Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 55 (1915)
- Issue
- Heft 51 (9.12.1915)
- Date
- 1915-12-09
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2446951-2448506-2448556--67870-2488786- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
&HWIEUT 2£u3kK$ M 51. fnmhflwt a. M., den 9. Dezember 1918. 2. Debet 8676. M 51 Der „Frankfurter JSraeltt" wird mit dem JSraelit" abonniert? Abomrement für beide Blätter zusammen Mk. 1.5V vierteljährlich (Inland). Inserate im „Frankfurter JSraelit" kosten 38 Pfg. für die sechsgespaltene Eolonelzeile; Rabatt nach Tarif. Kntzntt. Die Woche. 1. Chanukahfeter im Mekor Chajim. 3. Soldatennachmittage. 3. Veranstaltungen in der Jüdischen Arauenvereinigung. 4. Chanukahfeier im Siechenhause. — Bereinskalender. — Gebetzeiten. »»»sv««L«s«vs«sves««s«svvs««««»»» I Me Woche I ■1 IS tmuwmwemsaemmBÖmäuosmsemBnmn^mmmmi HßannKaßfeier im Mekor H-ajlrn. Im Zeichen -es Chanukahlichtes stand die letzte Freitagabendzusammenkunft des Mekor Chajim, zu der sich neben den Stammgästen viele ältere Freunde des Vereins und eine größere Anzahl jüdischer Soldaten aus hiesigen Lazaretten einfanden. Außer dem Lichterglanze der prachtvollen Menorah, die übrigens auch beim Vortrage am Sonntag ihre Lichtwirkung ausübte, wiesen auch andere Dinge, geistiger und kulinarischer Natur, aus den erhöhten Charakter -es Abends hin. Vor allem die Reden der Herren Dr. Joseph Breuer, -er tiefe Gedanken in schöne, zündende Worte kleidete und Redakteur Schachnowitz, -er, getreu feiner Art an diesen geselligen Abenden, einen launigen Ton anschlug und mit gutem Humor gewisse unangenehme Begleiterscheinungen des Krieges als mit jüdischer Denkart unvereinbar geißelte. Beifall fand auch ein humoristisches Kauplet des Herrn Manfred Emanuel. Man wird im Interesse der Jugend dem unermüdlichen Vorstand des Vereins, der der Institution der Freitagabendzusammenkünfte soviel Liebe und Sorgfalt widmet, aufrichtigen Dank wissen. SotdaLeuuachmtttage. Auf Einladung -er A. I. Jugend gruppe fand sich am letzten Samstag in den Vereinsräumen eine ansehnliche Anzahl in hiesigen Spitälern befindlicher jüdischer Soldaten zur Pflege soldatischer und jüdischer Kameradschaftlichkeit und Geselligkeit ein. Mehrere Herren des Vorstandes waren anwesend und entledigten sich der Ausgabe der liebenswürdigen Gastgeberin bester Weise. Die offizielle Begrüßung der „Makkabäer in Feldgrau" fiel sehr herzlich aus. In dankenswerter Weise trugen auch zwei junge Damen durch deklamatorische Vorträge, sowie ein bewährter Freund der Jugend und Jugendgruppe zur Unterhaltung -er Gäste bei. Den großen Rest an warmer Gemütlichkeit brachten die lebensfrohen Krieger bei guter Bewirtung und vortrefflicher Stimmung durch allerlei heitere Scherze und munter anregende Gespräche selbst zusammen. Es traf sich gerade gut, daß im Nebenzimmer der minn NtfNp- Verein das Minchagebet anftimmte und die Feldgrauen folgten gern diesem Signale zum Antreten. Die Dämmerstunde des Sabbatausgangs war bereits angebrochen, als man in angeregtester Stimmung aus ein an verging, mit dem aufrichtigen Wunsche: Auf baldiges Wiedersehen! Veranstaltungen i« der Jüdische« Irarterrveremigrmg. Mittwoch, den 15. d. Mts., abends 87* Uhr, findet im Hörsaale Friedberger Anlage, der zweite Bortrag des Herrn Redakteur Schachno Witz über das Thema: „Aus der Gedankenwelt unserer Gebete" statt. Dienstag, den 14. d. Mts., findet um 4 Uhr nachmittags im Cafs Mttani der übliche „HandarbeitsnachnNttag" statt, tzhauukahfeier im Siechenhause. Im Gumpertzschen Stechenhaus, Minka von Goldfchwidt Rothschild-Stiftung, fand anläßlich Chanuka am Freitag abend ein Festgottesdienst für die Insassen und Kriegsverwundeten statt. Anwesend waren der gesamte Vorstand mit seinen Damen und in Vertretung der Frau Baronin von Rothschild, Freifräulein Lucy von