Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 15 (22.2.1897)
- Date
- 1897-02-22
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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298 W »rommeS, jüd. Mädchen, O auS anständigem Hause, das Hausarbeit übernimmt u. auch kochen kann, wird zum 1. April c. gesttcht. Offert, mit GehallSansvrüchen an (1080 Rabb. Dr. Goldschmidt, KönigShlitte (Oberschlksien). Lehrerin. Gesucht zu Ostern eine de währte, geprüfte, jüdische Lehrerin, inSvesondere für französisch u Eng« lisch. Anfang-gehalt M 2000. Anmeldungen mit Zeugnitzabschriften und Angabe von Referenzen unter H. T. 77e befördert die Geschäftsstelle diese- Blatte-._ junger Mann, lö I. alt, i\3 der m t der Manusakturwaarcnbranche vollständig betraut ist, sucht Stelle P. sofort. Gest. Offen, erbeten an (llii I. Walter, Hechingen. non rnroj Zwei Knaben von 8 und 10 Jahren, Kinder gcschffdener Eltern, sind infolge der schlechten Erziehung seitens der Mutter der Gefahr der vollständigen Verwahrlosung ausgesetz'. Nur Trennung von der Mutter kann sie noch retten. Welcher edeldenkende Wohl häter bietet d'e Hand zur H lfdurch Uebernahme deS einen oder der beiden Knaben, oder durch Zuweisung d-r nöthigen Mittel zu deren Unterbringung. Selbst für einen guten Rath ist man dankbar. — Zuschriften erbittet (1096 Lehrer Waldbott, Spr yer a. Rh._ süchtige erfahr. Lehrerin m. gut. Zeugn. u. ausgez. Res. sucht Stell, in rel. Hause. Off. unt. 8. 1105 bef. die Geschäftsstelle dss. Blattes. £Pin Hand.lSmann auf dem «S Lande sucht einen jungen Mann, bei freier Kost und LogeS, der speziell den Viehhandel zu besorgen hätte. Hübsche Handschrift erwünscht. Spätere procentuelle GewinnbeiheUig. nicht ausgeschlossen. Selbstgeschriebene £ ff. unter B. B. 1094 sind an die Geschäftsstelle dss. Bl. zu senden. Herzliche Bitte an alle edeldenkende Glauvensbrüder. Ein Familienvater, mit Frau u. 3 Kindern, außerdem noch mit körperlichen Gebrechen behaftet, der früher bessere Tage gesehen hat, und stit 12 Jahren in eine schlechte, pekuniäre Lage gerarhen ist, infolgedessen sein Geschäftsu. Wohnhaus zwangsweise versteigert wurde, bittet edeldenkende Glaubensbrüder um einen milden Beitrag, da nit er wenigstens sein Wohnhaus, welches er augenblicklich zu einem sehr geringen Preise haben, zurückkaitten kann. Die Geschänsstelle dss. Blat es ist gerne bereit, Gaben unt. Nr. 1083 in Empfang zu nehmen u. weiterzubefördern. NB. hugniß zur Beglaubigung ist in d. Geschähst lle dsS. Bl. niedergelegt. Jsrael. Tochter-Pensionat und Haushaltnngs-Jnstitnt von Irau Kermine Keine, gegr. 1877 Dassel, Grüner Weg 29. gegr. 187V. Gleich wissenschaftliche wie praktische und gesellschaftliche Ausbildung junger Mädchen. Bor ügi. Res. Ausländerin zur Konversation im Hause. Aufnahme zu jeder Zeit. s!05» Aufruf. Die Synagoge „DPV’ rvs", das erste und größte jüdische BethauS in der heiligen Stadt, ein P.acht- und Monuimmal» Bau sondergleichen, welcher unserer Gemeinde sowie der heiligen Stadt zur Zierde gereicht, und von allen nach hier strömenden Touristen bewundert wird (auch Kön ge und Fürsten haben es nicht verschmäht, diese heilige Andachtstätte zu besuchen) hat seit dem 50jährigen Bestand durch Witterungsumstände stark g litten, besonders die