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Der Israelit · 1895-02-25 · Heft 16 (25.2.1895) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 16 (25.2.1895)
Date
1895-02-25
Page
– (sequence 15)
Language
German
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315 Konfection. Geb. Dame, 23 Jahre alt, durchaus perfekt im Zuschneiden, Maßnehmenu.Anprobiren, im Stande ein Atelier zu beaufsichtigen, sucht bald Stellung. Gefl. Off. unt. 0. P. 1141 besörd. die Erped. dss. Bl. fäin gebildeter junger Manu, 32 Jahre, siit 10 Jahren mit einem Export-Geschäft in einer Provinzialstadt Westpr. selbstständig, welcher durch eigene Kraft ein Baarvermögen von mindestens 40 Mille erworben, sucht ein junges, gebildetes Mädchen, welches Sin« für Häuslichkeit hat, behufs Verheirathung. Schadchen verbeten. Off. (mit Photographie bevorzugt) unter K. 920 bef. die Erped. d. Bl. DiScretion Ehrensache. /gesucht auf's Land ein Mäd- ^2/ chen für Küche u. Hausarbeit. Offerten unter B. 1070 beförd. d. Exped. d. Bl. t^ür unser Baumaterialien-, Holz-, Getreide-, u. Dünger- Geschäft suchen eirrenLehrling mit guter Schulbildung (1126 D. Bär u. Comp. (Inh. Julius Abraham) S i e g b u r'g. (junger Mann, mos., gebilde- <0 ter, tüchiiger Kaufmann, aus orih. geachteter Familie, sucht passende Parlhie, welche ihm Gelegenheit bietet, in bestehendes Geschäft einzuheirathen Getreidebranche bevorzugt. Gefl. Offert, unt. Chiffre 1121 beförd. d. Exped. d. Bl. 6uche per 1. April für mein Kurzwaarenu. Futterstoff- Eklgros-Geschäft, Samstags u. iSr. Feiertage geschloffen, einen Lehrling mit', guter Schulbildung uiLer günstigen Bedingungen. Offenen unt. W. 534 beförd. I Kansfmann, 8u4handl Frankfurt a.M.(33e Qjl^ir suchen für unser Exporl- ^4? Geschält einen durchaus fähigen, mit guten Schulkenntnissen versehenen jungen'Mann, als Lehrling. (1062 Samstags u. Feiert, geschloffen. Gebrüder^Waffermann, Frankfurt a. M. /jTltn arbeitfames, proberes, iSr. Mädchen für Küche u. Hausarbeit in einem kinderlosen Haushalte RegierungS - Bezirk Düsseldorf gesucht. Off. unter Chiffre^ 1057 beförd. d. Exped. Bockenheim-Frankfurt a. M. Sanatorium für iSraelit. Nervenleidende — Wafferheilanstalt. — Electrotherapie. — In der Nähe eines hübschen WaldeS. — Am Fuße des Taunus. — Arzt im Haufe. — Bei comforrabler Einrichtung mäßige Pensionspreise. Näheres enthalten die Prospekte. (4268 Dr. tne<l. Sioletibanw» in g. M. Aufruf. Die schlimmste Brandkatastrophe, welche seit langer Zeit in Westrußland vorgekommen ist. hat eine Nachbarstadt von Memel, die russisch jüdische Stadt Plunjan betroffen. Die Stadt, welche nahezu 5000 Seelen zählt, ist auf einen verschwindeud kleinen Theil nirdergebrannt. Abbrennen bedeutet in Rußland Existenzvernichtung, denn Mobiliarversicherung gibtS dort gar nicht und von den Grundstücken sind nur sehr wenige und diese wenigen nicht zum vierten Theil des WertheS in die StoatSversicherung ausgenommen. Bon etwa 3000 unglücklichen Menschen hat Niemand mehr Brod zu essen, Kleider anzuzühen und ein Obdach, um sein müdeS und verzweifeltes Haupt nlkderzulegen. Glaubenrhrüder! „Entziehet Euch nicht denen, die Eures Fleisches sind." Gebet rasch und reichlich, um die Noth der Unglückliche-, zu lindern, Gott wird es Euch vergelten hundert- und tausendfach, Euch und Euren Kindern. Memel. 