8. 8. 3050 an die Geschästsst. d. Bl. erb._ t/ebertragung einer Bäckerei *4 u. Eondiwrei m/gen Augen» krankhei', in einer Stadt von 300 jüdischen Familien, wo nur ein Konkurrent^ist, sowie sämmtlicher Back-, Ladenu. Matzenfabrik Einrichtung ist zu 600 M. zu haben. Antrsit nach Belieben. Offerten unter Nr. 3048 an die Geschästsst. d. Bl. /Line perfekte Haushälterin sucht Stelle in einem religiösen Hause, am liebsten bei einzelnem Herrn oder kleiner Farn'lie. Eintritt kann am 1. oder 15. Juli erfolgen. Franco- Off. unter Nr. 3043 an die GeschäflSst. d. Bl. /Llefucht für Frankfurt a. M. ™ eine tüchtige, streng-relig., iSrael. Köchin mit guten Zeugnissen. Lohn 20—25 Mark. Schrift!. Offerten mit Zeug, nißabschriften unter 2965 an die Geschäftsstelle bss. Blattes. 72? *n imT nrn -qri bb» '2 ' Eine hochachldare, religiöse Familie ist durch Krankheit und verschiedene andere SchicksalSschläge in die größte Noth gerachen. Der einzige Ernährer derselben, der Hausvater, selbst schwach und kränklich, ist daher nicht im Stande, Schwiegereltern, Frau und siebeir Kinder, von denen daS älteste erst 13 Jahre alt ist, zu ernähren. Die geehrten Leser dieser Zeitschrift werden daher freundltchst und flehentlich ersucht, ihr Schersietn zur Linderung der Noth dieser hartgeprüften Familie beitragen und deren herzlichsten Dank schon im Voraus entgegen nehmen zu wollen. Spenden zur Weiterbeförderung nimmt der Unterzeichnete bereitwilligst entgegen und wird über deren Empfang öffentlich quittirt. Spenden für die so segensleich wirkende Talmudthora- Schule in MatterSdorf, für die, wie mir von dort geschrieben wird, die Unterstützungen leider sehr spärlich fließen, bin ich gerne bereit, zur Weiterbeförderung entgegen zu nehmen und über den Empfang zu quittiren. M Rosenwald, emer. Lehrer, Iserlohn. Auch die Expedition ist gerne bereit, Gaben für obenstehenden Aufruf unter Nr. 2575 in Empfang zu nehmen und weiterzubefördern. In meinem Verlag erschien David Speiev, Historische Erzählung von S. Kohn, Verfasser von Gabriel. (Zwei Bände broch. Preis M 3.50.) ' DaS Erscheinen eines Werkes eines so beliebien Dichters, wie der Genannt", der erst anläßlich seines 70. Geburtstages von der gesammten jüdischen Welt und von den ersten nichtjüdischen literarischen Capazitäten so begeisterungsvoll gefeiert wurde, bildet stets auch in den weitesten Kreisen ein Ereigniß, namentlich und ganz besonders, wenn es sich um einen jüdischhistorischen Roman handelt, in welchem Genre der berühmte Belfasser des „Gabriel" widerspruchslos vollkommen unerreichbar ist. Auch in diesem seinem neusten Werke finden sich alle Vorzüge vereint, die seine Schöpfungen auSzeichnen. Eine hochanregende spannende Handlung, getreue Schilderung des Lebens während deS dreißigjährigen Krieges, lebendige Darstellung echter Gottesliebe und Glaubenstreue, Scenen voll dramatischer Wirksamkeit, vereinen sich zu einem Ganzen von vollendeter Schönheit. DaS Werk reiht sich „Gabriel", der den Ruf seines Autor? von Pol zu Pol trug, gleichwerthig und ebenbürtig an. A. J. Hofmann, Buchhandlung, Frankfurt a. M. /Ltn fleiß. Mädchen, t. Küche u. HauSarb. erfahren, geg. hohen. Lohn gesnGt Offerten unter L. 678 an I. «anffmann. Buchhanblg., Frank'urt a. M. (145c CEüt mein Getreide« u. Mehl- O gefchäft suche einen Lehrling auS achtbarer Familie. Kost u. Logis im Hause. L. Jansen, B oppard a. Rh. (3066 /Line Familie auf dem Lande sucht ein junges Mädchen (Jsr.), zur Erlernung der Haushalts ohne gegenfeit Vergütung. Off. u. 2982 an d. Geschäftsstelle ds«. Bl. /Lin 18jährige8 Mädchen. daS selbstständig kochen u. dem Haushalte vorstehen kann, s«cht Stellung als Köchin oder sütze der Hansfran. Offerten u. Nr. 3052 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. <Jjch suche zum baldigen Ein» <\3 tritt ein gebild., jüd. FräU lein, gesetzten Alters, welches un'er Hülfe eines jüng. Dienstmädchens meinen kleinen Haushalt selbstständig zu führen hätte und daher in Küche und Hausarbeit durchaus bewandert fein muß. DaS - selbe hat auch die Erziehung meiner beiden mutterlosen Kinder (Knaben von 6 bis S Jahren) zu übernehmen und muß befähigt sein, deren Schularbeiten zu beaufsichtigen. Nur in jeder Beziehung bestens empfohlene Personen auS guter Familie wollen sich melden. Philipp Löwenstein. Bocholt i. Westf.(217a Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen, d. bürgerlich kochen kann, wird sofort gesucht von Frau Adolf Rosenblatt, Regensburg. (215a /Luche per Anfang od. Mitte w Juli für mein Kurz-, Weißwaaren- und Putzgeschäft u. vortheilhastesten Bedingungen eine tüchtige, branchekundige u. gutempfohlene Berkänferin, eine erste Arbeiterin, die zugleich flotte Berkänferin sein muß; ferner zwei Lehrmädchen aus achtbarer Familie. (2983 WaarenhanS Rob. Kleirrrerrhagerr, Apolda i. Th. Paris. In einem streng-religiösen Hause finden junge Leute vollständ. Pension zu mäßigem Preise. Offert, unter Ch. 8. 9040 a. d. Geschäftsstelle d. B. f(2efud)t ein Schlachtergew selle bei (I6d Schlachter Pchwarz, Hamburg, Schlachterstraße. Minder von 4 bi- 13 Jahren n werden unentgeltlich ausgenommen im israelitischen Kinderkrankenhaus in Frankfurt o. M., Röderberg 10».