Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 36 (1895)
- Issue
- Heft 42-43 (28.5.1895)
- Date
- 1895-05-28
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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796 Israelitischer Stellenvermittlungs-Verein zu Hamburg. (Nebenstelle: Frankfurt a. M, Gchwauenstr. 6,) Wir suchen Bewerber: Nr. Stellung. Mo? Branche. Fähigkeiten. Gehalt. Antritt. 674 tücht. Reisender Süddeutschld. Manufacturw. en gros 2000 M. bald 882 do. do. do. Schirmfabrik. Branche kenn. n. Bereinb. sofort 896 do. do. do. Tuch u. Buxkin kennen do. bald 925 do. do. Bayern Fournierbranche do. sofort 927 do. do. Thüringen Eisenproducte do. 940 CommiS Hannover Lotteriebranche kennen 1500 M. 942 Reisender Bayern Cigarren eu gros kennen 13/1500 945 Verkäuferin. Süddeutschld. Kurzwaaren kennen 4/500 f. St. 1. Juli. 946 Reisender do. Weinhandlung n. Dereinb. sofort 947 Detailreisenber. Hannover Manufacturw aaren 4/500 f. et. 1. Septbr. .949 Expedient. Schlesien Eisenwaaren polnisch kenn. n. Bereinb. 1. Juni. 951 Verkäufer OstsrieSland Manufacturw. kennen do. sofort. Lehrlinge für alle Branchen gegen Vergütung oder frei Kost und Logis. (2974 Für gut empfohlene Bewerber aller Brauchen bitten wir die geehrten Herren Prinzipale um baldigste Aufgabe fernerer Baeanze». Die Vermittlung ist kostenfrei. Haushälterin. Alleinstehendes Frl., g. Familie, 35 Jahre alt, mit gründliche« Kennt«, in f. Haushalt, Küche und Haudarb., an Thätigkeit gewöhnt, sucht selbst. Stelle, zu älteren Herrn oder in Familie, wo die Hausfrau fehlt, am liebsten in Süddeutschland, prima Zeugnisse u. Referenzen. Offerten unt. Nr. 2972 beförd. d. Exp. dsS. Bl. «ür ein sehr schönes, fein geö bildeteS und sehr tüchtiges Mädchen, 30 Jahre alt, auS guter Familie, mit etwas Vermögen und einer sehr schönen Ausstattung, wird ein tüchtiger Viehhändler, mit etwas Vermögen, als Theilhaber in ein gutgehendes Viehgeschäft einzuhetrathen gesucht. Wittwer ohne Kinder nicht ausgeschlossen. Gest. Offerten unt. Nr. 2978 teförd. d. Exped. d. Bl. FLiusach gebild. Frl., wel- ^2^ cheS die bürgerl. Küche selbstständig besorgen kann, auch etwas Hausarbeit mit übernimmt, gesucht. Geschwister Aronheim, Schalke in Wests. (315a fot i — in einer Wurstlerei Stellung als angrhenderMetzerbursche.SamStag geschloffen. Offert, unter K. 2768 an die Exped. d. Bl. Erklärung! WaS die Berichtigung in Nr. 36 Ihres geschätzten Blattes anbetrifft, so habe ich mich wirklich gewundert, wenn jemand sich so sehr gekränkt fühlt, und eS als eine gewisse Herabwürdigung seiner Person betrachtet, wenn ein annonymer Berichterstatter öffentlich in einer Zeitung die Erklärung abgiebt, der betreffende Beamte sei weder Obercantor, noch gehöre derselbe der orthodoxen Partei an. Wenn mir dieses passirt wäre, würde ich im Gegentheil auch keine Stunde gezögert haben, öffenltich zu erklären, der Mann habe vollständig Recht, wenn er sagt, ich sei kein Obercantor, aber ich komme meinen religiösen Funktionen pflichtgetreu und gewissenhaft nach, obgleich ich der streng orthodoxen Partei nicht angehöre. Außerdem erkläre ich hiermit auf mein Ehrenwort, daß ich weder der Verfasser dieser Artikel, noch direct oder indirekt bei dieser Sache betheiligt bin. WaS den Artikel in Nr. 89 Ihres geschätzten BlatteS anbetrifft, so wurde vor ca. 3 Jahren von einem College» dem wohllöblichen Vorstande ein Antrag gestellt, ihn zum ersten Cantor zu ernennen, der damals einstimmtg von dem Repräsentanten-Collegium abgelehnt wurde, und hat der Betreffende aus Ehrgeiz seine Stelle deswegen aufgegeben. Da mir solch ein Antrag seit der Zeit ganz unbekannt ist, so hat mich die Erwiederung in Artikel Nr. 39 ganz kalt gelassen, weshalb ich dieselbe ganz ignorire, da der Artikel ohne Genehmigung der Repräsentantenmitglieder erfolgt und nicht von allen drei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet ist. Ich habe von meinen Vorstands- und Repräsentantenmilgliedern, während der 14jährigen Amtsthätigkeit nur eine sehr gute Meinung gewonnen, und hoffe ich, daß so lange ich als Cantor hier fungire, ein von irgend einem Gemeindemitgliede gestellter Antrag, mich ohne jegliche Veranlassung zum zweiten Cantor zu degradiren, von den Repräsentanten, sowie von den Vorstandsmitgliedern abgelehnt werden wird. I. Grünstein, Cantor. 2971 Düsseldorf. Für jüd. Fmlllku. Für eine jüngere, alleinftehende u. bedürftige jüd. Frau mit Sprachkenntnissen, in allen Hausarbeiten erfahren, wird ohne Oehaltsansprüciie «Stellung als Hilfe in der HanSwirthfchaft oder im Lade« oder als Aufsichtsperson zu Kindern rc. gesucht. Gefl. Off. W. L. B. 2948 beförd. d. Exp. d. Bl. Auskunft ertheilt auf Wunsch Sr. Ehrw. Herr Rabb. Dr. Kahn, Wiesbaden. (2948 Inhaber einer Schuhwaaren- (%J Fabrik wünscht behufs Verheir. die Bekanntschaft eines relig. erzogenen hübschen Mädchens mit einer Mitgift von 50 — 60,000 M. zu machen. Vermittler verbeten. Off. u. K. T. 23 a. d. Erp. d. Beil. Tagebl., Berlin erb. (213a /£in tüchtiges, religiös. Mädchen, welches daS Kochen versteht und die häuslichen Arbeiten übernehmen kann, wird für ein älteres, kinderl. Ehepaar gesucht. Offerten mit Gehaltsansprüchen erbittet sich Lehrer Strauß in BraunSbach (Württemberg.) (2977 Lehrstelle- Gesuch. Für einen Anverwandten — Schüler der hies. Oberrealklasse, tüchtig in allen Fächern, ein guter Stenograph (Gabelsb.), am Schluffe des «Semesters im Besitze der Berechtigung zum Einj.-Freiwilligen suche ich per Mitte Aug. d. I. in einem größeren kaufmännischen Geschäfte — SamstagS u. Feiertage geschloffen, Kost u. Logis im Hause — eine passende Lehrstelle. Anträge erbittet sich in gefl. Bälde. N. Hühnlein, Lehrer, Schw.-Hall. (2976 (\n meinem Hause finden cO Knaben, die die hiesigen vorzüglichen Schulen besuchen wollen, gute Pension. Zugleich erhalten sie fördernde Nachhilfe, sowie Unterricht im Hebräischen. Referenz: Herr- Rabbiner Dr. I. Hildesheimer in Berlin. (2985 Dr. A. Ackermann, Rabbiner, Brandenburg a. H.