Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 35 (1894)
- Issue
- Heft 99 (10.12.1894)
- Date
- 1894-12-10
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2446951-2448412-2448502--39843-2488011- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
1866 H.j.jj ifji , » iy.«i ■ i ^ie ältesten unserer Leser werden sich auS ihrer Jugendzeit noch gern der sogenannten Pfennig-Magazine erinnern. Obschon der Zusatz „Pfennig" nicht wörtlich zu nehmen war, boten diese billigen Unterhaltungs-Zeitschriften, abgesehen von den oft schauderhaften Holzschnitten, mit welchen sie „geschmückt waren, doch reichen Stoff zur Unterhaltung und Belehrung. Wie in so manchen Dingen, hat eS auch hier die Generation von heute viel besser. An die Stelle der Pfennig-Magazine sind zwar Groschen-Hefte getreten, aber was will die kleine Preiserl öhung bedeuten gegenüber der Fülle des Gebotenen, ganz abgesehen von dem gesunkenen Werthe de8 Geldes. Ein solch gediegenes billiges Unterhaltungsblatt (vierteljährlich 13 Hefte ä 10 Pf.) ist die jetzt im 8. Jahrgang crfcheinende „Jllustrirte Wochenschrift für Haus undFamilie" (Verlag von Wolf & Wagner in Dresden, Postamt 8). Jedes Heft enthält 20 Seiten großen Formates. Den vortrefflich zusammen gestellten Inhalt bilden spannende Romane und Novellen beliebter Autoren, launige Humoresken, Mittheilungen über berühmte Zeitgenossen und Bilder auS der TageSg,schichte, Räthsel, Preisaufgaben u. s. w., alles reich und gut illustrirt (jährlich gegen S00 und mehr Illustrationen). Eine humoristische Beilage wechselt m't einer Beilage für die Hausfrau „Mode und Heim" ab. DaS Blatt ist durch jede Sortiments- und Colportagekuchhandlung zu beziehen, wie auch durch d e kaiserlichen Postanfialten (eingetragen in der deutschen Postliste unter Nr. 3206)._ 2ie billigste Zeitung ist bas ..Wiesbllhenkr Anzeigedlktt". Zeitung für Stadt und Land, durch die Post bezogen täglich ir.'s Haus gebracht nur 1 Mark pro Quartal. DaS Blatt ist entschieden liberal und bringt Artikel über beachtenSwerthe politische und wirthfchaftliche TageSfragen; bringt die Nachrichten über wichtigere Weltbegebenheitem aus Nah und Fern, widmet aber den lokalen und provinziellen Angelegenheiten ein besonderes Interesse, namentlich auch den BereinSaugelegeuheite«. Dem landwirthschaftlichru Interesse dienend, bringt eS Berichte über Bieh- und Frrrchtmärkte, über Obstbau re. Auch die vollständigen ZirhnngSlisten der preußischen Staat Stotterte finden in dem Blatte Aufnahme. Aufsätze über Kunst, Literatur und Wissenschaft und ein gutes Feuilleton werden in dem Anzeigeblatt geboten. Die amtlichen Bekanntmachungen der städtische» und staatlichen BehSrdcrr, fr weit sie von allgemeinem Interesse sind, kommen in dem Anzeigcblatt zum Abdruck. Für ca. 1 Pfg. täglich ist daher jedermann im Deutfcken Reich Gelegenheit geboten eine täglich erscheinende Zeitung in's Haus gebracht zu erhalten. Ganz besonders empfehle ich den Herren Wirthen in Stadt und Land dieses gediegene und billige Blatt. Inserate finden durch das Wiesbadener Anzeigeblatt eine erfolgreiche Verbreitung und werden billigst pro Kspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 7 Pfg. berechnet. Wiesbaden im Dezember 1894. dir. JLimbarth. vpNV-v: ••6 6' v c (Vj n fc (V)^ JJrtfs'racintB Mols 1 Dose^75 Pfg., 10 Dosen M. 6.80 frco., 20 Dosen M. 12 50 frco. M.' Oppenheimer, Würzbur g,.Domerpfaffeng.s Stuttgart. Erstehungs-Anstalt für junge Mädchen von I. Schloß, Jnst.