13. Juli 1894. Das Hilfs Comite für die abgebrannte Stadt Plnnjan. Rabbiner Dr. Rülf, Vorsitzender. S. Bloch. Moritz Cohn. A. Eisenstädt. Oscher Hurwitz. M. Millener. I. M. Schapiro. H. Schleß. Dieser Ausruf wurde im Sommer schon allenthalben verbreitet. Trotz reicher Spenden konnte jedoch die große Noth nur wenig eemildert werden. Jetzt bei der strengen Winterkälte brechen die kaum vernarbten Wunden auf's Neue auf und ist die Norhlage der Abgebrannten nunmehr noch größer als zur Sommerze't, birrct nach der Katastrophe. Spenden zur Weiterbeförderung nehmen die Un'erzeichneten entqegen. Nathan Bamberger, DistrikrS Rabbiner, Würzburg, Dr. I. Bondi, Rabb. d. iSr. Religions-Gesellschaft, Mainz, L iepman PH. Prins, Frankfurt a. M., Oscar Lehmann, Mainz. Knaben-Pcnsionat Direct. Berger Mainz. DaS Institut ermöglicht seinen Pensionären, die hiesige höhere Schulen besuchen sollen, durch gewissenhafte Leitung in der Freizeit und sorgfältige Neberwachung der Schularbeiten ein regelmäßiges Aufsteigen in die höheren Klassen und Erreichung der Berechtigung zum Einjährig - Freiwtlligendienst, ohne ein Examen ablegen zu müssen. Gründliche Vorbereitung für alle Gymnasial- und Realschulklassen, zur Prüfung für den Einjährig-Freiwilligendienst, sowie für den kaufmännischen Berus durch rasch fördernden, den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen genau angepaßten Einzel-Unterricht. — Feine Erziehung; beste Referenzen. Für Ausländer beste Gelegenheit zur raschen Erlernung der deutschen Sprache. ns Prospekte auf Wunsch gratis und franco, ns uche für eine Verwandte weg. n Mangel an Herrenbekanntschaft ein u passenden Geschäftsmann. Nur solche Offerten werden beantwortet, die ernst gemeint sind, u. E. L. 1094 an b. Exped. d. Bl. erb. ine gebildete Dame, Ende 30, ohne Anhang, sucht bei bescheid. Ansprüchen Stellung zur selbftständ. Führung eines rituellen Haushaltes. Vorzügl. Referenzen. Off. unt. I). R. 1145 besörd. die Exp. d. Bl. Gesucht eine tüchtige, ehrbare Haushälterin gesetzten Alters zur Leitung eineS Haushaltes. Offerten sab B. 1148 an d. Exped.Fld. Bl. ür einen kleinen'Haushalt in Westfalen, wird zur Stütze der Hausfrau ein junges Mädchen gesucht. Öff-rten^unter Nr. 1139 bef. d. Exped. d. Bl. f£»tn iSrael. Mädchen, welches in besserem Hause gewohnt hat, gut kochen kann und alle häusliche Arbeit gründlich versteht, .wird in kleinem Haushalt per April gegen hohen Lohn gesucht. Fra« A Hirtz, Aachen, Wilhelmstraße 87. (90a Stelle7eineS"C«lst«S- ** beamten als Stell* gionSlehrer, Borbeter u Schächter soll zum 1. Mai eveml. 1. Juli d. I. wieder besetzt werden. Festes Gehalt 950 Mk. und Nebeneinkommen. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Z^ugniffe melden bei dem (79a Vorstand der Synagogengemeiade z« Renwedell. (Ein gut erzogenes, iörael. Mädchen, 15 Jahre alt, sucht in einem Geschäfte, daS an Sabbat u. Feiertugen streng geschloffen ist, ein Engagement als Lehrmädchen. Branche ist einerlei. Näheres zu erfragen bei Hermann Heinemann in WormS. (1112 oaaaaoaaooaoaaaaa Anzeiger für Landesproducte und Colonial* waaren erscheint am 5., 15. und 25. jeden MonatS^u. wird in hoher Auflage gratis u. franco wechselweise an wett über 100,000 Consnmenten als: Delicateß- und Colonialwaarenhandlungen, Fisch-, Butter- und Käsegeschäfte, Consumvereine, Osficier-CasinoS, Cantinen und Menagen, Hotels und Restaurants rc. rc. gesandt. Inserate haben hierdurch den größten Erfolg und kosten die 4 gespaltene Petitzeile 30 Pfg. Expedition: Mainz,^Schottstraße 2. Probenummern gratis und franco.

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