Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 84 (23.10.1893)
- Date
- 1893-10-23
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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1608 W MMWWWWWWMWV^VWWWWW Qffiemge Städte besitzen eine so große Anzahl v surt a. *Sl. Daher erklärt es sich auch, daß viele Familien, selbst entferntester Städte, die von der Annahme ausgehen, daß die sogenannten „gemischte Waarengeschäfte" ihre Fabrikate nicht in der Güte und in der niedrigen Preislage, wie Spezialhäuser zu liefern im Stande sind, ihre Bedürfnisse von der alten Kaiserstadt beziehen. Jedenfalls ist es nicht zu leugnen, daß dem Besucher der Maiustadt bei seinen Wanderungen eine Fülle von Geschäften bekannt wird, deren vorzügliche Fabrikate den Versand selbst nach den weitesten Stadt n rentircnd erscheinen lassen. Speziell sind es fünf Geschäfte, deren vorzüglicher Ruf ihnen nicht nur innerhalb des Bannkreises Frankfurts, sondern bis weit über die Grenzen des Vaterlands hinaus ihnen einen großen Kundenkreis erwerben. Eines der er <en Geschäfte, wenn wir von der Bahn kommend die Kaiserstraße durchwandern, ist das Japan-Jmport-Geschäfl von Hermann Worch, an der Ecke der neuen Mainzer Straße. Das Auge ruht, wie geblendet auf den glänzenden Reichthümern, die hier suigestapelt liegen. Eine Fülle japanischer, indischer, persischer und chinesischer Kuustobjekte, Kuriositäten, Dekoratious-, Luxus- und Gebrauchs-Gegenstände sehen wir hier zum Verkaufe ausgestellt. Die billigen Preise tragen wesentlich znr Erhöhung des Absatzes bei. Wenn wir hier importirte Fabrikate bewundern, so gibt uns die Wolz'sche Fabrik in der Schäferstraße Gelegenheit zu sehen, daß in Frankfurt die Herstellung auch der heimischen Fabrikate mit der höchsten Vollendung betrieben wird. Eine Fülle künstlicher, für den Zimmerschmuck bestinimter Topfpflanzen und Markartbouquets, eine reiche Auswahl von Hut-, Ball- und Brautgarnitureu, von Strauß- und Phantasiefederu entzücken unser Auge. Auf jeden Fall dürfen wir das erwähnte Geschäft zu den größten des Kontinents rechnen. Wenn wir im Vorstehenden das Augenmerk des freundlichen Lesers auf zwei mehr Llixusartikel verkaufende Geschäfte richteten, so wollen wir im Folgenden Gelegenheit geben, ihn auch auf eine Fabrik hinzuweisen. Es ist die 1858 gegründete H. I. Schmidt'sche Möbelfabrik, die bestimrut ist, Bedarfsartikel herzustellen in der Dominikanerstraße 1. Selten haben wir ein Lager so vorzüglicher Möbel von der einfachsten Art, bis zur elegantesten Ausführung, wie hier. Die Firma fabrizirt Möbel für Salon und Wohnzimmer, Speise-, Schlaf- und Vorzimmer. Besonders schön sind die in der Fabrik angesertigten altdeutschen Küchen einrichtungen. Ein reichhaltiges Lager optischer Gegenstände bietet das Gustav Kelle r'sche Optisches Institut im historischen „Schwaneu-Hotel" an der Ecke des Theatcrplatzes und des Steinweges. Das berühmte Keller'sche Geschäft ist besonders wegen seiner reichhaltigen Eollection vorzüglich gearbeiteter Brillen bekannt und wird von Fremden und Einheimischen lebhaft besucht. Bevor wir zum Schlüsse eilen, können wir nicht umhin noch aus ein anderes Geschäft hinzuweisen. Es ist dies auch ein Haus, wie es nur in einer Großstadt gleich Frankfurt gedeihen kann. Wir meinen das Levy'sche Etablissement in der Stifistraße, das erste Spezialgeschäft in der Mainstadt, welches sich ausschließlich mit der chemischen Reinigung und Reparatur von Herienkleidein besaßt, weßhalb die Firma auch unter oeu Namen „Erste Frankfurter chemische Herrenkleider Reinigung?- und Reparatur-Anstalt" bekannt ist. Die äußerst müßigen Preise und die schnelle Lieferzeit innerhalb 24 Stunden haben es verursacht, daß der Besitzer der Anstalt auf einen reichen Kundenkreis sehen darf, der sich, tvie bei den andern hier erwähnten Geschäften, von Taq zu Tag erweitert. (6657 QCXXXXXX30008OOOOOOOOOOO Für jüdische Buchhandlungen! In unserem Verlage erschien soeben: Aus Vergangenheit und Gegenwart der israel. Gemeinde Worms. Von Samson Rothschild, Lehrer an der Stadtschule zu Worms a. Nh. Mit vier Phototypien. Inhalt: Vorwort. Der Friedhof. Die Synagoge Interessante Inschriften. Sagen und Legenden. Ladenpreis 60 Pfg. — Buchhandlungen entspr. Rabbat. Joh. Wirtn’sehe Hof-Buehdruekerei Aktien Gesellschaft, Mainz. TO. TO Junge fette Gänse ä Pfund 60 Pf. Junge fette Enten ä Pfund 70 Pf. Suppenhühner ä Pfund 70 Pf. Franco gegen Nachnahme versendet die Federvieh-Mastanstalt von (6659 S. Segall, Peaschkeu, Ostpr. Einen Metzgergesellen mit guten Zeugnissen sucht G. Jsenberg, Metzgermeister, 6674) Marburg (Hessen.) /Line gebildete, junge Dame, aus feiner Familie, sucht eine Stelle als Gesellschafterin in einem anständigen jüdischen Hause. Gest. Offerten bitte unter A. R. postlagernd Memel, Ostpreußen einsenden zu wollen. 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Hamburger jr., 0661) As ch a f fenbu rg. /Lin tüchtiger, jüdischer Koch, der selbstständig einer Küche vorstehen kann, sucht in einem jüdischen Hotel oder Restauration eine Stelle. (6664 Offerten au Jaeob Zahl, Man nheim, 8 5 Nr. 18.