-Vorsteherin. Wissenschaftliche u. gesellschaftliche Ausbildung. Beste körperliche Pflege. Prospekte auf Wunsch. Ref.: Herren Kirchenra<h Dr. Kroner, Stuttgart, Bezirks-Rabbiner Dr. Stöffel, Stuttgart. (6317 Neuer Pfälzischer Kurier Ludwigshafener Anzeige' und Handelsblatt mit wöchentlich drei Unterhaltungs-Beilagen. Erscheint täglich 8—16 Seiten stark in der bedeutendsten und industriereichsten Stadt der Pfalz (Ludwigshafen am Rhein zählt nahezu 40,000 Einwohner) und ist in den kaufkräftigsten Schichten der Bevölkerung von Ludwigshafen, sowie in der Pfalz verbreitet. Insertions-Organ ersten Ranges. Von vielen Behörden, Bank-Instituten, wie überhaupt der gesammten Geschäftswelt als Insertionsorgan benutzt. Insertionspreis: Für pfälzische Anzeigen 10 Pf., ausserpfälzische 20 Pf., Reclamen 40 Pf. Abonnementspreis 50 Pf. pro Monat. Soeben erschienen und in allen bedeulenderen Buchhandlungen vorräthig: Die jUdfion. Eine Sammlung ausgewählter Artikel von C. Aldenhoven, L. Bamberger, L. v. Bar, Th. Barth, B. Becker, A. Bettelheim, M. Broemel, A. Fitger, V- G'ldemeister, E. Heilborn, F. Mauthner, Alexander Meyer, Th. Mommsen. P. Nathan, E. Schiff, P. Schlenther, R. Birchow, I. B. Widmann. 220 Seiten in Octav. — Preis: 1 Mark. — Nach bisherigen Preßurtheilen: „Ein appetitliches und geschmackvolles Bändchen, das da eben aus der Presse kommt." (Berliner Börsen-Courier.) „Ein höchst unterhaltendes und interessantes Buch, . . - ein wahres Schatzkästlein geistvoller Gedanken." (Berner Bund.) „Der deutsche Journalismus kann auf das Büchlein stolz sein." (Weser-Zeitung.) „Jeder einzelne Artikel ein kleines Kabinelstück an Stil und Reichthum des Inhaltes." (Hamburger Fremdenblalt.) „Ein sorgfältig und feinsinnig komponirieS Bild der distinguirten Journalistik unserer Tage." (Kieler Zeitung.) „Abwechslungsreicher, reizvoller kann eine Sammlung kaum ausfallen." (Danziger Zeitung.) „Man wird nicht leicht eine gleiche Fülle geistiger Anregung in einem Buche von so geringem Umfange finden." (KönigSbg. Hartung'fche Zeitung.) „Fast alle diese Perlen sind in das Gold eines graziösen feinen Stils gefaßt. In der That, diese Schriftsteller können schreiben." (Rostocker Zeitung.) Neu eintretenden Abonnenten der Wochenschrift Die Nation (Abonnementspreis pro Quartal Mk. 3.75) wird d. Sammlung a. Wunsch gratis übermittelt. Die Expedition der „Nation" H. S. Hermann, Berlin S.W., Beuthstr. 8. Käse LJ TEQ zu 25 Pfg per Pfd. Aufsicht: Herr Rabbiner Dr. Theodor in Bojanowo. 5600) Uly, Langguhle. etraty. Für ein Israel. Mädchen v. angen. Aeuß. m.M. 10—15,000Mitgift wild eine pass. Parrhie ges. Off. u. D. 513 an I. Kanffmann, Buchhdlg., Franks. a.M. (26Cc