Goldschmidt-Rothschild. In der so würdig ausgestatteten Anstalts- Synagoge herrschte eine andachtsvolle Stimmung, die durch den aus Verwundeten und Anstaltsinsassen gebildeten Chor noch gehoben wurde. Nach Schluß des Gottesdienstes versammelte man sich in den schönen Räumen der Minka von Goldschmidt Rothschild-Stiftung. Hier hielt der Präsident Herr Julius Goldschmtüt eine zündende Ansprache und dankte alsdann dem leitenden Arzte, der Oberin und dem Verwalter für ihre in dieser schweren Zeit besonders mühevolle und aufopfernde Tätigkeit. Er zollte insbesondere innigen Dank den freiwilligen Helferinnen, die sich sowohl in dem in der Anstalt befindlichen Lazarett, als auch im Siechenhause selbst mit Eifer und Hingebung betätigen. Durch eine Vorstandsdame wurden alsdann selbstverfaßte Beröchen verlesen, die in humoristischer Form manche Eigenheiten der Insassen behandelten und mit großem Beifall ausgenommen wurden. Alle Teilnehmer der schönen Feier verließen die Anstalt mit dem Gefühle, daß hier mit Liebe und Verständnis für die Verwundeten und Siechen gesorgt wird. Verelnskalenber. Verein Mekor Chajr«. Freitag, abends nach Schluß der Synagoge, im Hörfale, Mikro-Vortrag? Herr Paul Aron. 8% Uhr im Vereinslokale: Zwanglose Zusammenkunft. Samstag, morgens nach Schluß der Synagoge: Dinim; Herr Rektor Falk. 12 Uhr mittags: Sefer Melochim? Herr Prof. Weil. 31/, Uhr nachmitt. im Bereinslokale: apy* vv; Herr Redakteur Schachnowitz. Sonntag, 9lU Uhr vorm, tm Bereinslokale: Gemoro? Herr R. A. P o s e n. 4 Uhr nachm., im Vereinslokale, Langestr. 18: Gemoro? Herr Dr. Joseph Breuer. K Uhr abends im Bereinslokale: Jirmejohu? Herr Dr. Joseph Breuer. Montag, abends 8^ Uhr im Bereinslokale: Mifchna? Herr Rektor Falk. DienStag, 83/4 Uhr abends: Gemoro? Herr R. A. Posen. Mittwoch, abends 83/4 Uljr im Vereinslokale: Gemoro? Herr Dr. Joseph Breuer. Jeden Morgen nach Schluß des Gottesdienstes: Mifchna. Jüdische Krauen Vereinigung Dienstag, 14. Dezember, nachmittags 4 Uhr: Handarbeitsnachmittag im Cafe Milant. Mittwoch, 18. Dezember, im Hörsale Friedberger Anlage. Vortrag des Herrn Redakteur Schachno w t tz über: „Aus der Gedankenwelt unserer Gebete". AgudaS Jisroel Juaendgruppe. Freitag, 8 Uhr Nachm.: Sidrahvorrrag? (für Damen und Herren). Herr Joseph Vamberger. Samstag, IO1/, U r Vorm.: Doros Horischaunim? Herr Direktor Dr. Lange (für Damen und Herren). 10V, Uhr Vorm.: Gemoroh? Herr Dr. M. Lange. 11 % Uhr vorm.: Mischnah (SchabboS); Herr A. Hirschberg. 11V, Uhr vorm.: Gemoroh? Herr B. Rachelfohn. Sonntag, 3 Uhr nachmittags: Gemoroh? Herr B. Rachelsohn. 8 Uhr nachm.: Gemoroh? Herr Redakteur S. Schachnowitz. Dienstag, 0 Uhr abds.: Gemoroh? Herr Dr. M. Lange. Mittwoch, 8 Uhr N.rNwijtm? Herr S. Unna. Donnerstag, s UhrN.: Gemoroh? Herr Direktor Dr. Lange. — 9 Uhr nachm.: Sprechstunde der Lehrstellenvermittlung. Agudas Jisroel Mädchengrnppe. ivampag, s Uhr vi.: Pirre Omans, Herr A. Hirschberg. Montag, 9 Uhr abends: Turnen? Frl. Leyh. DienStag, 7 Uhr nachm.: Jirmijohu? Herr Rabbiner Dr. W i n t e r-Homburg. \ 9 nachm.: Französisch; Frl. Rosa Felbel 3(40 Uhr: alt und neuhebräische Lltteratur (Luzzato) Herr Diamant. Mittwoch, &3/4 Uhr abends: Jeschajohu? Herr Oberlehrer Joseph Kaufmann. D onnerstag, 83/4 Uhr abends: Stenographie? Irl. Jda Katz. ™ Zacharias Wertheimber'sche Stiftung (KlanS) Herr Rabbiner Dr. Lorsch: Freitag, abends nach Bortrag. Samstag, 10 Uhr vorm.: «usi, UH, Uhr vorm, (für Dampfwasclnfistalt GEBR. VOGEL Frankfurt «.Mi, Mdollwlinw Umdstr. ti. Tel. AmtT.,ZM7. Haastuütangswische Jeder Art (weiß and bunt) ■wrMhmmi mmH dem Treekeegewleht (ptandwelsa) Nasswäsche, Trockenwäsche, Mangelwäsche Serg*lttlM AeeMImmg.:: Sehoemidste Behudlaeg. (8951 Lieferzeit 8—3 Tage. Gareetlert «time Ohler. IfiRföSJRflHRFÜlft AM ESCHENHEIMER. TURMS Spezialitäten -Theater (3190) Vorstellung täglich 8 Uhr abends