Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 35 (3.5.1897)
- Date
- 1897-05-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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662 süchtige- Mädchen f Küche und alle Hausarbeiten z. bald. Eintr. gesucht. Offert, unter W. 2615 an die Geschäftsstelle dsS. Blatte«. LrLulein (Waise), a. guter O Fam.. s. Stell, als Stütze od. z. Führung eines Haushaltes, auch b. Kindern. (2608 Off. erb. unt. ^Schlefierin* 40 postlag. Bingen a. Rh. Suche auf sofort einen!2Nw- Nur Unverheirathete woll. sich meld. bei (2605 M. Wagner, Fleischerei u. Wurstfabrik, Halberstadt. Unter Aussicht Sr. Ehrw. Herrn Dr. S- Auerbach. gür 8 Schulknaben von 6, 8 und 11 Jahren wird ein iSrael. Erzieher für Antwerpen gesucht, welcher d'r franz., engl., deutsch, und hebräisch. Sprache mäch.ig ist. Zeugn., Briefe u. Photographie an M TolkowSky, »iuö Ltereator 12, An rverprn. (2612 ALL r suche« einen aus dem 2anbe auSgebildeten, tücht. Detailreisendca zu engagiren. SamstagS ge^ schloffen. (2618 «ebrüder Reu-, Hofheim, Bayern. Aür mein Manufactur- und O Modewaaren Geschäft suche zum baldigen Eintritt euren Lehrling mit guter Schulbildung. Sabbat und Festtage geschlossen. Kost und Logi« im Haufe. Nur selbstgeschriebene Offerten werden berücksichtigt. W- ». Schloß, (2243 Gemünden am Main. Auche für meine Herrrn- >2 Garderobe verbunden mit Schuhwaaren einen Lehrling, sowie ein Lehrmädchen für Schuhwaaren, unter günstigen Bedingungrn, bei freier Station im Hause. (2611 Herrn. Cohen, Ruhrort. <^n jüd., geb. Fam. könn. j. <vj Mädch f. mäß. Preis in kurz. Zeit die Wirthsch. erl. Weit. Fortk. in Berlin gesich. Frau Kotz, Berlin 6. 22, Rosenihalerstraße 11/n III. (2625 Herzliche Bitte! Eine geringe, iSr. Familie auf dem Lande, der die Reparatur ihres alten, baufälligen HäuSchenS behördlicherseits angesagt wurde, bittet edle Spender um eine Gabe, damit die Reparatur kann bewerkstelligt werden. DH DUOm ’J2 Möge es '"ipn Allen wieder reichlich lohnen, die sich hierdurch erbitten lassen. Spenden wolle man unter Rr. 2590 an die Geschästsst. dsS. Blaues zur Weiteibeförderunq emsenden._ Innigste Bitte! Geliebte Brüder und Schwestern! Wer eine wahrhaft große niiJD üben will, der helfe einer braven, jüd. Familie, die durch viele Unglücksfälle derart in Noth sich befindet, daß sie nicht» mehr ihr Eigen nennt. Die während der Krankheit des braven Familienvaters entstandenen Schulden haben einen vollständigen Ruin des Vermögens herbeigeführt. Dem fleißigen Va er wird eS gelingen, seine Familie wieder 11222 ernähren zu können, wenn ihm einige Baarmittel zur Verfügung stehen. Spendet dazu Euer Scherflein, liebe Glaubensgenossen, und diese 15102 wird H"2rn sicher reichlich vergelten! Gerne nimmt die Expedition Gaben unter Nr. 2602 in Empfang, um sie weiterzubesördern. fCin ehrbarer, alter Mann t£/"T min p, der |eib|t in seinen früheren Verhältnissen sehr wohlthätig war, ist durch Schicksalsschläge in bedrängte Lage geraihen. Trotz seines eisernen Fleißes gelmgt es ihm nur kümmerlich, seine Familie zu er nähren. Da die Kinder durch gute Erziehung und Bildung sich besonders auszeichnen, so zog eine der Töchter