hohe Kuppel er itt bei großen Regengüssen und Schneefällen starke Beschädigung; auch die innere Sculputur sowie die Holz« und Metall Ausstattung d. Synagoge erfordert, wenn sie n chr gänzlich rni ivt werden soll, einer gründlichen Renovirung. Die hochgewölbte Kuppel, durch welche zur Winterzeit der Regen trieft, muß, um vor Nässe geschützt zu sein, einen Ueberzug aus Ble platten erhalten, wie dies längst mit den Bethänsern aller andern Bekenntnisse der Fall ist, was aber einen Kosten» anfwaud von mehreren Tausend Francs erfordeit. Leider ist aber die hiesige jüd. Bevölkerung zu arm, um eine so enorme Auslage bestrei:en zu können, und der Boi stand hat hart pe mg zu kämpfen, um die hohen Bcleuchtungskosten und den Gehalt des Dienstpersonals d. Synagoge sowie der Cultusbeamteu aufzubringen Wir haben daher leider nicht die mindeste Aussicht zur Erlangung der nöihigen Mittel zur Renovirung. Schweren Herzens müssen wir uns somit an alle Edlen unseres Volkes wenden, uns durch eine Opferspende zur Erreichung uns>res heiligen Zweckes behilflich zu sein, und dürfen äe wahrlich überzeugt sein, damit einen höchst frommen und würdigen Zweck gefördert zu haben, wofür ihnen der reichste himmlische Lohn und Segen in vollem Maahr beschieden lein möchte, mm mm mn ins jmsN ftms nvny mm K*’33 UH7N. (1079 Der Vorstand der Synagoge .Beth Jacob" in Jerusalem: Aron Brnckenstein. CH. I. Eisenstein. W. AtlaS. Herren Confect Ein guter V mrctäui, d. seit '/, I. selbst. Leiter e. Fit. ist, vorh. in Oester. 9 I. serv., wünscht sich Pr. I.Apr.zuveränd. G.fl.ZusLr. u. «Tücht. Verkäufer 25", Reutlingen,Bahnpostrestaute (Württemberg). (1104 nrraiD torro* Ein Religionslehrer, d. fähig ist, Vorträge a. d. riDSri ntwn p?n »prer no ,n*w und ins’ IHN zu halten, zugl. Cantor in. angeuehm.Slimme, Kore, 47 I. alt, unverh., in geqenw. ungelünd. Stell., sucht sich zu verändern; bevorzugt dauernde Stell., ev. auch im Auslande. Etw. Kenntn. d. Franz. Event, a. als wqw. Ong.'Zeugn. zu Diensten. Off. unt. A. C. 1107 an die Geschähst. d. Bl. suche ein streng-relig., t\3 gebild., liebenSw. jungeS Mädchen zur Stütze u. Gesellschaft. Angenehmer Familienanschluß zugesichert. Baldige Off. erbittet (1093 Sophie Michaelis Jena, Detmold, Langeflr. 53. c>ücht. Schochet u. Hilfs- Vorbeter sucht in einer größeren Sradt Engagement. Offerten unter H. L 1091 an die Geschäftsstelle d. Bl. ^tzLeligionslehrer Cantor und Schochet sucht anderweitig Stellung Off. unter K. L. 1092 an die Geschäf sstelle d. Dl. /rin jüngeres Mädchen, daS «2, g,lt kochen kann und auch im Hauswesen bewandert ist, wird per Ende März gesucht. Offerten mit GehaltSansprüche sind zu richten au (1100 Ludwig Rothschild. Gailin gen in Baden. <Hu hiesiger Gemeinde soll die <0 Stelle eines praktisch-tüchtigen und bewährten strengreligiösen Schochetbesetzt werden. Gehalt 1200 Mark. Bewerber, die Qualifikation zum Borbeleramteund stimmlich begabt sind, werden bevorzugt und dürften später Aussicht aus höheres Einkommen haben. Eintritt baldmöglichst. Emden, 21. Febr. 1897. Der Gemeindevorstand: 1113) Jacob Pels. Verantwortliche Ncdaction: Oscar Lehmann in Mainz. --Expedition des „JSraelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'schen Hofbuchdruckerci-Actien-Gesellschaft in Mainz.