Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 72-73 (7.9.1893)
- Date
- 1893-09-07
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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1892 » 8 Hannover *T"TRc Pensionat und höheve Töchterschule. Gründliche wissenschaftliche und häusliche Ausbildung. Beste Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherin (6733 Fräulein Jenny Lehmann. Sehlachtinesser (avyni in allen Größen von feinster Qualität hat stets auf Lager G. Grunewald, Messerfabrtkant, Königsberg i. Pr., Münzstraße Nr. 10/11. 720) (Spezielle Preislisten gratis nnd franko.) Kolken heim Frankfurt a. W. Sanatorium für iSraelit. Nerveuleideude — Wasserheilanstalt. — Elektrotherapie. — In der Nähe eines hübschen Waldes. — Am Fuße des TaunuS. — Arzt im Hause. — Bei comfortabler Einrichtung mäßige Pensionspreise. Näheres enthalten die Prospekte. (4268 Dr. med. E. Rosenbanrn in Frankfurt a. M. C' m rrytr) n’3 toan onno D’\w -jon1? nyib dis rtn Herzliche Bitte! Wie es den meisten der verehrten Empfänger dieses Berichtes bekannt sein dürfte, befindet sich in der Nähe unserer Stadt eine Heil- und Pflege-Anstalt für Epileptiker, in welcher sich auch mehrere unserer Glaubensgenossen befinden. Wie wir bereits in unserm früheren Berichte mitgetheilt haben, bildete sich hier in unserer Gemeinde vor ca. 3 Jahren ein Verein unter Leitung des seligen Rentier Herrn Meier Levy, der es sich zur heiligen Aufgabe machte, für die unglücklichen Glaubensbrüder helfend einzutrelen; in erster Reihe für die Ausübung religiöser Pflichten, für pünktlichen Besuch der Synagoge, und in zweiter Linie für die rituelle Bespeisung Sorge zu tragen. Durch Hilfe des Allmächtigen und durch die so große Bemühung und väterliche Fürsorge des Herrn Meyer Levy sel. ist es uns gelungen, unsere heilige Aufgabe bis auf den heutigen Tag prompt zu erfüllen. Es wurden an sämmtliche kranke Glaubensgenossen, die regelmäßig an jedem Sabbat- und Festtage unsere Synagoge in Begleitung eines Krankenwärters besuchten, koschere Speisen und Getränke, solche, die ihrer Gesundheit zuträglich sind, verabfolgt; am Pesachfeste wurden sämmtliche vollständig bespeist, so daß sie kein Ehomez genießen durften. Am Channkahfeste veranstalteten wir für dieselben eine „Jom depagre"; nach dem Gottesdienste gab es ein Festessen, wobei kleine Geschenke unter den Kranken vertheilt wurden. Der Verein hat ferner für Anschaffuitg von Chumoschim, Tallessim und Machsorim gesorgt. Verehrte Brüder und SchwesternDas Schicksal unserer unglücklichen Glaubensbrüder liegt in euren Händen; der kleine Rest unseres Bestandes, welchen unser unvergeßlicher Leiter und Stifter unseres Vereins, Herr Meyer Levy, der uns in diesem Jahre entrissen wurde, uns überlassen hat, geht zur Neige, das heilige Roschhaschono-, Jomkippur- und Sukosfest steht vor der Thüre, die Zahl der jüdischen Epileptiker vermehrt sich von Jahr zu Jahr. Helfet uns, traget ein Jeder sein Scherflein bei, Ised kewatuas jostan, damit wir in den Stand gesetzt werden, das Versprechen, das der selige Herr M. Levy auf seinem Sterbebette uns abgenommen, auch fernerhin für das Wohl der Unglücklichen Sorge zu tragen und in seinem Sinne fortzuwirken, ausführen zu können. Die große Mizwo wird Euch beim bevorstesenden flomdastiu beistehen, Bischus se wird der himmlische Vater Euch und die lieben Euren vor jeglichen Krankheiten bewahren und Euch Alle in das Buch des Lebens und des Glückes einschreiben. Spenden nimmt das mitunterzeichnete Vorstandsmitglied der hiesigen Synagogen-Gemeinde, Herr M. Meyer, entgegen und wird über den Empfang öfientlich quittirt. DaS Comite D'^du *}in zu Rastenburg: 21. Meyer. H. Czarlingky. A. Davidsohn. Heidelberg. Weitestes Pensionat für israelitische Töchter von Hanna Nenmann, 5497) vormals Frau Dr. Reckendorf. Wissenschaftliche, häusliche und gesellschaftliche Ausbildung. Prima Referenzen und Prospekte durch die Vorsteherin. Schiduchim ALL'LzL Gefl. Anfragen beliebe man unter Nr. 3652 an die Exped. d. Bl. zu richten. Städtische UealunD AndklMlilk Marktbreit a. 21. (Pensionat.) Die Abgangszeugnisse berechtigen zum Einj. - Freiw. Militärdienst. Gute Verpflegung, strenge Beaufsichtigung. Das neue Schuljahr beginnt am 19. September. Wegen israelitischer Zöglinge wende man sich gef. an (4894 L. Adler, Lehrer, au der städt. Real- und Handelsschule. Dr. JoSl’sclie Handelsand Realschale mit Pensionat in Pfungstadt bei Aarmstadt. Ueltgiüsr Erstehung und gründliche Ausbildung. (3335 Beginn des Wintersemesters 9. Qctober. Vorzügliche Referenzen. Mäßige Preise. Näheres durch Dr. Baruast, Direktor. TED TED Rheinweine, sowie Ungar- und Bordeaux-Weine — anerkannte gute Qualitäten — empfehlen in Flaschen und Gebinden billigst I. Sänger & Cie., 5733) Bingen a. Rh. Referenz: Herr Rabb. Dr. Sänger, Bingen. Nt»nsimiut unb höhere Tüchtcr- 4?UlIUJUIU schule v. Fr. Schauer, Mainz. In dieser Anstalt finden junge Mädchen zu jeder Zeit Aufnahme. Wegen Prospecte und weiterer Auskunft wende man sich gefl. an obige Adresse. (23 l2 Rrft&sel. Institut international Kahn (Pensionat), Fach-Schule für Handel und neuere Sprachen. 174—176 Chaussee d’Etterbeek, gegründet 1863. — Vier Medaillen erster Klasse. Pro 5. Oktober (Beginn des Wintersemesters) werden zwei Plätze für deutsche Zöglinge frei. (5446