Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 3 (9.1.1896)
- Date
- 1896-01-09
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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Jahrgang. Iweitr Beilage M M -3 -es „Israelit". Literarischer Bericht. o»-ex yroT 'd rrtfxna D’Tbd rBbiyo onpn Dnna a'iix'2 vip'?' wm »oyo D'J'B’ onsDO nmn *>31 .onpoi onem »bo nana nr« ny.n ntrx .oy»r» o'anao oji rxison ynun 0*~s>x »anno ^xns" mo bnan tindh ann ^j.n» nxnnxr p*pn n"axn Vnn idid Vbtb 'n ova .(p"B^ nrnn vpxo) 8. 73 Bl. Die vorliegende Schrift ist das posthume Werk eines in der Blüthe des Lebens Hingeschiedenen hochachtbaren Rabbiners, der es sich bei Abfassung derselben zur Aufgabe machte, besonders ansprechende Erklärungen zu Bibelstellen und darauf sich beziehenden hagadischen Aussprüchen zu sammeln, und sich, soweit aus den nun erschienenen Collectionen zu mwoa 'd ersichtlich ist, durch die Art und Weise, in der er diese Aufgabe gelöst, ein großes Verdienst erworben hat. Der Verfaffer *>"» war ein ebenso bedeutender Kenner des halachischen als des hagadischen Schriftthums, wodurch er, obgleich d:e Erklärung des nnwna 'd selbstverständlich vorwiegend hagadischen Gehalts ist, doch auch aus halachischen Werken, wie z. B. rsjn »Vya 'd des n-axn.;nn oti zu Sanhedrtn, 'nx ys mr, *pv ynai n*w *xnnyov ar nBio onnnrw, nBw anan"uy, x#,»nnon*ir ,mpon *d seines Vaters, '"i ibid iodit '1 yixjn höchst werthvolle Erklärungen angeführt hat. Sein Hauptaugenmerk hat der Verfaffer darauf gerichtet, Erklärungen aus seltenen Schriften weitere Verbreitung zu verschaffen; es finden sich daher in dieser Schrift Exzerpte aus den Werken des R. Moscheh Almoschnino, R. M. Albilda, aus jnr •px nein dvu nox, d^ex des R. CH. d. Asulai, aus pzn nnxBn xn myv. *van pr u. a. Ferner hat der Vers, aus manchen noch unedirten Manuskripten Erklärungen angeführt, und besonderer Dank gebührt ihm für die ausgezeichneten Erklärungen, die er von seinem Großvater x"an nÄwSya px:n reproduzirt hat; dieselben waren bisher noch nicht gedruckt und waren dem Vers, nur dadurch bekannt, daß er deffen Schüler war. Auch der Gebrauch, den der Vers, -"rn in dieser Schrift von den halachischen und hagadischen Werken seines Vaters p"pn v"ni n"ax pxn '"0 rpxB macht, ist ein sehr verdienstliches; denn, wenn auch diese Werke die ihnen gebührende Verbreitung gefunden haben, können doch viele darin sich befindende trefft che Erläuterungen durch vre rn dieser Schrift gegebenen Hinweisungen noch weiteren Kreisen bekannt werden. Obwohl der Vers., wie bereits erwähnt, in dieser Schrift es sich in erster Linie zur Aufgabe machte, durch eine Sammlung bereits vorhandener Erklärungen das Verständntß dunkler Brbel-, Talmud- und Midrasch-Stellen zu fördern und hiebei, wie am Emgange bemerkt wird, sich von einer Anschauung des 5"pwtbid ann byapxjn n^unmxo leiten ließ, der in n"sp *wn n"» pbn durch die Bemerkung na »^ 'i owxn.n nan p'nyv x^x »jj*x dx den großen Werth einer zweckmäßigen Zusammenstellung der Lehren früherer Autoritäten hervorgehoben, hat er doch auch durch seine eigenen an manchen Stellen eingestrcuten Erklärungen anerkennenswerthe Beiträge zur Exegese geliefert. Jeder, der sich mit dem Inhalte der vorliegenden Schrift vertraut macht, wird es gew'ß als einen großen Gewinn für die exegetisch.homiletrsche Literatur betrachten, wenn die folgenden Theile! dieses auf die ganze Brbel sich ausdehnenden Werkes bald erscheinen würden. Der oben genannte erste Theil ist bei Sr. Ehrwürde» Herrn S. S o fe r, Overrabbiner, Paks pr Budapest für 50 kr. zu beziehen. — e— Zeitnirgsuachrichterr und Correspoudenzei?. Deutschland. Schlettftadt i. E., 22. Dez. Der Kaiserliche Statthalter, Fürst Hohenlohe-Largenburg, der gestern m'\ -B *p "v mit dem Schnellzug 12 Uhr 16 Minuten hier in unserer hübschen unterelsaffischen Kreisstadt eintras, dem von allen Setten ein wahrhaft begeisterter Empfang zu Therl wurde, unterließ es auch hier nicht, trotz seines hier nur fünfstündigen Aufenthaltes, unserer ihm zur Ehre von innen und außen mit Tannengrün, Fahnen und Guirlanden auf das Schönste dekortrten Synagoge einen zehn Minuten langen Besuch in Begleitung des Herrn Bezirksprästdenten v. Freyberg, Staatssekretär v. Puttkammer, Unterstaarssekretär Zorn v. Bulach, Grafen v. Zepltn und Major v. Grote, abzustalten. Am Eingänge der Synagoge, wo der Rabbiner. Herr Wohl und die Synagogenverwaltung den Fürsten empfingen, hielt zuerst der Rabbiner eine Begrüßungsansprache, die mit den Worten inxita nrx inai ^xaa nnx 712 begann, und in welcher er für den hohen Besuch in seinem Namen, wie im dem aller zu seinem Rabbinate