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Der Israelit · 1896-04-16 · Heft 30 (16.4.1896) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 30 (16.4.1896)
Date
1896-04-16
Page
– (sequence 17)
Language
German
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XXXVII. Jahrgang. Iioeite Beilage M M 30 des „Jsrntlit“. Literarischer Wericht in; '“'2 D’j’tPNin p^ipon *e 7j: :pnc p*n;r mbin 1GC . t< p7n cwt'2 pcy' Geschichte Israels aus den. Urquellen neu und selbstständig bearbeitet von V. Jawitz, Jerusalem 1. Bd. Vom Uranfang bis zu Ende Sauls. Preis M. 1.25. Selbstverlag des Verfassers. Eine unmittelbar aus den Quellen geschöpfte, in jüoischeni Geiste gehaltene jüdische Geschichte besitzen wir leider noch nicht, trotz des Aufschwungs, den die sogen, jüdische Wissenschaft seit Decennien zu verzeichnen hat. Die bisherigen Bearbeitungen der Geschichte Israels lassen das Bedürfnitz nach einer wahrhaft jüdisch gedachten, empfundenen und geschriebenen Geschichte unseres Volkes noch lebhafter empfinden als der früher fast gänzliche Mangel jeder historischen Darstellung. Wir begrützen daher mit lebhafter Freude den vorliegenden ersten Band dieser neuen Bearbeitung der Geschichte unseres Volkes. In feinem tresstichen Vorwort hat der Verfasser die ihn leitenden Gruudsätze feiner Geschichte fkizzirt, die eine Frucht dreiundzwanzigjährigen Studiums ist. Man stellt aus dieser Darstellung, daß der Verfasser vollständig fein Material beherrscht, daß ihm die bisherigen Behandlungen der jüdischen Geschichte mit ihren Mängeln und Vorzügen bis in die kleinsten Details bekannt sind, und daß ihm ebensowenig die Schwierigkeiten unbekannt sind, welche eine Darstellung unserer Geschichte zu überwinden hat. Daß die Geschichte in der heiligen und nicht in stner anderen Sprache geschrieben ist, halten wir eher für einen Vorzug als für einen Mangel derselben. Wir glauben nämlich an einen wirklichen Werth des jüdischen Geschichtstudiums nur bei denjenigen, welche mit unserer Literatur bekannt sind und bei welchen diese Kenntniß nun das Verlangen weckt, das Leben der Träger unserer Geschichte kennen zu lernen. Diese Vertrautheit mit unserer Sprache und Literatur regt zur Kenntniß der Geschichte an. Die Kenntniß der jüdischen Geschichte ohne Kenntniß der heiligen Sprache, ihrer Literatur halten wir dagegen für unfruchtbar und nicht geeignet jenen Enthusiasmus zu wecken, von dem Göthe sagt, daß er der beste des Geschichtsstudiums sei. Wir bedauern, daß der Rahmen eines literarischen Berichts für eine Wiedergabe der Gesichtspunkte, welche den Verfasser leiteten, zu eng ist und müssen daher auf das Buch selbst verweisen. Die Gesichtspunkte finden sicherlich die Billigung aller derer, welche ein auf traditionellem Boden stehenden, von unverfälscht jüdischem Geiste durchwehten Geschichtswerk das Wort reden. Die einzelnen Ausführungen mögen yie und oa discutabel sein, aber dieselben widerstreiten nirgends der Geschichtsauffafiung des historischen Judenthums. Auf diese Details näher einzugehen, wird sich beim Erscheinen der folgenden Bände hoffentlich recht bald die erwünschte Gelegenheit bieten. Jeder Piece der Geschichte Israels stellte dem Darsteller ihre eigenartigen Schmierigkeiten entgegen. Der vorliegende erste Band, welcher die Geschichte von ihrer Urzeit bis zu Sauls Regierung enthält, ist reich an solchen Schwierigkeiten, die der Verfasser in den meisten Fällen, Dank feines seinen Takts bei der Erklärung der Bibelstellen und durch die fortwährend.', sorgfältige Berücksichtigung der lieber; Lieferung unserer Weisen, vielfach in ungezwungener, oft geradezu meisterhafter Weife bewältigt hat. Von der Reichhaltigkeit des Inhalts kann man sich durch die bloße Auszählung der einzelnen Abschnitte und der zahlrKchen sie begleitenden 'Roten, welche formvollendete Monographien bilden, einen Begriff machen. — Wir lasten hier einige dieier Titel folgen: 7N~P IL'IL , r.‘2N PC'pC , D'CP"- T'NH rvtrso , p'rnrr rcrn 72- , nsrc rrnn , p-icn -n , cnucc — .ncvcn rrz'jo ,rii>r2:n nnn , c'ceppi .crrzüs* nncrc pccc "PC ein ,C':c7c psn 'CP' CpC’PlPE: 'PC P'P , J>*:2 Du22 ppm ,7C'pPP CCN7C ,nT'CP nc\sn ,*pv ptdc , rrcs.v *e*2 ">nccn . pnp crvoN p'pp ,, pppri nsran , 787PC c'P'Dri mi2y rrswi üz’p'arci c'pn7 , 7x7pz C'pn ''in , 7n~pc ncN'rcn vrr . 7,'p ncyc , cccccpi Hüne ,t:;p 'pp »cnsoa ,mPm mrren rp'pn ,tppn 'pp -py nnc r~np/ r.'C\N~ ,'vpnn-rcc .n'cn p- ”> ps2i 'pp nmyn pupp pc'' cp rrrrr n»2?r tit 'pp chn rc'c 7ds ,c'cctpi 'd* 7> ip'.pp njn ,nnnnNt rn'nn . 7'^ r,'2 Cm ,pt£»!25£» C'7'lp nnü' T1J , HyCP CPDt Auch genealogische und andere Tabellen sind dem Werke beigegeben. — Das bisher ermähnte dürfte genügen, um dasselbe allen Freunden der jüdischen Literatur wärmstens zu empfehlen und der Fortsetzung des groß angelegten Werkes mit lebljaf; teilt Interesse entgegen zu sehen. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Hannover, 14. April. Eine Entscheidung des Bezirksausschusses, nach welcher die Berufungsklage des Herrn Landrabbiners Dr. Gronemann gegen den Magistrat wegett Heranziehung zu den städtischen Abgaben für 1895'9t; abgewiesen wurde, hat als

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