die Aufmerksamkeit eines braven jungen Mannes auf sich, der ihr die Ehe versprochen, auch ohne Mitgift, und nur für die nölhige Ausstattung dem Vater die Pflicht auferlegend. ES wäre daher eine große Mizwoh, da der Mann nicht in der Lage ist, es herbeizuschaffen, daß unsere 2^> ’2’”ü das große Glück eines armen Mannes, dem eine glänzende Zukunft für sein Kind bevorsteht, begründen helfen und ist die ausübende Wohlthat an den richtigen Mann gebracht. Die Geschäftsstelle dieses Blattes ist gerne bereit, Beiträge unter Nr. 432 anzunehmen und msnerzubefördern. Hsn der hierseldst bestehenden A I. und B. Sachs'scheu ++ Stiftung ist die Stelle des Gtistsgelehrten, der zugleich die Funktionen des RabbinatSaffessorS bei der Synagogen-Ge. meinde zu versehen haben wird, zu besetzen. Das Gehalt beträgt neben freier Wohnung und Nebeneinkünflen 2000 Mk. pro Jahr. Bewerber von streng-religiösem und sittlichem Lebenswandel, welche tüchtige Talmudkenner und im Besitze einer nNlin mnn von anerkannt konservativen Rabbinern sind und auch die Fähigkeit haben, die nNlin zu versehen und den Voibereitungsunleiricht zum Eintritt in ein Rabbiner-Seminar zu geben, haben ihre Meidilngen bis zum 1. Juli d. I. bei dem Unterzeichneten Euratorium anzubringen. Die Btwerber müssen deutsche RetchSangehörige sein und dürfen das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Lissa i. Pr., 28. April 1897. (2634 Das Lmalorimn der A. I. Md $. Kluhs'slheu Stiftung. Soolbad Orb im K-kstrt. Streng Restaurant, auch Pension im Hause. (2596 Bertha Reis• /TtesUcht per sofort nach der Schweiz ein ordentliches, junges, starke» Mädchen, da» zu kochen versteht, putzen und waschen kann. Guten Lohn zu« gesichert. Off. u. Nr. 2632 an die Geschäftsstelle dsS. BlatleS. tVftegcn plötzlichen Sterbefalls des bisherigen wird für sofort ein in Küche u. Hausarbeit erfahrenes israelitisches Dienstmädchen gegen hohen Lohn gesucht. (2593 M Loew. Crefeld. Köniastraße 107. Unkäliserin-Gesuch. In meinem an Samst. und Feiertagen geschlossenen Mode-, Weißu. Kurzwaarengsch findet eine tücht. Verkäuferin, welche imDecorirender Schaufenster bewandert und aus anständiger Familie ist, per sofort dauernde u. angenehme Stellung. Offerten mit Salär - Ansprüchen bei freier Station nebst Referenzen erbeten. (2588 Adolf Deutsch, _ Marienbad s^eirath. Für m. Nicht,, angemehme Erschein., aus bochachtb. Fam., gebild., Häusl, u. fromm erwg., m. einer Mitgift von 20 Mille suche ich pass. Parthie. Ausführliche Offerten unt. A. 1097 befördern Haafenftein und Bögler A-G., Berlin 8. W. 19. DiScretion Ehrensache. (125b Quin gewandter, zuverlässiger ® junger Mau«, welcher bereits in einer Bunmatertatien- Handlung war, als Corre« fpondent gesucht. ll"'i nptc^ geschlossen. Gefl. Offerten u. 2623 an die Geschäftsstelle d. BlaiteS. wird ein Synagogen« diener, der im Stande ist, aushilfsweise vorzubeten, gesucht. Meldungen mit Angabe der persönlichen ^.-Verhältnisse sind zur Weiterbeförderung unter .Beamter 2620" an die Geschäftsstelle dsS. Blattes zu richten. Verantwortliche Redaction: Oscar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'schcn Hofbuchdruckerei-Acticn-Gesellschaft in Mainz.