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Der Israelit · 1893-09-22 · Heft 76-77 (22.9.1893) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 76-77 (22.9.1893)
Date
1893-09-22
Page
– (sequence 14)
Language
German
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1460 /Line sehrrelig. Erzieherin, aus gutem Hause, bewandert im Französischen u. Englischen gegen hohen Lohn, batdigsi nach Amsterdam gesucht. Offerten mit Photographie an B. Prys. (6169 10 Franz-Ludwigstr., Würz bürg. /Lin 17jäh. Mädch. sucht in einem Manufacturwaaren Geschäfte, Lehrstelle mit Familien- Anschluß. Briefe erbeten air Frl. Mainzer in Köln, Hosengasse 21, 23 erbeten. (6172 /Line tüchtige, znve lässige Köchin wird gesucht von Frau M. Szafranöki, 6171) Magdeburg. Für mein Tuchu. Manufacturgeschäft suche ich einen Lehrling unter günstigen Bedingungen. <6205 Leopold Gerson, Ob er wesel a. Rh. UirrkmIiSk AMtisslhilie Neustadt a. Aisch. Erzikhimgs- und Unter- Z richtsanstalt. (Gegründet 1 8 8 4.) Wiederholt durch die besondere Anerkennung der hohen königl. Regierung ausgezeichnete Erfolge. Feinste Referenzen. Anmeldnngen sind rechtzeitig zu richten au S. Kraus, Dll'cctor. CEiir ein frommes, braves Mädchen, 15 das gut zu kochen versteht, wird eine Stelle als Köchin oder Haushälterin in streng religiösem Hause zum 4. October gewünscht. Näheres bei Herrmann Lehmann, Stettin, 6199) Große Oderstraße 1. M^ir verkaufen, so weit der Vorrath reicht, einige Rott: „Gerettet," mit beschmutztem Titelblatt, 70 Pf. Joh. Wirth'sche Hofbuchdruckerei. Actien-Gesellschaft. Main,. (Luche per 1. October ein Mädchen, welches in Küche und Hausarbeit gründlich erfahren ist, demselben ist Gelegenheit geboten, das Putzgeschäft zu erlernen und muß es dann im Geschäft mit thätig sein. Vergütung pro Monat 10 Mark. Simon Frank, Essen, 6204) Gänsmarkt 45. Alle Nachrichten zuerst bringt das „Berliner Tageblatt" dessen Zuverlässigkeit in der Berichtererstattnng, welche durch seine an allen Weltplätzen angestellten eigenen Korresponden erfolgt, allgemein anerkannt wird. In einer besonderen vollständigen H a n d e l s ze i tu n g wahrt das „Berliner Tageblatt" die Interessen des Publikums, sowie die des Handels und der Industrie durch unparteiische Beurtheilung. Hierdurch erlangte das „Berliner Tageblatt" unter allen großen politischen Zeitungen die größte Verbreitung im In- und Ausland. Das „Berliner Tageblatt" zeichnet sich auch besonders durch seine werthvollen Originalfeuilletons aus allen Gebieten der Wissenschaft und der schönen Künste aus, dieselben werden ebenso wie die hervorragenden belletristischen Beiträge, Romane und Novellen, welche täglich im B. T. erscheinen, von den Lesern besonders geschätzt. Im nächsten Quartal erscheint das neueste Werk von Adolf Wilbranclt: „Der Dornenweg" (iit Deutschland nur im „Berliner Tageblatt") Dieser große und breit angelegte, figurenreiche Roman (in zwei Bänden) aus der modernen Gesellschaft wird mit seiner herzhaften Frische und durch seine stetig fortschreitende spannende Handlung die Deutsche Lesewell in hohem Grade fesseln und dem allverehrten Dichter neue Lorbeeren zuführen. 5 Mark 25 Pf. vierteljährlich beträgt das Abonnement auf das täglich 2mal in einer Abend- und Morgen-Ausgabe erscheinende „Aerkiner Tageblatt" und Handels-Zeitung mit Effecten Ber oosungsliste nebst seinen werthvollen Separat-Beiblättern: Jllustr. Witzblatt „IJXK“, belletr. Sonntagsblatt „Deutsche Lesehalle", feuilletonist. Beiblatt „Der Zeitgeist", „Mittheilungen über Landwirthschaft, Gartenbau und Hauswirthschaft" bei allen Postämtern des Deutschen Reiches. Annoncen sind im „Berliner Tageblatt", vermöge seiner großartigen Verbreitung, von besonderer Wirkung. Probenummern gratis und franco durch die Expedition deS Berliner Tageblatt. Berlin SW. <^ev ergebenst Unterzeichnete erlaubt sich hiermit Folgendes höflichst der gefl. Be- ** rücksichtigung zu empfehlen. Meine beiden seligen Schwestern haben schon einige Jahre das Zeitliche gesegnet ohne Vermögen zu hinterlassen, zwar ein Haus, allein ich war nicht im Stande die auf dem Hause ruhenden Lasten zu bestreiten und ist dasselbe voriges Jahr auf dem Zwangsweg verkauft worden. Ich wohne jetzt mit meiner geistig zurückgebliebenen Schwester in Miethe und fällt es mir sehr schwer die Hausmiethe zu zahlen, wie es mir überhaupt schwer fällt für den nöthigen Lebensunterhalt zu sorgen. Sodann bin ich, sowie meine Schwester wegen schwacher Kärperbeschaffung heimgesucht und ich Unterzeichneter leide an Rheumatismus und sonstige Krankheiten dadurch ich gar nichts verdienen kann, und wir Armen Roth leiden müssen. Um doch als frommer Israelit zu leben, und nicht auf den Abweg zu gerathen, so fühle ich mich benöthigt mich an alle edel gesinnten Glaubensgenossen die gehorsamste Bitte zu richten, daß Sie meine Bitte beherzigen mögen und uns Armen eine gütige Unterstützung von ihrer milden Hand zukommen lassen. Der liebe Gott wird es Ihnen lohnen. Höchst im Odenwald. Hochachtend Emanuel FlörSheimer. Die Angaben des Bittstellers werden unter dem Anfügen als auf Wahrheit beruhend bestätigt, daß es demselben und seiner Schwester in Folge ihres körperlichen traurigen Zustandes nicht möglich ist, etwas für ihren Unterhalt zu erwerben. Höchst, 3. August 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Höchst. 542 6) Lang.

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