Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 35 (1894)
- Issue
- Heft 7 (22.1.1894)
- Date
- 1894-01-22
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2448412-2448418--37854-2485936- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
120 S.&D.LÖWENTHALSilberwaaren 175) Frankfurt a. M., Zeit 25, Israel. Pultusgegenstände. Stelle eines Rabbiners für die hiesige Stadt und die mit ihr zu einem Distrikte verbundenen 20 Gemeinden hat sich y 1 durch .'l Kleben ihres bisherigen Inhabers erledigt und soll baldthunlichst wieder besetzt werden. Mit derselben ist ein fixer Jahresgehalt von 2500 Mark nebst beträchtlichen NebenbezÜgen verbunden. Akademisch gebildete, der gemäßigt conservativen Richtung huldigende Bewerber wollen ihre Meldung innerhalb drei Wochen von heute ab bei der unterfertigten Stelle einreichen und solche mit Zeugnissen über ih^en Bildungsgang, ihre bestandenen Prüfungen, «hre Rabbiner-Approbation (Morenu) sowie über ihr religiös sittliches und staatsbürgerliches Verhalten belegen. Ansbach, den 15. Januar 1894. 312) Die Borftandschaft der israelitische«» Kultusgemeinde: J. SELLING. Heirath Für eine Waise aus guter jüdischer Familie, in den 30er Jahren, sehr häuslich u. tüchtig, mit einer baareu Mitgift von 4000 Mark und hübscher Ausstattung, wird pass. Partie gesucht. Gutsituirter Wittwer event. auch mit einigen Kindern nicht ausgeschlossen. Offerten unter E. G. 270 besorgt die Exp. d. Bl. (junges Mädchen, welches d. Schneidern sowie a Hausu. Handarb, versteht, sucht per 1. April Stelle als Stütze der Hausfrau. — Familienanschluß Bed. Gest. Off. unter 0. P. 322 an die Exp. d. Bl. erb. /ffin tücht. Handwerker, früh. Besitzer einer Mühle in Jerusalem, ist durch verschiedene Schicksalsschläge um sein ganzes Hab und Gut gekomnien. Er bittet daher edeldenkende Glaubensgenossen um gütige Unterstützung, damit es ihm ermöglicht we:de eine Waitzen-, Waschu. Putzmaschine anzuschasfen, wodurch er seine Thäkeit wieder aufnehmen kann. Die Expedition ist gerne bereit Gaben in Empfang zu nehmen und weiterzubefördern. (Achülerinuen, die hiesige Schulen besuchen oder junge Mädchen, welche in Geschäften lhätig sind u. nebenher auch den Haushalt erlernen sollen, finden unter sehr mäß. Beding, frdl. Aufnahme. I. Referenzen. Frau A. Weist, Uhlandstr. 31, ,„3 Frankfurt a. M. Distrikts-RaMnats-Wahl in Ansbach. Bezugnehmend ans das Ausschreiben der Borstandschaft der isr. Cultusgemeinde in Ansbach wird andurch etwaigen Rabbinals-Kandidaten die Auskunft ertheilt, daß wohl die Vorstandfchaft in Ansbach eine sogen, „gemäßigt confervative Richtung liebt, dieselbe steht aber mit dieser ihrer Anschauung im Gegensatz zu den meisten Wählern des Distrikts, da diese einen streng orthodoxen Rabbiner an der Spie des Distrikts zu wählen wünschen. Leutershausen, den 18. Jan. 1894. H. Oppenheimer, Lehrer. Israelitische Heilu. Pflege-Anstalt für Nerven- und Gemüthskranke tu Sayn bei Coblenz am Rhein. Bestand seit 1869. Gesonderte Abtheilung für 150 Kranke beiderlei Geschlechter. Prospekte durch die Unterzeichneten. M. Jacoby. Dr. Behrendt. 166) Dr. Rosenthal. Israelitisches Tächter-Pensionat und Fortbildungs-Anstalt. Hedwig Sachs, Therese Salz, Berlin W., Lützow-Ufer 23pt. Referenzen: Ihre Ehrwürden Herren Rabb. Dr. Ungerleider und Dr. Rosenzweig in Berlin, Herr Commerzienrath I. Israel. ©esuchl für sofort ein L-.hrübernimmt den Verling für Alles in einem 'VVvt trieb jüdisch - sozialer Eisengeschäst. Kost und Logis im Hause. R. Levy-Wolf, 295) Hüningen i. E. iLine streng religiöse, perfekte Köchin, die schon in besseren Häusern in Stellung war, wird gegen hohen Lohn zum l.März gesucht. Zeugnisse sind erwünscht. Offerten unter Nr. 416 befördert d. Exped. dss. Bl. Dichtungen bei Ueberlassung des ganzen Nutzens? Offerten unter X. Z. 245 befördert die Exped. d. Bl. /Lin Frl., gesetzten Alters, im Haushalt erfahren, langjäh. Zeugnisse, sucht zum 1. April Stellung zur Leitung des Haushaltes und Erziehung mutterloser Kinder. Offerten unter 0. M. 403 beförd. d. Exped. dss. Bl. <k-sie Stelle eines LehrerS und Schächters bei der israel. Gemeinde Pfeddersheim, Kreis Worms, ist sofort zi« besetzen, womit ein Einkommen von ungefähr 750 Mk nebst freier Wohnung verbunden ist. Bewerber belieben ihre Anmeldungen mit Zeugnissen an den Unterzeichneten einzureichen. Pfeddersheim, 1. Jan. 1894. Der Vorstand der isr. Gemeinde Leo Leopold. (310 ^uche tür meinen Sohn, der w eine höhere Handelsschule besuchte u. gute Handschr. hat, Stellung in e. Engros-Gesch., wo Samstags und Feiertage geschlossen ist. Off. unter Nr. 319 bef. die Exp. d. Bl. Lehrling-. Ein Lehrling mit gut. Schulbildung findet sofort od. später Stellung in meinem Geschäft, Samstags und Feiertage geschlossen. Max Ettlinger, Kurzwaaren en gros, 314) Karl sruhe. <^.ie israelitische Gemeinde Viernheim ist durch einen Vorbeter, Religionslehrer und Schächter alsbald zu besetzen. Das Einkommen beläuft sich mit Gehalt u. Nebenverdienst auf ca. 1500 bis 1600 Mark nebst freier Wohnung. Offerten mit Zeugnissen bitte an den Vorstand gelangen zu lassen. (213 Der Vorstand der isr. Gemeinde Viernheirn. Verantwortliche Redaction: Oscar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'scheu Hofbuchdrnckerei-Actim-Gesellschaft in Mainz.