Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 35 (4.5.1896)
- Date
- 1896-05-04
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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703 Herzlichst dankend zeige ich den Empfang der nachstthendeii weiteren Gaben an. Es gingen bei mir ein für den armen Schnbmacher.' von B. Benjamin in Gievenbrorch 5 M., Marcus Meyer in Eschweiler 9,25 M., Lorius Nnger in Berlin 3 M-, W. S. in Mülheim 5 M., W ttwe Meyer in Berlin 501)?. Allen freundlichen Gebern, welche ihr Scherflein zum Dan deS HaufeS für den armen israel. Schuhmacher beigesteuert haben, spreche ich hiermit im Namen derselben den herzlichsten Dank auS. Nachdem es mir gelungen ist, eine Miethswohnung für ihn hier im Orte zrr stnden, ist das alte Häuschen welches ein zufallen drohte, abgerissen worden. An demselben P'atze wird das neue erstehen. D:e Grundmauern fr d bereits fertig gestellt, Holz, Steine und sonstiges Bm material angetanst. Leider ist aber das Herbeischafsen des Baurrra'erials mit großen Kosten verknüpft. Die hiesigen Bauern hätten gerne alles unentgeltlich herbeigefahreu, aber die Maulitnb Klauenseuche ist inzwischen in hiesiger Gegend ausgebtochen und das Fuhrwerk beschränkt. Nun muß das Hetbeifahren dn-ch Psirdefuhrwerk besorgt und teuer bezahlt werden. Es kommt ar:ch sonst noch manches hinzu, woran wir erst garnicht gedacht, so daß immer noch 500 — 800 M. fehlen. Schulden zu den schon bestehenden noch hinzrinrachen, geht nicht an. Außerdem fehlt es an den uölhigeu Hausgeräthen: T'sche, Ofen, Betten, u. s. w. Ich möchte mir daher erlauben, nochmals im Interesse des a'men Schuhmachers die Mildthätigkeit der Leser anzurufen. Es würde mir selbst zu großer Befriedigung gereichen, wenn ich das begonnene Werk auch zu einem guten Ende führen könnte. Hoffentlich hat meine Bitte nochmals Erfolg. Rückeroth (Unter-Westerwald, Post SelterS), 28 April. K. Kühler, evang. Pfarrer. Herzliche Bitte! In dem Dorfe Oberbieber bei 'Neuwied nährt sich ein kinderreicher jüdischer Familienvater nothdürftig vom Anur d Verkauf von Lumpen und Knoche». Das HanS, in welchem er bis heute zur Miethe wohnt, ist verkauft. Wegen feines Enveibes kann er keine andere Wohnung bekommen. Durch gute Menschen, milde Gaben ist es ihm möglich geworden, einen kleinen Bauplatz zur Errichtung eines Hänschens zu erwerben. Nun wendet er sich durch dieses an mildherzige Glaubensgenossen und bittet eine Beisteuer zum Bau dieses H^useS. Die Unterzeichneten unterstützen diese Bitte dringend. Sie sind auch gerne bereit, — weil sie von der Dürftigkeit und Würdigkeit der Familie unterrich'et sind, — milde Gaben zu diesem Zwecke dankend in Empfang zu nehmen. Jul- Ransenberg, Lehrer in Neuwied. I. Teligmann, Vorsteher der Synagog.-Gem. in Oberbieber. Feld, evang. Pastor zu Niederbrber. Die Richtigkeit der Unterschnften bescheinigt 1785) Vorsteh-r Freund. Steiermark. Cnrort (xleichenberg* Steiermark. 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